Absolvent des Studiengangs Industrial Design der Hochschule Darmstadt, beim internationalen James Dyson Award 2010 ausgezeichnet

Entwurf für Boje zur effektiven Bekämpfung von Ölteppichen unter den Top 10-Einreichungen aus Deutschland

Köln/Malmesbury, 26.08.2010. Die Deutschland-Jury des internationalen James Dyson Award wählte den Entwurf einer Boje, mit der Ölteppiche bekämpft werden können, zu einer der zehn besten Einreichungen aus Deutschland beim internationalen James Dyson Award. Boris Innecken, Absolvent des Studiengangs Industrial Design der Hochschule Darmstadt, zu seinem Entwurf: „Die Boje ist als Lowtech-Produkt einfach zu fertigen, robust, stapelbar und zuverlässig lange zu lagern.“

Nicht nur durch die jüngsten Ereignisse im Golf von Mexiko ist die Gefahr durch ölverschmutzte Meere aktueller denn je: Ein entsprechender Unfall in der Ostsee würde das gesamte Ökosystem über Jahre zerstören.



Der Entwurf sieht vor, dass Bojen nach einer Havarie mit einem Flugzeug über dem Ölteppich abgeworfen werden. Nach dem Auftreffen auf der Meeresoberfläche wird aus jeder Boje ein sternförmiges Schlauchsystem mit Gasdruck aufgeblasen. Die fraktale Feinstruktur der Netze zwischen den Schläuchen bindet das Öl ohne Chemie.

Später kann die Boje mitsamt gebundenem Öl einfach geborgen werden. Vögel werden von integrierten Ultraschallerzeugern vom Ölteppich fern gehalten.

Das Havariekommando in Cuxhaven, Greenpeace, das Technische Hilfswerk und Evonik Industries AG standen Boris Innecken bei der Entwicklung des Projekts beratend zur Seite.

Der Gewinner des James Dyson Award 2010 und damit von 10 000 Pfund (etwa 12 000 Euro) wird am 5. Oktober 2010 bekannt gegeben.

Weitere Informationen zu den 10 Finalisten aus Deutschland und allen Einreichungen beim diesjährigen Wettbewerb unter www.jamesdysonaward.org

Über den James Dyson Award

Der James Dyson Award ist ein internationaler Designpreis, der die nächste Generation von Designern und Ingenieuren auszeichnet und junge Menschen für Design und Technik begeistern soll. Der Wettbewerb wurde in 18 Ländern, darunter Deutschland, durchgeführt. Studierende der Fachbereiche Produktdesign, Industriedesign oder Ingenieurwissenschaften und junge Kreative, die ihr Studium der genannten Fachbereiche vor maximal vier Jahren abgeschlossen haben, waren aufgefordert, ihre Designideen einzureichen. Insgesamt wurden über 500 Projekte eingereicht, die meisten davon aus Deutschland.

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