Thomas Moos
24.09.2004, 13:55
Presseinformation
Treffpunkt für Erfinder aus aller Welt
Zum 56. Mal präsentiert die IENA Nürnberg, Internationale Aus-stellung „Ideen-Erfindungen-Neuheiten“ die neuesten Entwicklungen vorwiegend freier Erfinder / Vom 28. bis 31. Oktober 2004 werden in der Messe Nürnberg über 600 Einzelerfindungen und Produktneuheiten vorgestellt / Die Vermarktung von Erfindungen steht im Mittelpunkt
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Nürnberg - Innovationen sind Grundlage unseres Wohlstands und Basis für den Erfolg im internationalen Wettbewerb. Sie entstehen aber nicht nur in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Großunternehmen. Neben der von der Bundesrepublik forcierten Entwicklung von Spitzentechnologien spielen auch die Lowtech-Bereiche eine wichtige Rolle. Lowtech-Produkte stellen ein wichtiges Element in der gesamten industriellen Innovationskette dar und noch immer erbringen Lowtech-Sektoren mehr als ein Viertel des Ge-samtumsatzes des verarbeitenden Gewerbes. Dies zeigt, wie wich-tig die Arbeit der freier Erfinder ist, die weltweit mit viel Elan und ei-ner gehörigen Portion Kreativität an technischen Problemlösungen, neuen Produkten und praktischen Erfindungen für nahezu alle Be-reiche des täglichen Lebens arbeiten.
Für die große Schar freischaffender Erfinder ist die in der Messe Nürnberg stattfindende IENA, Internationale Ausstellung „Ideen-Erfindungen-Neuheiten“, die weltweit führende Plattform, um die eigenen Ideen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Vom 28. bis 31. Oktober 2004 findet die traditionsreiche Erfindermesse bereits zum 56. Mal statt und sie wird erneut das technisch-kreative Poten-tial der freien Erfinder eindrucksvoll widerspiegeln. Der hohe Anteil ausländischer Aussteller und zahlreiche offizielle Länderkollektive (u.a. aus China, Kroatien, Malaysia, Taiwan, Österreich, Schweiz und Ungarn) unterstreichen den Stellenwert, den die IENA weltweit genießt. Im vergangenen Jahr informierten sich Fachbesucher aus 44 Ländern über die neuesten Ideen von Ausstellern aus 27 Ländern.
Über 600 Einzelerfindungen werden erwartet
Leider wird die Arbeit der freien Erfinder in Deutschland noch immer unterschätzt, obwohl sie immer wieder mit beeindruckenden Innova-tionen auf sich aufmerksam machen. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Konjunkturkrise ist ihr Wirken von größter volkswirtschaftlicher Bedeutung. Experten werten diese Erfindertätigkeit als Investition in die Zukunft, insbesondere im Hinblick auf den rasanten wirtschaftlichen Fortschritt in einigen asiatischen Ländern.
Dass den Erfindern die Ideen nicht ausgehen, wird die IENA Nürn-berg wieder eindrucksvoll belegen. Die veranstaltenden AFAG Messen und Ausstellungen erwarten über 600 Einzelerfindungen, die als Prototyp, Konstruktionszeichnung oder bereits fertiges Produkt vor-gestellt werden. Schwerpunkte bilden erneut die Bereiche Umwelt-schutz, Maschinenbautechnik, Bauwirtschaft, Energietechnik, Freizeit, Hobby, Sport, Kraftfahrzeugtechnik und -zubehör, Medizintechnik, Medizin und Kosmetik, Büroausstattung, EDV, Elektronik, Kommunikationstechnik, Chemie, Werbung und graphisches Gewerbe sowie Landwirtschaft.
Die erfolgreiche Vermarktung von Ideen steht im Mittelpunkt
Die IENA hat sich vor allem als Forum für die erfolgreiche Vermark-tung von Erfindungen im internationalen Markt etabliert und für die Aussteller geht es bei der IENA in erster Linie darum, Kontakte zu Verwertern und Produzenten zu knüpfen. Die Kontaktqualität der Messe wird in den Befragungen der Aussteller stets sehr hoch beur-teilt. Im letzten Jahr bewerteten 73% der Erfinder die Kontaktqualität mit „sehr gut“ und „gut“, weitere 22% waren zufrieden und bei ledig-lich 5% konnten die Erwartungen nicht erfüllt werden.
Da die freien Erfinder nicht selten einen beträchtlichen finanziellen Aufwand für die oft langjährige Entwicklung und den Schutz ihrer Erfindung leisten müssen, bieten die Veranstalter eine Messebeteili-gung zu günstigen Konditionen an, indem man den Erfindern be-zugsfertige Stände zu bezahlbaren Standmieten zur Verfügung stellt.
Hightech-Innovationen rücken immer mehr in den Vordergrund
Der Großteil der auf der IENA vorgestellten Erfindungen wird bis zum Messestart geheimgehalten und in Nürnberg erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Entsprechend groß ist jedes Jahr das Interesse der Fachwelt und der Medien.
Während die ersten Veranstaltungen in den 50er Jahren noch den Charakter einer Skurrilitätenschau hatten, gewinnen zunehmend technisch anspruchsvolle Erfindungen und Hightech-Innovationen an Bedeutung. Seit der ersten Veranstaltung bis heute wurden mehr als 20.000 Einzelerfindungen präsentiert. Viele dieser Erfindungen konnten nach ihrer Premiere auf der IENA erfolgreich vermarktet werden und werden bis heute, teilweise technisch weiterentwickelt, produziert. Dazu gehören u.a. der Sicherheitsgurt und das Klapp-fahrrad (beide wurden 1967auf der IENA vorgestellt), die Sicher-heitsschwingstütze für Kinderfahrräder, das elektrische Tapezier-messer, Aufrollvorrichtungen für Liftkarten bzw. Hundeleinen, der kindersichere Steckkontakt für Steckdosen, Inlineskater und Skate-board, der Koffer mit Rollen, das feuchte Toilettenpapier, Schwimm-flügel für Kinder oder eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Her-stellung von Trinkwasser mit Sonnenenergie auf Verdunstungsbasis, um nur einige Beispiele zu nennen.
All diese Produkte wurden einst als Neuheit auf der IENA vorgestellt und nicht immer hat man sofort erkannt, dass sich dahinter ein Ver-kaufsschlager verbarg. So wurde z.B. der Koffer mit Rollen bei seiner IENA-Premiere belächelt und nicht als ernsthafte Innovation wahrgenommen. Heute möchte jedoch niemand mehr auf dieses praktische Ausstattungsdetail verzichten.
Die besten Ideen werden auch in diesem Jahr von einer Fachjury mit Medaillen und Ehrenpreisen ausgezeichnet. Der „Große Preis der IENA“ ging 2003 nach Taiwan an das Institute of Nuclear Energy Research, Atomic Energy Control Council Executive, Yuan. Aus-zeichnet wurde damit eine neue Technologie zur Entsorgung von Atommüll.
INSTI-Erfinderclubs präsentieren ihre neuesten Ideeen
Wie in den Jahren zuvor wird sich das Institut der Deutschen Wirt-schaft, Köln, mit seinem Projekt der INSTI-Erfinderclubs auf der Nürnberger IENA präsentieren. Erfinder von INSTI-Erfinderclubs aus dem gesamten Bundesgebiet werden ihre neuesten Erfindungen vorstellen und anschaulich vor Augen führen, dass auch in der Bun-desrepublik mit beachtlichem Elan und hohem Kreativitätspotential an Erfindungen und Innovationen gearbeitet wird. Das als Aussteller vertretene INSTI-Projektmanagement wird darüber hinaus über die Bedeutung von Schutzrechten, eine erfolgreiche Vermarktung von Erfindungen, zu Finanzierungsfragen und über die Gründung von Erfinderclubs und deren Arbeit informieren.
In- und ausländische Verbände und Organisationen des Erfin-dungswesens beraten und informieren
Zahlreiche Verbände, Organisationen und Institutionen des Erfin-dungswesens leisten mit ihren Info- und Beratungsständen einen wichtigen Beitrag. Eine gefragte Anlaufstelle ist u.a. das Internatio-nale Patent-Informationszentrum, auf dem u.a. das Deutsche Pa-tent- und Markenamt, das Europäische Patentamt, zahlreiche natio-nale Patentämter sowie weitere in- und ausländische Institutionen informieren. Auch der Deutsche Erfinderverband wird mit einem Gemeinschaftsstand vertreten sein.
Sonderpräsentation setzen die Akzente
Zur fachlichen Qualität der IENA tragen erneut verschiedene Son-derpräsentationen mit dem Schwerpunkt „Jugenderfindungen“ bei. Neben dem Projekt „Jugend kreativ – Schüler erfinden“ des Ma-ristengymnasiums Fürstenzell spiegeln die Sonderpräsentationen „Jugend forscht“ und die Initiative „Azubi forscht“ der Pfleiderer AG das beachtliche Potential der Nachwuchserfinder wider. Auch Nachwuchserfinder aus den deutschen INSTI-Erfinderclubs sowie junge Erfinder aus Österreich, Ungarn, Kroatien und Bosnien stellen dem Messepublikum interessante Entwicklungen vor.
IENA-INSTI-Symposium im Rahmenprogramm
Nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr findet im Rah-menprogramm der Messe am Freitag, 29. Oktober (10.00-13.00 Uhr) das 2. IENA-INSTI-Symposium statt. Diesmal geht es um das brandaktuelle Thema „Arbeitnehmer-Erfinderrecht pro und contra“. Beim Symposium werden Einblicke in die Grundzüge des Arbeit-nehmerrechts vermittelt und Vor- und Nachteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgezeigt. Die Organisatoren erwarten zu diesem Thema eine kontroverse und spannende Diskussion aus der Sicht von Unternehmer und Erfinder.
Freie Erfinder kämpfen um mehr Anerkennung und rechtliche Sicherheit
Nur selten erhalten freie Erfinder die Anerkennung, die sie eigentlich verdienen und oft sehen sie sich mit unüberwindlichen Hindernissen konfrontiert. Nachdem die Entwicklung einer Erfindung manchmal Jahre dauert und viel Geld verschlingt, kann es am Ende passieren, dass der Erfinder die Früchte seiner Erfindertätigkeit nicht ernten kann, weil Schutzrechte bewusst von Dritten missachtet werden. Erfindungen mit Aussicht auf einen Erfolg im Markt werden dann oft widerrechtlich übernommen und produziert und man lässt es bewusst auf einen Rechtsstreit ankommen, wohlwissend dass sich ein freier Erfinder oder Kleinbetrieb einen langjährigen und kostenintensiven Rechtsstreit mit einem Großunternehmen als Gegner kaum leisten kann. Hier fordern die freien Erfinder schon lange einen besseren Schutz ihrer Ideen. Ein weiteres Problem ist der viel zu lange Bearbeitungszeitraum von der Antragstellung bis zur Erteilung eines Patentes oder Schutzrechtes durch das Patent- und Markenamt.
Nürnberg hat als Stadt der Erfinder eine lange Tradition
Die Frankenmetropole Nürnberg hat als Veranstaltungsort der IENA einen besonderen Bezug zu dieser Messe, denn schon im Mittelalter sprach man vom „Nürnberger Witz“ und meinte damit den Erfin-dungsreichtum der Nürnberger. Bekannte Beispiele sind Martin Be-haim (Erfinder des Globus) und Peter Henlein (Erfinder der ersten Taschenuhr / Nürnberger Ei).
Öffnungszeiten / Eintrittspreise
Die IENA ist täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die ersten zwei Messetage bleiben dem Fachpublikum vorbehalten. Am Wochenen-de, 30./31. Oktober, ist die faszinierende Welt der Erfinder auch für das allgemeine Publikum geöffnet. Darüber hinaus haben die Besu-cher der zeitgleich im Messegelände stattfindenden Verbrauchermesse CONSUMENTA Gelegenheit zu einem Abstecher auf die IENA.
Der Eintrittspreis beträgt 25,00 Euro inkl. Katalog mit dem Verzeich-nis aller Aussteller.
IENA-Hotline: ++49 (0) 1805 / 860700 870
Internet: www.iena.de
Mit freundlichen Erfindergrüßen,
Thomas Moos
;) PS. Wenn Sie noch Werbeplanen oder Schilder für die nächste Ausstellung oder Messe benötigen, vergessen Sie nicht einen Blick in das Forum: Gelbe Seiten für Erfinder zu werfen. Dort bieten wir unsere Dienste auch für den Bereich Beschriftung an.
Alle Angaben wie immer ohne Gewähr.
Treffpunkt für Erfinder aus aller Welt
Zum 56. Mal präsentiert die IENA Nürnberg, Internationale Aus-stellung „Ideen-Erfindungen-Neuheiten“ die neuesten Entwicklungen vorwiegend freier Erfinder / Vom 28. bis 31. Oktober 2004 werden in der Messe Nürnberg über 600 Einzelerfindungen und Produktneuheiten vorgestellt / Die Vermarktung von Erfindungen steht im Mittelpunkt
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Nürnberg - Innovationen sind Grundlage unseres Wohlstands und Basis für den Erfolg im internationalen Wettbewerb. Sie entstehen aber nicht nur in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Großunternehmen. Neben der von der Bundesrepublik forcierten Entwicklung von Spitzentechnologien spielen auch die Lowtech-Bereiche eine wichtige Rolle. Lowtech-Produkte stellen ein wichtiges Element in der gesamten industriellen Innovationskette dar und noch immer erbringen Lowtech-Sektoren mehr als ein Viertel des Ge-samtumsatzes des verarbeitenden Gewerbes. Dies zeigt, wie wich-tig die Arbeit der freier Erfinder ist, die weltweit mit viel Elan und ei-ner gehörigen Portion Kreativität an technischen Problemlösungen, neuen Produkten und praktischen Erfindungen für nahezu alle Be-reiche des täglichen Lebens arbeiten.
Für die große Schar freischaffender Erfinder ist die in der Messe Nürnberg stattfindende IENA, Internationale Ausstellung „Ideen-Erfindungen-Neuheiten“, die weltweit führende Plattform, um die eigenen Ideen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Vom 28. bis 31. Oktober 2004 findet die traditionsreiche Erfindermesse bereits zum 56. Mal statt und sie wird erneut das technisch-kreative Poten-tial der freien Erfinder eindrucksvoll widerspiegeln. Der hohe Anteil ausländischer Aussteller und zahlreiche offizielle Länderkollektive (u.a. aus China, Kroatien, Malaysia, Taiwan, Österreich, Schweiz und Ungarn) unterstreichen den Stellenwert, den die IENA weltweit genießt. Im vergangenen Jahr informierten sich Fachbesucher aus 44 Ländern über die neuesten Ideen von Ausstellern aus 27 Ländern.
Über 600 Einzelerfindungen werden erwartet
Leider wird die Arbeit der freien Erfinder in Deutschland noch immer unterschätzt, obwohl sie immer wieder mit beeindruckenden Innova-tionen auf sich aufmerksam machen. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Konjunkturkrise ist ihr Wirken von größter volkswirtschaftlicher Bedeutung. Experten werten diese Erfindertätigkeit als Investition in die Zukunft, insbesondere im Hinblick auf den rasanten wirtschaftlichen Fortschritt in einigen asiatischen Ländern.
Dass den Erfindern die Ideen nicht ausgehen, wird die IENA Nürn-berg wieder eindrucksvoll belegen. Die veranstaltenden AFAG Messen und Ausstellungen erwarten über 600 Einzelerfindungen, die als Prototyp, Konstruktionszeichnung oder bereits fertiges Produkt vor-gestellt werden. Schwerpunkte bilden erneut die Bereiche Umwelt-schutz, Maschinenbautechnik, Bauwirtschaft, Energietechnik, Freizeit, Hobby, Sport, Kraftfahrzeugtechnik und -zubehör, Medizintechnik, Medizin und Kosmetik, Büroausstattung, EDV, Elektronik, Kommunikationstechnik, Chemie, Werbung und graphisches Gewerbe sowie Landwirtschaft.
Die erfolgreiche Vermarktung von Ideen steht im Mittelpunkt
Die IENA hat sich vor allem als Forum für die erfolgreiche Vermark-tung von Erfindungen im internationalen Markt etabliert und für die Aussteller geht es bei der IENA in erster Linie darum, Kontakte zu Verwertern und Produzenten zu knüpfen. Die Kontaktqualität der Messe wird in den Befragungen der Aussteller stets sehr hoch beur-teilt. Im letzten Jahr bewerteten 73% der Erfinder die Kontaktqualität mit „sehr gut“ und „gut“, weitere 22% waren zufrieden und bei ledig-lich 5% konnten die Erwartungen nicht erfüllt werden.
Da die freien Erfinder nicht selten einen beträchtlichen finanziellen Aufwand für die oft langjährige Entwicklung und den Schutz ihrer Erfindung leisten müssen, bieten die Veranstalter eine Messebeteili-gung zu günstigen Konditionen an, indem man den Erfindern be-zugsfertige Stände zu bezahlbaren Standmieten zur Verfügung stellt.
Hightech-Innovationen rücken immer mehr in den Vordergrund
Der Großteil der auf der IENA vorgestellten Erfindungen wird bis zum Messestart geheimgehalten und in Nürnberg erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Entsprechend groß ist jedes Jahr das Interesse der Fachwelt und der Medien.
Während die ersten Veranstaltungen in den 50er Jahren noch den Charakter einer Skurrilitätenschau hatten, gewinnen zunehmend technisch anspruchsvolle Erfindungen und Hightech-Innovationen an Bedeutung. Seit der ersten Veranstaltung bis heute wurden mehr als 20.000 Einzelerfindungen präsentiert. Viele dieser Erfindungen konnten nach ihrer Premiere auf der IENA erfolgreich vermarktet werden und werden bis heute, teilweise technisch weiterentwickelt, produziert. Dazu gehören u.a. der Sicherheitsgurt und das Klapp-fahrrad (beide wurden 1967auf der IENA vorgestellt), die Sicher-heitsschwingstütze für Kinderfahrräder, das elektrische Tapezier-messer, Aufrollvorrichtungen für Liftkarten bzw. Hundeleinen, der kindersichere Steckkontakt für Steckdosen, Inlineskater und Skate-board, der Koffer mit Rollen, das feuchte Toilettenpapier, Schwimm-flügel für Kinder oder eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Her-stellung von Trinkwasser mit Sonnenenergie auf Verdunstungsbasis, um nur einige Beispiele zu nennen.
All diese Produkte wurden einst als Neuheit auf der IENA vorgestellt und nicht immer hat man sofort erkannt, dass sich dahinter ein Ver-kaufsschlager verbarg. So wurde z.B. der Koffer mit Rollen bei seiner IENA-Premiere belächelt und nicht als ernsthafte Innovation wahrgenommen. Heute möchte jedoch niemand mehr auf dieses praktische Ausstattungsdetail verzichten.
Die besten Ideen werden auch in diesem Jahr von einer Fachjury mit Medaillen und Ehrenpreisen ausgezeichnet. Der „Große Preis der IENA“ ging 2003 nach Taiwan an das Institute of Nuclear Energy Research, Atomic Energy Control Council Executive, Yuan. Aus-zeichnet wurde damit eine neue Technologie zur Entsorgung von Atommüll.
INSTI-Erfinderclubs präsentieren ihre neuesten Ideeen
Wie in den Jahren zuvor wird sich das Institut der Deutschen Wirt-schaft, Köln, mit seinem Projekt der INSTI-Erfinderclubs auf der Nürnberger IENA präsentieren. Erfinder von INSTI-Erfinderclubs aus dem gesamten Bundesgebiet werden ihre neuesten Erfindungen vorstellen und anschaulich vor Augen führen, dass auch in der Bun-desrepublik mit beachtlichem Elan und hohem Kreativitätspotential an Erfindungen und Innovationen gearbeitet wird. Das als Aussteller vertretene INSTI-Projektmanagement wird darüber hinaus über die Bedeutung von Schutzrechten, eine erfolgreiche Vermarktung von Erfindungen, zu Finanzierungsfragen und über die Gründung von Erfinderclubs und deren Arbeit informieren.
In- und ausländische Verbände und Organisationen des Erfin-dungswesens beraten und informieren
Zahlreiche Verbände, Organisationen und Institutionen des Erfin-dungswesens leisten mit ihren Info- und Beratungsständen einen wichtigen Beitrag. Eine gefragte Anlaufstelle ist u.a. das Internatio-nale Patent-Informationszentrum, auf dem u.a. das Deutsche Pa-tent- und Markenamt, das Europäische Patentamt, zahlreiche natio-nale Patentämter sowie weitere in- und ausländische Institutionen informieren. Auch der Deutsche Erfinderverband wird mit einem Gemeinschaftsstand vertreten sein.
Sonderpräsentation setzen die Akzente
Zur fachlichen Qualität der IENA tragen erneut verschiedene Son-derpräsentationen mit dem Schwerpunkt „Jugenderfindungen“ bei. Neben dem Projekt „Jugend kreativ – Schüler erfinden“ des Ma-ristengymnasiums Fürstenzell spiegeln die Sonderpräsentationen „Jugend forscht“ und die Initiative „Azubi forscht“ der Pfleiderer AG das beachtliche Potential der Nachwuchserfinder wider. Auch Nachwuchserfinder aus den deutschen INSTI-Erfinderclubs sowie junge Erfinder aus Österreich, Ungarn, Kroatien und Bosnien stellen dem Messepublikum interessante Entwicklungen vor.
IENA-INSTI-Symposium im Rahmenprogramm
Nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr findet im Rah-menprogramm der Messe am Freitag, 29. Oktober (10.00-13.00 Uhr) das 2. IENA-INSTI-Symposium statt. Diesmal geht es um das brandaktuelle Thema „Arbeitnehmer-Erfinderrecht pro und contra“. Beim Symposium werden Einblicke in die Grundzüge des Arbeit-nehmerrechts vermittelt und Vor- und Nachteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgezeigt. Die Organisatoren erwarten zu diesem Thema eine kontroverse und spannende Diskussion aus der Sicht von Unternehmer und Erfinder.
Freie Erfinder kämpfen um mehr Anerkennung und rechtliche Sicherheit
Nur selten erhalten freie Erfinder die Anerkennung, die sie eigentlich verdienen und oft sehen sie sich mit unüberwindlichen Hindernissen konfrontiert. Nachdem die Entwicklung einer Erfindung manchmal Jahre dauert und viel Geld verschlingt, kann es am Ende passieren, dass der Erfinder die Früchte seiner Erfindertätigkeit nicht ernten kann, weil Schutzrechte bewusst von Dritten missachtet werden. Erfindungen mit Aussicht auf einen Erfolg im Markt werden dann oft widerrechtlich übernommen und produziert und man lässt es bewusst auf einen Rechtsstreit ankommen, wohlwissend dass sich ein freier Erfinder oder Kleinbetrieb einen langjährigen und kostenintensiven Rechtsstreit mit einem Großunternehmen als Gegner kaum leisten kann. Hier fordern die freien Erfinder schon lange einen besseren Schutz ihrer Ideen. Ein weiteres Problem ist der viel zu lange Bearbeitungszeitraum von der Antragstellung bis zur Erteilung eines Patentes oder Schutzrechtes durch das Patent- und Markenamt.
Nürnberg hat als Stadt der Erfinder eine lange Tradition
Die Frankenmetropole Nürnberg hat als Veranstaltungsort der IENA einen besonderen Bezug zu dieser Messe, denn schon im Mittelalter sprach man vom „Nürnberger Witz“ und meinte damit den Erfin-dungsreichtum der Nürnberger. Bekannte Beispiele sind Martin Be-haim (Erfinder des Globus) und Peter Henlein (Erfinder der ersten Taschenuhr / Nürnberger Ei).
Öffnungszeiten / Eintrittspreise
Die IENA ist täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die ersten zwei Messetage bleiben dem Fachpublikum vorbehalten. Am Wochenen-de, 30./31. Oktober, ist die faszinierende Welt der Erfinder auch für das allgemeine Publikum geöffnet. Darüber hinaus haben die Besu-cher der zeitgleich im Messegelände stattfindenden Verbrauchermesse CONSUMENTA Gelegenheit zu einem Abstecher auf die IENA.
Der Eintrittspreis beträgt 25,00 Euro inkl. Katalog mit dem Verzeich-nis aller Aussteller.
IENA-Hotline: ++49 (0) 1805 / 860700 870
Internet: www.iena.de
Mit freundlichen Erfindergrüßen,
Thomas Moos
;) PS. Wenn Sie noch Werbeplanen oder Schilder für die nächste Ausstellung oder Messe benötigen, vergessen Sie nicht einen Blick in das Forum: Gelbe Seiten für Erfinder zu werfen. Dort bieten wir unsere Dienste auch für den Bereich Beschriftung an.
Alle Angaben wie immer ohne Gewähr.
