Hallo zusammen,

ich bin neu in diesem Forum und möchte an dieser Stelle zwecks Forum-Feedback einen Prototypen vorstellen, den ich entwickelt habe. Es handelt sich bei der Erfindung um einen Ikosaeder(Bambus), der in Kombination mit Slacklines und Bungeeseilen einen Trampolineffekt erzeugt.

Die Hauptidee hinter der Konstruktion ist es, mit Hilfe einer einfachen Strickleiter, einer Etrier Trittleiter oder eines geknoteten Seils in die Ikosaeder-Struktur zu klettern und durch Körperschwerpunktverlagerungen vertikale Schwingungen des Ikosaeders in Höhe von X Metern zu erzeugen.

Die Ikosaederkonstruktion wird mit Hilfe einer elastischen Gummiseil - Spanngurtverbindung über drei Aufhängepunkte eingespannt, idealerweise im Winkel von ungefähr 60° zueinander stehend. Durch die Verbindung von drei Punkten lässt sich eine stabile Ebene erzeugen, wodurch unkontrollierte und gefährliche Konstruktionsdrehungen vermieden werden.
Die Leistungsfähigkeit (Amplitudenhöhe) der Konstruktion lässt sich individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse anpassen, d.h. durch Veränderung der Gummiseilanzahl bzw. Spanngurt- Gummiseillängen ist das Gesamtsystem beliebig konfigurierbar. Somit sind Schwingungsamplituden von > 15 m theoretisch denkbar.

Die Konstruktion fungiert als völlig autarkes Trampolinsystem. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Bungee-Trampolin verläuft der Sprungprozess eigenständig und es bedarf keiner zusätzlichen Person, die regulierend durch den Einsatz z.B. einer Motorseilwinde in den Sprungprozess eingreifen muss, um eine maximale Sprunghöhe zu erreichen. Aus diesem Grund kann das System ohne räumliche Einschränkungen alleine, an einem beliebigen Ort (z.B. Bäume, Masten, Wände, Felsen oder Vergleichbares) und theoretisch in beliebiger Höhe verwendet werden. Der Einsatz einer Motorseilwinde, um den Ikosaseder mitsamt des Springer
aus Komfortgründen auf eine beliebige Starthöhe anzuheben, ist natürlich denkbar.

Ende letzten Jahres haben wir den Prototypen für ein paar Tage in einem alten Kühlturm installiert, um die Mobilität und Skalierbarkeit
zu testen. Aufgrund des etwas ungünstigen Öffnungswinkels von 20 Grad (optimaler wären Öffnungswinkel zwischen 30 - 45 Grad) lag die
erreichte Sprunghöhe zwischen 4-5 m.

Anbei das Video zum Projekt:



In einer Prototypvariante habe ich im Ikosaeder eine zusätzliche Kletterseilkonstruktion angebracht, wodurch Kinder während der Vertikalbewegungen zusätzlich innerhalb und außerhalb des Bambus-Ikosaeders klettern können. Bei diesem Setup wird die Sprungtrittläche entfernt und die maximale Befestigungshöhe aus Sicherheitsgründen auf 3 m begrenzt.

Icosahedron_Climbing_V.jpg

Wie bereits oben erwähnt, wäre ich für ein Feedback sehr dankbar

Viele Grüße

Frank