Unwissenheit, über das was man tun sollte.
Fehlende Beratung.
Schlechte Beratung.
Kein Geld.
Die Erfindung ist nicht so toll, wie selbst gedacht.
Woran liegt es wohl...
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Geändert von Thomas Moos (22.08.2006 um 21:21 Uhr)
Es ist nicht Dummheit Fehler zu begehen, sondern aus begangenen nichts gelernt zu haben. (C) Copyright by Thomas Moos
Definition:
Erfinder sind eine kleine Minderheit von Menschen, die willens und in der Lage wären, sich für die Mehrheit der Menschen nützlich zu machen. Das nennt man Gemeinnützigkeit.
Die Mehrheit der Menschheit denkt aber eigennützig und kann deshalb die Erfinder nicht verstehen. Was sie aber nicht verstehen kann, davor schützt sie sich mit allen Mitteln.
Die Erfinder wiederum sind nicht in der Lage zu begreifen, warum die Mehrheit mit ihrem eigennützigen Denken unbedingt ihrem eigenen Nutzen im Wege stehen will.
Empfohlener Umgang mit Erfindern:
Erfinder müssen durch einen finanziell stärkeren Partner (= Geldgeber) in finanzieller Abhängigkeit gehalten werden, ohne dass sie dabei verhungern dürfen. So kann man sie zwingen, ihre schöpferische Kraft dem Eigennutz des Geldgebers zu widmen. Sollte ein Erfinder sich dagegen wehren, kann man ihn immer noch verhungern lassen.
Es gibt besonders zähe Exemplare von Erfindern, die gegen diese Behandlung immun geworden sind und einfach nicht verhungern. Diese kann man dadurch kaltstellen, dass man an ihre Menschenfreundlichkeit appelliert und ihnen suggeriert, dass ihre Arbeit erst dann einen Wert für die Menschheit hat, wenn sie auch Arbeiten übernehmen, für die sie ihrem ganzen Wesen nach ungeeignet sind, wie zum Beispiel Organisation, Firmengründung, Werbung, Vermarktung.
Empfohlener Umgang mit gemeinnützig denkenden Geldgebern:
Gemeinnützig denkende Geldgeber dürfen auf keinen Fall in Kontakt mit Erfindern geraten. Um dies sicherzustellen, bringt die Mehrheit scharenweise naturwissenschaftlich halbgebildete Außenseiter hervor, die diese gutgläubigen und naturwissenschaftlich ahnungslosen Geldgeber durch die ungeheuerlichsten Versprechungen beeindrucken und so ihre Finanzkraft blockieren und ihren guten Willen ermüden.
Mehr braucht die eigennützige Mehrheit nicht zu tun, um sich vor ihrem eigenen Nutzen zu bewahren.
Geändert von Hermes (13.09.2004 um 14:14 Uhr)
Hallo Hermes,
und was soll uns das alles unterm Strich sagen ?![]()
Bin nämlich ehrlicherweise noch nicht so richtig
dahinter gekommen, sorry.
Beste Grüße,
Thomas Moos
Es ist nicht Dummheit Fehler zu begehen, sondern aus begangenen nichts gelernt zu haben. (C) Copyright by Thomas Moos
Hallo Thomas,
danke der Nachfrage.
>und was soll uns das alles unterm Strich sagen ?
Ach, nichts von Bedeutung. Ich habe nur meine persönliche Berufserfahrung aus fast zwanzig Jahren freiem Erfinderdasein kurz zusammengefasst - zugegebenermaßen etwas sarkastisch.
Auch ist meine Darstellung in dieser allgemeinen Form nicht zutreffend; im Bereich der Entwicklung von alternativer Energiegewinnung, bei der das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, trifft sie aber den Nagel auf den Kopf.
Mit freundlichen Grüßen
Hermes
Hallo Hermes,
alles klar, dann weiß ich nun wie es gemeint war.![]()
Hast Du denn gar nichts Positives in diesen 20 Jahren mitnehmen können ?...
Also, ich konnte in rund 16 Jahren einiges an Erfahrung mitnehmen, aber ansonsten
nicht wirklich viel. Der Hauptgrund für dieses Forum ist hierbei auch mein Idealismus,
zumindest muss man es wohl so bezeichnen, da es aus wirtschaftlicher Sicht noch
nichts zu sehen gibt. Was mich im gesamten Erfinderbereich wirklich aufregt ist,
dass sich binnen der letzten 16 Jahre in diesem Sektor quasi nichts hin zum Positiven
für Erfinder verändert hat, selbst die Erfinder sind scheinbar gleich geblieben.
Ich denke daran wird sich auch nichts ändern, weil die die es ändern könnten, leider die
Hauptnutznießer dieses Systems sind.
Beste Grüße und beidseitiges Kopfhoch wünscht,
Thomas Moos
Es ist nicht Dummheit Fehler zu begehen, sondern aus begangenen nichts gelernt zu haben. (C) Copyright by Thomas Moos
Wählt mich zum Bundeskanzler und ich regel das für euch!![]()
Ich verstehe den Frust. Habe zwar noch keine Erfindung gemacht - habe aber eine Idee.
Solange mit Nichtfortschritt Geld verdient werden kann - wird auch unser geliebter Vater Staat daran nichts ändern. Wir sollten da aber nicht resignieren.
Erfinden wir doch was, was diese Umstände aushebelt?! Vielleicht sowas wie einen machtvollen "Erfinder-Konbzern"?!![]()
Ich mein ja bloß.![]()
![]()
Gruß Lars
Hallo,Zitat von Lars Rahrig
Sorry, aber den Erfinder-Konzern gibt es schon, siehe
einmal nach unter http://www.die-erfinder.de
Beste Grüße, und immer am Ball bleiben...
Thomas Moos
Es ist nicht Dummheit Fehler zu begehen, sondern aus begangenen nichts gelernt zu haben. (C) Copyright by Thomas Moos
Hallo Thomas.
Nicht ganz das was ich meinte.
Ich habe folgenden Eindruck. Jeder mömelt alleine so vor sich hin. Oftmals verliert man den Mut oder die Ausdauer. Man fühlt sich halt auch oft als Don Quichote gegen die Windmühlen. Mit einer "Vereinigung" sähe das anders aus.
Es gibt für alles mögliche Agenturen. Nur für Erfinder anscheinend nicht. Noch nie jemand darauf gekommen?!?! Wäre eine super Geschäftsidee. Wenn das hier jemand umsetzten will, will ich aber Gebühren klar?!
Es gibt anscheinend keine Organisation die den Einzelerfinder bzw. auch den Einmalerfinder bei der Hand nimmt und ihn berät bzw. durch den Bürokratendschungel führt und ihm hilft sein "Was auch immer" patentieren zu lasse, produzieren zu lassen, Geschäftsideeberatend zur Seite zu stehen falls man einen eigenen Betrieb aufbauen will, Produktionspartner bzw. Lizensnehmer zu finden, In Kontakt mit solchen zu treten, Beim Aushandeln der "Millionen" zu helfen, Rechtsberatend bzw. rechtsdurchsetztend zur Seite zu stehen, usw. Nat. gegen Gebühr bzw. Beteiligung.
Gruß lars
Hallo Lars,Zitat von Lars Rahrig
das war auch ehr als Witz gemeint.
Ich denke mal, wenn Du versucht hast deine erste Idee umzusetzen, dann weißt Du warumZitat von Lars Rahrig
es solche Firmen oder Agenturen nicht geben kann.
Für Erfinder gibt es übrigens einige Anlaufstellen, so z.B. unzählige Patentverwertungen die in der Regel an Hochschulen angesiedelt sind, Erfindervereine, staatlich subventionierte Institutionen wie beispielsweise INSTI, die eigentlich primär nur die Aufgabe der Erfinderhilfe etc. haben, oder auch die Fraunhofer Patentstelle, die auch "extra" für Erfinder ihre Dienste anbieten. Also, das waren jetzt nur ein paar Stück, davon gibt es jedoch noch Einige mehr. Aber unterm Strich, hinsichtlich der Zielsetzung einem Erfinder bei der erfolgreichen wirtschaftlichen Verwertung behilflich zu sein, und zwar bis zum Erfolg, bringen die meisten dieser Stellen definitiv keine belegbaren, nachweisbaren oder messbaren Fakten auf den Tisch. Aber darüber hinaus, ist mir so etwas(Firmen) in der normalen Wirtschaft auch noch nicht unter gekommen, außer ein paar, die nach wenigen Monaten wieder weg waren. Eine Erfindung umzusetzen ist im Normalfall immer eine sehr, sehr aufwendige, teure und Zeit fressende Aufgabe, und nur die Wenigsten sind dabei erfolgreich. Außerdem ist sich jeder selbst der nächste, warum sollten z.B. andere Personen Zeit und Arbeit in deine Erfindung investieren, obwohl sie vielleicht eine eigene Erfindung umsetzen möchten, von deiner Idee nicht überzeugt sind, und es keine Garantie auf den Erfolg gibt, wer soll das zahlen ? Die Firma wird es so schnell nicht geben, außer jeder hat einen nachweisbaren Nutzen davon, oder der Hauptnutzer kann die anderen entsprechend bezahlen.
Ich denke mal, hier musst Du dich vielleicht noch ein paar Tage durch die Erfinderwelt
schlagen, um eine realistische Sicht zu bekommen. Nichts gegen deine Hoffnung, Du solltest es auch probieren, wenn Du denkst das es eine Chance hat, aber fange mal mit der Umsetzung deiner Erfindung an, dann wird dir die Komplexität der Gesamtheit rund ums Thema "Erfinder/ Erfindung = Erfolg ?" etwas bewusster werden...![]()
Übrigens gibt es natürlich Patentanwälte, Innovationsberater und Erfinderberatungen wie ich selbst parallel auch eine betreibe, jedoch möchte in der Regel kein Erfinder auch nur einen Cent dafür ausgeben, oftmals hat man ja auch schon das Geld beim Anwalt gelassenGanz zu schweigen von der recht schwierigen Zielgruppe der "Erfinder", oder was denkst Du, warum es von über 45.000 Besuchern bisher nur einer geschafft hat auf seine Erfindung hinzuweisen, obwohl das hier gratis möglich ist....
Ich kann es dir nicht sagen, aber wer als Erfinder nicht wirklich alles versucht, der hat es aus meiner Sicht eigentlich auch nicht verdient erfolgreich zu sein, und versuchen sollte man es auch... oder man muss halt direkt alles bleiben lassen, das schont nämlich die Nerven und auch noch den Geldbeutel
![]()
Beste Grüße und checke einmal die genannten Institutionen ab, weil INSTI und Fraunhofer-Patentstelle beispielsweise auch vieles an Kosten für den Erfolg übernehmen, habe ich zumindest gelesen.
Beste Grüße,
Thomas Moos
Es ist nicht Dummheit Fehler zu begehen, sondern aus begangenen nichts gelernt zu haben. (C) Copyright by Thomas Moos
Hallo Thomas.
Du hast sicher recht. Meine Erfahrung geht auf Null. Ich lebe in Deutschland. Ich bin Physiotherapeut und gebe diesen Beruf nun endgültig auf wegen gründlich-deutscher Überbürokratisierung auf. Ich kann mir denken was für einen Bock Deutschland in Punkto Erfindung und Überbürokratisierung wieder einmal peinlicherweise geschossen hat.
Wie du aber selbst geschrieben hast, würden allerdings viele Punkte für eine solche Agentur sprechen.
Jeder muckelt für sich allein.
Die ganze Geschichte ist ziemlich aufwendig - langatmig - Volumenreich kompliziert. Für einen Einzelnen ein riesen Haufen der resignierend wirkt.
Eine Agentur müsste nat. auswählen, welche Patente machbar umzusetzten sind und welche nicht. Man müsste wie bei dir eine Beratunsgebühr verlangen sowie bei erfolgreicher Umsetztung eine Beteiligungsprovision o.Ä..
Aber das sind wie gesagt nur ein paar ideen von mir.
Ich wußte gar nicht, das es tatsächlich so viele Patentverwertungsstellen gibt.
Ich werde mich mal umhorchen.
Vielen Dank Nochmal
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