Hallo allerseits!
Ich bin Studentin im Studiengang Visuelle Kommunikation an der Universität der Künste Berlin. In einem freien grafischen Projekt im Rahmen meines Diploms befasse ich mich mit Erfindern.
Was mich am Thema begeistert sind die Visionen der Erfinder, die Motivation, der Prozess, die Ideenfindung und die unglaubliche Ausdauer.
Gerne würde ich in meiner Arbeit, die vermutlich in Form eines Buches zusammengefasst werden soll, einige Erfinder und ihre Ideen portraitieren.
Wer von Ihnen hat Lust und Zeit mir seine Erfindung vorzustellen und einen Einblick in die Arbeit des freien Erfinders zu geben?
(Vorzugsweise im Großraum Berlin, sonst bin ich aber auch zu Reisen bereit)
Ich würde mich sehr freuen wenn sich einige von Ihnen ein Herz nehmen und mich unterstützen!
Ich freue mich auf Ihre Antworten, gerne auch per e-mail!
Viele Grüße und herzlichen Dank,
M. Hellmann
Das „Erfindersein“, besonders das „Einzel- und / oder Privaterfindersein“ gibt es in Deutschland nicht mehr oder wird in Kürze ausgestorben sein. In voller Breiter zwar derzeit noch nicht aber doch schon in naher Zukunft – soetwas sind ja immer schleichende Prozesse. Woran könnte das liegen? Am Desinteresse der Wirtschaft mit Klein- und Privaterfindern zusammenzuarbeiten einerseits und an den Hürden an finanziellen Mitteln zu gelangen um auch nur Kleinstprojekte in Deutschland einen Anschub geben zu können andererseits.
Am erstgenannten Punkt stehen wir, Marc W. Ebel und ich, gerade mit unserem Projekt „RFID in der Gepäcklogistik auf deutschen Flughäfen“ zu etablieren -> www.rfid-ags.de
Die Zahlen die im o.g. Link zu lesen sind, sind in etwa die Zahlen, die man einer deutschen Fluggesellschaft, nicht der Größten aber einer die hier in Berlinihren Sitz haben aber in England eingetragen ist, zurechnen könnte und doch der Größte Mitbewerber der größten deutschen Fluggesellschaft ist.
Eine kurze Geschichte dazu:
Anfang 2010, genauer am 24 oder 25.02.2010, haben wir diese Fluggesellschaft, mit Sitz in Berlin, angeschrieben, mit der Bitte mit uns einen unverbindlichen Präsentationstermien zu vereinbaren.
Die Präsentation beinhaltete Informationen, die man ähnlich auf unserer Firmenseite ( obiger Link ) lesen kann, mehrseitig und mit Einsparpotenzial in zweistelligen Mio Beträgen, pro Jahr (!) und ausschließlich (!) auf den Flughafen Berlin Tegel ausgelegt waren. Summiert man diese Zahlen nun noch mit den anderen Stationen, allein nur für die deutschen Stationen wo diese Fluggesellschaft Passagiere hat, kommt man schnell im dreistelligen Mio Bereich pro Jahr (!) rein. Nicht unerwähnt in diesem Zusammenhang möchte ich hinzufügen, dass wir, die „RFID Airport Groundsystems Dahlmann & Ebel GbR“, die Kosten für die technische Umsetzung unseres Projektes für diesen Testlauf übernehmen würden.
Es war schon ziemlich schwer und nur durch Beziehungen möglich die E-Mail Adresse des Vorzimmers zu erhalten. Gold wert dachten wir. Die Ernüchterung folgte einige Tage später. Das Vorzimmer bzw. die Dame die dort offenbar sitzt, hat sich unser Ersuchen wohl durchgelesen und dieses schlicht abgelehnt. Natürlich haben wir uns deshalb nicht verunsichern lassen und den Finanzvorstand ( CFO ) dieser Fluggesellschaft einige Tage später persönlich und mit Einschreiben, als persönlich deklariert, angeschrieben.
Resultat: Nichts! Keine Ablehnung, keine Eingangsbestätigung, rein garnichts! Zu vermuten wäre aber, dass die Vorzimmerdame das Einschreiben einfach in die Tonne warf, was allerdings ein Skandal wäre, nicht nur aus Aktionärssicht!
Also wenn eine Fluggesellschaft nicht einmal Gesprächsbedarf sieht, wenn man ihr eine unverbindliche Präsentation vorschlägt und sollte diese Präsentation positiv aus Sicht dieser Fluggesellschaft verlaufen und wir die Kosten des Testlaufes übernehmen würden, ja dann, dann steht es nicht nur nicht gut für deutsche Tüftler, dann steht es auch nicht gut für den Innovations- und Investitionsstandort Deutschland!
Geändert von Rainer (05.09.2010 um 13:23 Uhr)
Lesezeichen