Karsten
13.12.2004, 19:02
Ich habe einige Fragen die ich schon in einem anderen Forum gestellt hatte aber mir nicht beantwortet wurden. Deshalb frage ich mal hier im Erfinderforum nach, vielleicht finde ich hier kompetente Diskussionspartner.
Nach langem Hickhack haben wir, zwei Kollegen und ich, uns entschlossen unserem Arbeitgeber eine Diensteerfindung zugänglich zu machen. Es kamen aber auch Einwände in Form der Vorsicht zur Sprache. Es geht nun darum die richtige Form zu wählen und auf Nummer sicher zu gehen. Da wir nun einmal einen eingesetzten GF haben der denkt er sei über alles erhaben und der auch noch was werden will in unserer Firma, trauen wir ihn natürlich auch keine fairen Behandlungen, Verhandlungen und Vergütungsgespräche zu.
Zur Überlegung kam das gesamte Patent, bzw. das was wir ausgearbeitet haben, einem Notar zu übergeben damit feststeht das wir diejenigen sind die als erster auf die Idee kamen.
Da ja die Sekretärin anscheinend an GF statt solche vertraulichen Informationen in Empfang nehmen sowie durchlesen darf, kann man diese auch dazu veranlassen eine Verschwiegenheitserklärung zu unterzeichnen? Oder kann sie das einfach ablehnen? Wenn ja, mit Recht? Wie können wir diese Verschwiegenheitserklärung vom GF vor Einsicht in unsere Idee erhalten? Und wäre dies überhaupt der normale Weg?
Jetzt hätten wir da noch ein paar kleinere Fragen, hoffe das dies nicht schlimm ist, das sind aber eben die Bedenken bei uns.
Wie sieht die Geschichte aus wenn wir das gesamte Patent dem GF vorlegen und er sagt „Tja Leute, das ist genau das was wir schon seit einem Jahr in der Schublade haben aber danke das Ihr Euch Gedanken gemacht habt“?
Was ist wenn der GF sagt das die Firma nicht an diesem Patent Interesse hat und er aber ein Teil davon doch benutzt weil dies angeblich sowieso schon so geplant war?
Wie sieht es mit der Vergütung genau aus? Wir haben uns mal so eine Vergütungstabelle angesehen, diese ist aber ehrlich gesagt sehr verwirrend. Wir konnten zwar unseren Anteilsfaktor berechnen, dieser ist 16=63%, aber so richtig schlau sind wir daraus nicht geworden. Die Vergütungstabelle sieht ja vor das man am Umsatz beteiligt wird, ist diese Umsatzbeteiligung eine einmal Zahlung oder wird diese Umsatzbeteiligung Jahr für Jahr auf`s neue ausgerechnet und bezahlt? Soweit wir dies bisher überblicken konnten wird die Summe per Anteilsfaktor berechnet und jährlich ausgezahlt, ist dies korrekt?
Sollten durch das Patent auch Personalkosten gespart werden, gehören diese Ersparnisse zur Berechnungsgrundlage für die Vergütungstabelle?
Was könnten wir tun wenn wir der Meinung sind das sich unsere Firma nicht so um Lizensierungen kümmert wie es eigentlich nötig oder möglich wäre?
Hätten wir Anspruch auf Einsicht ins Bilanzbuch um auch nachzuprüfen ob wir die richtige Vergütung bekommen?
Sorry für das lange Schreiben aber das sind Fragen die uns wahnsinnig machen. Für kompetente und sachliche Antworten bedanken wir uns schon jetzt.
Mit freundlichen Grüßen
Karsten C.
Nach langem Hickhack haben wir, zwei Kollegen und ich, uns entschlossen unserem Arbeitgeber eine Diensteerfindung zugänglich zu machen. Es kamen aber auch Einwände in Form der Vorsicht zur Sprache. Es geht nun darum die richtige Form zu wählen und auf Nummer sicher zu gehen. Da wir nun einmal einen eingesetzten GF haben der denkt er sei über alles erhaben und der auch noch was werden will in unserer Firma, trauen wir ihn natürlich auch keine fairen Behandlungen, Verhandlungen und Vergütungsgespräche zu.
Zur Überlegung kam das gesamte Patent, bzw. das was wir ausgearbeitet haben, einem Notar zu übergeben damit feststeht das wir diejenigen sind die als erster auf die Idee kamen.
Da ja die Sekretärin anscheinend an GF statt solche vertraulichen Informationen in Empfang nehmen sowie durchlesen darf, kann man diese auch dazu veranlassen eine Verschwiegenheitserklärung zu unterzeichnen? Oder kann sie das einfach ablehnen? Wenn ja, mit Recht? Wie können wir diese Verschwiegenheitserklärung vom GF vor Einsicht in unsere Idee erhalten? Und wäre dies überhaupt der normale Weg?
Jetzt hätten wir da noch ein paar kleinere Fragen, hoffe das dies nicht schlimm ist, das sind aber eben die Bedenken bei uns.
Wie sieht die Geschichte aus wenn wir das gesamte Patent dem GF vorlegen und er sagt „Tja Leute, das ist genau das was wir schon seit einem Jahr in der Schublade haben aber danke das Ihr Euch Gedanken gemacht habt“?
Was ist wenn der GF sagt das die Firma nicht an diesem Patent Interesse hat und er aber ein Teil davon doch benutzt weil dies angeblich sowieso schon so geplant war?
Wie sieht es mit der Vergütung genau aus? Wir haben uns mal so eine Vergütungstabelle angesehen, diese ist aber ehrlich gesagt sehr verwirrend. Wir konnten zwar unseren Anteilsfaktor berechnen, dieser ist 16=63%, aber so richtig schlau sind wir daraus nicht geworden. Die Vergütungstabelle sieht ja vor das man am Umsatz beteiligt wird, ist diese Umsatzbeteiligung eine einmal Zahlung oder wird diese Umsatzbeteiligung Jahr für Jahr auf`s neue ausgerechnet und bezahlt? Soweit wir dies bisher überblicken konnten wird die Summe per Anteilsfaktor berechnet und jährlich ausgezahlt, ist dies korrekt?
Sollten durch das Patent auch Personalkosten gespart werden, gehören diese Ersparnisse zur Berechnungsgrundlage für die Vergütungstabelle?
Was könnten wir tun wenn wir der Meinung sind das sich unsere Firma nicht so um Lizensierungen kümmert wie es eigentlich nötig oder möglich wäre?
Hätten wir Anspruch auf Einsicht ins Bilanzbuch um auch nachzuprüfen ob wir die richtige Vergütung bekommen?
Sorry für das lange Schreiben aber das sind Fragen die uns wahnsinnig machen. Für kompetente und sachliche Antworten bedanken wir uns schon jetzt.
Mit freundlichen Grüßen
Karsten C.