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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfinderförderung - Meinungen zu neuem Projekt


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AndreasL
28.03.2007, 23:13
Hallo zusammen!

Erst einmal Glückwunsch zu diesem Forum - eine gute Starthilfe für Einzelerfinder.

Ich hoffe dieses Posting wird nicht gleich wegen Werbung gelöscht. Ich möchte kurz ein Projekt vorstellen, das ich momentan aufbaue und Euch bitten Eure Meinung dazu zu äußern.

Ich bin selbst Einzelerfinder und habe die Probleme von der Patentanmeldung über die Prototypen-Entwicklung bis hin zur Suche nach Partnern miterlebt und deshalb dieses Projekt ins Leben gerufen, das Einzelerfinder fördern und unterstützen soll.

Die Internet-Seite zum Projekt lautet: www . youvo . org (http://www.youvo.org)

Würde mich sehr freuen, wenn Ihr kurz vorbei schaut und hier - oder im youvo-Forum - Eure Meinung schreibt.

Vielen Dank an alle.
Gruß
Andreas

Rainer
29.03.2007, 09:46
Also was mich erst einmal interessiert ist, wer bis Du/Ihr? Patentanwalt/Betriebswirt/Marketingprofi/Netzwerk von allem?

Ich kann lesen, das es Geld kostet – Erwerb von Anteilen! Was bekomme ich dafür? Was passiert mit dem Geld?

Ich kann lesen, das Du/Ihr Einzelerfinder/Privaterfinder unterstützen wollt! Wie? Mit was? Unter welchen Bedingungen?

Ich versteh das ganze Konzept so ersteinmal nicht! Du/Ihr wollt Geld und helfen, das war es schon was ich da raus lesen kann.

AndreasL
29.03.2007, 10:05
Hallo Rainer,

danke für die Rückmeldung und dass Du Dir Zeit genommen hast, die Seite anzuschauen.
Dachte mir schon, dass das Konzept noch nicht so verständlich ist - werde noch mal am Text arbeiten - allerdings werden viele Deiner Fragen auf der Homepage beantwortet.

Zu Deinen Fragen:
Ich selbst bin selbständig und habe kürzlich ein Patent angemeldet und so - wie im ersten Posting beschrieben - die Probleme und Hürden kennengelernt. Zur Zeit suche ich nach Partnern für das Projekt (Patentanwälte, Wirtschaftsexperten...), so dass am Ende ein Netzwerk an Experten für die verschiedensten Bereiche vorhanden ist.

Was bekommst Du dafür? Es gibt zwei "Klienten" von youvo. Einmal den Einzelerfinder. Er kann bei youvo Unterstützung in Form von Know-How und Kapital beantragen - für die Patentanmeldung oder Schrittte danach.
Die andere Zielgruppe sind normale Verbraucher. Diese können Anteile erwerben, zu geringen risikolosen Preisen (Startpreis: 5 €). Dieses Geld wird in zwei Pools eingezahlt aus denen die Erfinder gefördert werden. Der Verbraucher hat davon erstmal nichts. Das Konzept sieht deshalb erstens vor, den Verbraucher von der Notwendigkeit und den Problemen und Hürden von Einzelerfindern zu überzeugen - so wird der Anteilskauf zu einer Art unterstützenden Spende, zweitens ist es durch das Konzept möglich, Anteile auch wieder zu verkaufen und so sogar die Chance auf etwas Gewinn zu bekommen. Der Preis des Anteils unterliegt nämlich Angebot und Nachfrage. Ziel ist, möglichst viele Partner/Anteilseigner zu gewinnen, um mit dem Pool vernünftig Erfinder unterstützen zu können.

Die Unterstützung der Einzelerfinder sieht so aus (wie auch unter "Für Erfinder" auf der Homepage beschrieben): vor der Patentanmeldung finden Erfinder bei youvo Unterstützung in Form von finanzieller Förderung, um eine professionelle Patentanmeldung durch einen Anwalt erstellen zu können. Dafür ist der youvo Starter Pool vorgesehen - gespeist aus den Einnahmen durch den Anteilsverkauf. Später kann ein Erfinder auch Förderung erlangen für z.B. Prototypenentwicklung, Ausgaben um die Erfindung zu verwertung, etc. Dafür ist der youvo Main Pool vorgesehen. Als Anteilseigner bestimmt man selbst, welche Erfindungen aus dem youvo Main Pool gefördert werden sollen, dazu gibt es Abstimmungsphasen, in denen alle Mitglieder ihre Stimmen abgeben.

Zusammenfassung:

Von möglichst vielen Mitglieder - Partner genannt - wird Geld in beide Pools eingezahlt (geringe Beträge, so dass jeder teilnehmen kann).

Damit das Geld nicht wie bei einer Spende "verloren" ist, kann man Anteile auch wieder verkaufen.

Mit diesem Geld werden Projekte von Erfindern unterstützt und gefördert - von der Patentanmeldung über Verwertung bis zur Serienreife.

Durch ein Netzwerk von Experten werden Erfinder auch mit Know-How unterstützt.


Ich hoffe jetzt ist einiges etwas klarer geworden.
Gruß
Andreas

Rainer
29.03.2007, 10:18
Ich werde mir die Seiten noch mal genauer ansehen. Ich dachte vorhin, das alles was über dem orangenen Balken ist, das dies zu den Google-Anzeigen gehört. Vielleicht ein bischen unglückliche Farbengestaltung zu den Google-Anzeigen. Nur wieso sollte jemand ein Anteil für einen höheren Verkaufspreis kaufen? Was passiert mit dem Gewinn? Müssen die Förderungen zurück bezahlt werden? Wer entscheidet über das Potenzial eingereichter Ideen?

Es müssten schon eine Menge Leute Anteile kaufen um nur eine einzige Patentanmeldung darüber finanzieren zu lassen. Erwiderungsschreiben während der Prüfphase kosten wiederum Geld. Also mit 2.000 Euro wird man da nicht weit kommen, eher mit 3.000 - 5.000 Euro, je nach Umfang der Anmeldung und Qualität des Patentanwalts ;)

Wie gesagt, ich lese mir das noch einmal durch.

Rainer
29.03.2007, 13:28
Nun hab ich mir alles angesehen. Einige Fragen hätte ich aber dennoch.

Habt Ihr bereits Stammkapital und Partner? Wenn ja, wie viel und wer?

Wenn ich beispielsweise heute eine Idee bei Euch einreiche, wie lange würde es, positive Entscheidung vorausgesetzt, dauern, bis ich, mein Anwalt kostet schon etwas, 3.000 – 5.000 Euro an Förderungen erhalten würde?

Wer entscheidet bei einer heute eingereichten Idee über das Potenzial bzw. Marktfähigkeiten der Idee?

Wem soll ich also meine bisher ungeschützte Idee anvertrauen? Namen? Gesellschaften? Dazu würde ich erst einmal ein Background haben wollen. Bisher ist das alles recht anonym.

Der Erfinder beantragt bei Euch Förderung. Der Erfinder meldet an, erhält ein Patent. Mit diesem Patent macht er im ersten Jahr 1 Mio. Euro Gewinn, was passiert nun? Förderung zurückzahlen?

Was ist wenn das Patent baden geht, weil der Erfinder mit Marketing, Promotion und Umsetzung völlig überfordert ist und er bei Euch keine Hilfe beantragt?

Wie hoch ist die Höchstförderung für Patent und Verwertung der Idee?

Welches geschäftliche Ziel verfolgt Ihr mit dieser Idee? Ich kann mir nicht vorstellen, das Ihr das macht weil Ihr die Menschen alle so lieb habt ;)

Eine Verschwiegenheitsvereinbarung/Erklärung ist nicht schlecht aber letztendliches muss nicht der Verletzter beweisen das er nichts verraten hat, sondern der Erfinder (Geschädigte) muss demjenigen beweisen das er die Vereinbarung gebrochen hat! Wie soll das gehen? Natürlich gehe ich nie davon aus, das eine solche Vereinbarung gebrochen wird aber gesetzt der Fall dass, wie soll man da Schadensersatz durchsetzen? Geht nicht oder nur sehr schwer, nämlich dann, wenn der Verletzter oder der, der die Informationen vom Verletzter erhalten hat, bestätigt das er „gequatscht“ hat.

Zum eigentlichen:

Natürlich haben viele Erfinder Probleme mit einer rechtssicheren (!) Formulierung einer Patentanmeldung. Ich kann nicht oft genug betonen, das Patentanmeldungen ausschließlich über einen gewieften Patentanwalt erarbeitet werden sollten! Das Geld natürlich wichtig ist bei einem solchen Vorhaben, ist nur ein kleiner Teil der Probleme, die die meisten Einzel-/Privaterfinder haben. Eher größere Probleme, also verteilt auf einer Skaler gesehen, sehe ich persönlich darin, das vielen einerseits garnicht bewußt ist auf was sie sich da einlassen und andererseits die Vermarktung des Produktes, was die meisten wohl sehr unterschätzen! War bei mir nicht anders ;)

Marketing (das komplette), Promotion (mindestens 75%), Prototypen Erstellung (durch eigene Werkstatt), das sind aus meiner Sicht Kernpunkte, auf die man sich spezialisieren sollte. Für Förderungen bzw. Hilfe bei Patentanmeldungen (Verfahrenshilfe vom Patentamt) gibt es bereits Stellen, die noch nicht voll ausgereizt werden. Ein Gewinn für die erkauften Anteile sollte auch drinne sein, ich sehe das jetzt nur aus meiner Sicht, denn die Zeiten hier in Deutschland sind wohl vorbei, wo andere Geld investieren und letztendlich nichts davon haben werden, ausser jemand verkauft seine Anteile für 6 Euro, wenn er sie zuvor für 5 Euro erworben hat. Aber da stellen sich mir wieder zwei Frage, wo und wie soll der Partner dann seine Anteile verkaufen und wie bzw. wann steigt der Wert der einzelnen Anteile? Über Euch, wo dann 5% Gebühren für Kauf und Verkauf fällig werden? Hmmm, ich habe da wirklich so meine Zweifel aber aller Anfang ist bekanntlich schwer!

Fantastic-Future
29.03.2007, 16:07
Hi.
Hey das hört sich ja genau nach dem an was ich einmal mit meiner Homepage bezwecken wollte, allerdings fehlte und fehlt mir immer noch die Zeit dafür.
Ich bin auch schon von den Anteilsverkauf weggegangen, da dies zu abschreckend wirkte.
Naja kommt mir zumindest alles sehr bekannt vor obwohl ich nicht so gut bin in HP erstellen, hatte ich die selben Absichten. (du hattest wohl Anfang des Jahres meine Seite besucht)
Naja zumindest war ich einsichtig das ich wohl selber nicht bei Fremden investieren würde und bin dazu gegangen das doch jeder bei sich selber Investieren sollte und ich nur einige Schritte aufzeige von der Idee bis zur Erfindung. (was ich übrigens immer noch nicht geschafft habe).
Und solange hier kein ordentliches EK vorhanden ist und das nötige Personal wird das wohl nix werden.Weil hier müssen große zeitliche Räume Finanziell überbrückt werden.

Ich hab ja schließlich auch noch niemanden gefunden der weder Geld ,Zeit noch Know How mit mir teilt....

Sag bescheid wenn du mal einen Anteil an einen Außenstehenden verkauft hast ;)

Rainer
29.03.2007, 17:08
Ich will diese Idee auch auf keinen Fall schlecht machen! Jede Hilfe ist besser wie keine Hilfe ;)

Ich habe halt nur meine Befürchtung, das kaum jemand in ein solches Projekt investiert, wenn keine Gewinne (Rendite) dabei rausspringen. Wenn ich z.B. dort 500 Euro (100 Anteile) investiere, dann sind die 500 in den jeweiligen Pools, schön und gut. Was ist aber, wenn ich nach 12 Monaten nochmal vorbei schaue und niemand sonst hat sich dort eingebracht bzw. Anteile gekauft? Dann ist das für mich erst einmal bitter! Ich kann natürlich meine 100 Anteile wieder veräußern aber erstens stellt sich mir die Frage, was bekomme ich dafür zurück – vermutlich den Einkaufspreis von 5 Euro St. - und zweitens werde ich dann 5% Gebühren für den Verkauf hinlegen dürfen, für ein Geschäft das sich irgendwie nicht gelohnt hat weil es niemanden interessierte. Also mach ich minus und da ist denke ich mal der Haken. Oder was passiert wenn dieses Projekt wieder eingestellt wird? Was passiert mit dem Geld dann, weg? Ich hoffe die Idee findet enormen Anklang aber ich befürchte eher, das sich das in Luft auflösen wird.

Der Erfinder muss auch verpflichtet werden, selber alles mögliche zu Tun, um das Patent erfolgreich zu vermarkten! Problematisch wird es nur bei diejenigen Erfinder, die keine blasse Ahnung von Marketing und Promotion haben und das dürften die meisten Erfinder nicht haben ;) Andererseits wären mit Entscheider, denen das Augenmaß für den Markt und zukünftigen Trends fehlt, auch ein Graus ;)

Was ist wenn ein Erfinder die Förderung erhält, ein Patent bekommt und nach zwei Jahren vergisst, absichtlich oder ausversehen, die Verlängerungsgebühren zu bezahlen? Dann ist das Patent futsch und vielleicht 3.000 – 5.000 Euro im Klo runtergespült! Was dann etwa 600 – 1.000 Anteile wären, wie wird so etwas abgefangen? Wie gesagt, Hilfe ist immer gut aber die Informationen dazu müssen transparent und klar sein. Da wird noch viel Arbeit drinne stecken ;)

Wir hatten hier im Forum mal eine ähnliche Geschichte zur Diskussion aber das Resultat bzw. die Antworten waren eher sehr ernüchternd --> http://www.erfindermarkt.de/forum/showthread.php?t=344

Wenn ein Netzwerk von Marketing-, Promotion-, Bastler-Speziallisten sowie ein Patentanwalt vorhanden sind, natürlich alle mit fundierten ausgewiesenen und nachprüfbarer Ausbildung, wäre ich sicherlich bereit dort etwas zu investieren und/oder bei Beadrf mich sogar persönlich dort einzubringen - solche Dinge finde ich sehr interessant. Allerdings müsste dabei natürlich was rausspringen, denn selbst bei einer Bank bekommt man zumindest Zinsen für sein angelegtes Geld ;) Spenden sind gut aber dann bitte eine e.V. gründen damit man die Spenden auch absetzen kann ;)

AndreasL
29.03.2007, 17:19
Hallo,

@Fantastic-Future
also ich kenne Dich und Deine Seite/Idee zwar nicht, aber natürlich hängt viel von den richtigen Leuten hinter solche einem Projekt ab. Und da bin ich momentan am "Rekrutieren", und zwar Richtung Patentanwälte und Wirtschaftsexperten, so dass hinter der ganzen Sache ein Team mit Know-How und Erfahrung steht.
Und ich glaube nicht, dass es niemanden gibt der "bei Fremden investiert" - das passiert schließlich minütlich an der Börse und sonst wo. Mit den richtigen Argumenten und dem richtigen Konzept kann es sehr wohl gelingen, Investoren zu finden - zumal es ja bewusst nur um kleine Anteilspreise geht, das Risiko ist also auch sehr klein.

@Rainer
>>> Habt Ihr bereits Stammkapital und Partner? Wenn ja, wie viel und wer?
Die Seite ist brandneu - also sind noch keine Anmeldungen eingegangen. Ich habe sie hier zum ersten mal öffentlich vorgestellt.

>>> Entscheidung + Dauer
Über Förderungen einer Patentanmeldung entscheidet das Expertenteam, das wie oben erwähnt aus Patentanwälten, Wirtschaftsexperten und bei Bedarf aus fachbezogenen Experten besteht. Diese schätzen die Marktfähigkeit und Realisierbarkeit ein und treffen - unter Beachtung der verfügbaren Mittel - eine Entscheidung. Nach positiver Entscheidung erfolgt eine Auszahlung in wenigen Tagen.

>>> Der Erfinder beantragt bei Euch Förderung. Der Erfinder meldet an, erhält ein Patent. Mit diesem Patent macht er im ersten Jahr 1 Mio. Euro Gewinn, was passiert nun? Förderung zurückzahlen?
Jede Erfindung ist anders und birgt andere Risiken und Chancen, deshalb werden solche Vereinbarungen auch individuell getroffen. Sie bewegen sich aber im Bereich einer einfachen Rückzahlung bei Erfolg bis hin zu Beteiligungen an eventuellem Gewinn.

>>> Was ist wenn das Patent baden geht, weil der Erfinder mit Marketing, Promotion und Umsetzung völlig überfordert ist und er bei Euch keine Hilfe beantragt?
Das fällt natürlich in unser Risiko gehört aber auch zur individuellen Vereinbarung. D.h. wenn eine Patentanmeldung gefördert wurde verpflichtet sich der Erfinder Bericht zu erstatten, so dass das Expertenteam auch unterstützen kann. Wir versuchen natürlich auch von Anfang an die nötige persönliche Eignung zu erkennen.

>>> Wie hoch ist die Höchstförderung für Patent und Verwertung der Idee?
Dafür gibt es - bis auf die Höhe der Pools - keine Begrenzung.

>>> Welches geschäftliche Ziel verfolgt Ihr mit dieser Idee? Ich kann mir nicht vorstellen, das Ihr das macht weil Ihr die Menschen alle so lieb habt
Wie in den Regeln klar steht, verdienen wir am Handel der Anteile. Hauptsächlich habe ich dieses Projekt aber ehrlich ins Leben gerufen, um Erfinder zu unterstützen. Dass ich versuche dabei auch etwas zu verdienen brauche ich nicht zu leugnen, schließlich investiert man auch viel Zeit in solch ein Projekt.


Für eine weitere Diskussion bin ich immer offen.
Viele Grüße
Andreas

AndreasL
29.03.2007, 17:26
Hallo Rainer,

Dein Posting hat sich gerade mit meinem überschnitten, deswegen schreib ich nochmal kurz was dazu:

Klar ist es am Anfang ein Risiko für einen "Investor", da man nicht absehen kann, wie sich das Projekt und die Mitgliederzahl entwickelt.

Dafür wurde die "Startphase" geschaffen. Hier melden sich Interessenten an, ohne bereits etwas zu bezahlen. Am Ende der Startphase werden nur Anteile verkauft und das Projekt somit gestartet, wenn der Anklang groß genug war. Ein Interessent geht also erstmal kein Risiko ein. Irgendwann muss es aber freigegeben werden, klar.

Ein geförderter Erfinder verpflichtet sich natürlich, an der Erfindung weiterzuarbeiten, um sie zu einer Verwertung zu führen. Das wird, wie im letzten Posting geschrieben, individuell vereinbart.

Gruß
Andreas

Rainer
30.03.2007, 10:00
Wäre es dann nicht besser eine Info mit reinzunehmen, das z.B. erst die Anteile offiziell verkauft werden, wenn z.B. für 10.000 Anteile Kaufoptionen abgegeben wurden? Sollten diese 10.000 Kaufoptionen nicht erreicht werden, kann jeder einzelne von seinen Kaufoptionen zurücktreten und ist ohne Verluste zu machen wieder raus? Ich denke mal 10.000 Anteile dürften reichen, um das gesamte Projekt, inkl. ein oder zwei gute Idee, zu verwirklichen. Das gibt den solventen „Käufern“ auch das Gefühl nicht in heiße Luft zu investieren, wo bei Einstellung des Projektes das eingezahlte Kapital flöten geht – mehr Sicherheit quasi ;)

Um der ganzen Geschichte noch einen kleinen Anreiz zu geben, wäre evtl. die Möglichkeit, das sie z.B. je gesamtverkaufte 5.000 Anteile der Wert der Anteile pro St. um 0,25 – 0,50 Euro erhöht. Dies würde bedeuten, das jeder der zwischen 1 – 5.000 (1 – 5.000 für je 5,00 Euro je Anteils Einkaufspreis, 5.000 - 10.000 für je 6,00 Euro je Anteils Einkauf) Anteile erworben hat, je Anteil diesen Wertzuwachs in Höhe von z.B. 0,25 – 0,50 Euro erhält, die ersten die einsteigen verdienen also am meisten, was dann bei verkauften 20.000 Anteilen bereits ein Wertzuwachs von mindestens 1 – 2 Euro je Anteil bedeuten würde (Je nach Staffelung der Preise bei 10.000, 15.000, 20.000 Anteile). So etwas würde zumindest den Anreiz erhöhen in diese Geschichte zu investieren, Anreize brauchst Du! Allerdings müsste dann natürlich auch die Finanzierung dieser Erhöhungen stehen, beispielsweise mit einer Bankbürgschaft oder finanzkräftigen Investoren die die Bürgschaft dafür übernehmen ;)

Des weiteren müsste aus meiner Sicht der Verkauf so gehandhabt werden, das zu erst die Anteile derjenigen verkauft werden müssen, die ihre Anteile verkaufen wollen, damit sie nicht auf ihre Anteile sitzen bleiben, ehe neue ausgegeben werden dürfen. Dies würde dann auch eine gewisse Sicherheit für die Investoren bedeuten. Sollten innerhalb 3 – 6 Monate keine neuen Investoren (Partner) auftreten, verpflichtest Du Dich, die angebotenen Anteile der verkaufswilligen Partner zum dann üblichen Marktpreis zurückzukaufen, abzüglich Deiner Marge natürlich ;)

Ganz umsonst würde ich es natürlich auch nicht machen, deshalb würde ich fest als Regel die Rückzahlung der Förderung bei Erfolg des Patentes sowie eine 25%ige Anteilsübernahme vom Gesamtgewinn mit reinnehmen, zumindest für 10 Jahre. Das nimmt auch ein wenig den Druck von Deinen Schultern und sichert Dir zusätzlich die finanzielle Belastung, die dadurch entsteht, das Du Fachleute ins Netzwerk reinholen willst, zu, denn die werden Dir sicherlich nicht kostenlos zur Seite stehen ;)

Dies wäre eine Gestaltungsmöglichkeit wenn Du mit 0,00 Euro starten willst, was ja augenscheinlich auch so ist. Wenn Du etwa 50.000 Euro in Händen hättest, damit also starten würdest, wäre die Vorgehensweise aus meiner Sicht evtl. wieder eine andere ;) Da Du nun erst einmal so lange warten musst bis Du flüssig bist um Dir Fachleute reinzuholen und Ideen (erste Auszahlungen von Förderungen) auf den Weg zu bringen, sehe ich hier eine wirklich lange Durststrecke vor Dir liegen, um nicht zu sagen, das sich dieses Projekt vermutlich wieder in Luft auflösen wird, denn niemand will der Erste sein, außer vielleicht die ersten 50 Investoren die 1 – 5 Anteile kaufen werden aber damit kannst Du noch keine Förderungen ausgeben, geschweige denn Fachleute anlocken.

Wäre ein Counter nicht auch eine gute Idee? Dann könnten mögliche Investoren schon einmal in etwa einsehen wie viel Kapital in diesem Projekt bereits steckt. Denn wenn eine Geschichte den nötigen Anschubser bekommen hat, könnten andere eher abwägen dort einzusteigen ;)


Hab ich glatt vergessen, für die ersten 5.000 - 10.000 Anteile würde ich auch keine Gebühr nehmen. Wenn nämlich jemand z.B. 1.000 Anteile erwerben will und er dann eine Rechnung zuzüglich 5% erhält, schreckt das eher ab und Du willst ja anlocken und nicht abschrecken!


Das sind jetzt nur spontane Ideen!

Düsentrieb
28.08.2007, 20:45
Die Internet-Seite zum Projekt lautet: www . youvo . org (http://www.youvo.org)

Hallo Andreas,
der Link funktioniert nicht?:confused: Liegt es an mir?:cool: Vielleicht teilst Du mir den neuen Link mit?

Schlafmütze
29.08.2007, 23:55
Hallo,
das klingt ganz wie die wiederbelebung einer alten Geschäftsidee die ich vor Jahnre auch mal in München probiert habe. Mit den Geschäftspartnern waren wir fast so weit, bis der dritte der letztlich beauftragt war mit uns zu verhandeln - alleine- auf einmal damit ankam das das Prinzip alleine ( also Erfindern zu helfen mit einem strukturierten GEschäftsidee) sich ja auch zu einer Art Markenprodukt etablieren könnte und deshalb müsste jeder Nutzer erst mal dafr zahlen, deshalb haben mein Gechäftspartner und ich erst mal wieder von dem unternehmen Abstand genommen, weil diese Änderung nicht vorgesehen war und das zu sehr nach "Abzocke" klang. Man kann doch nicht von vorneherein wissen ob eine Geschäftsidee zu einem Franchising Produkt reifen kann ( so hatte der sich das vorgestellt) schon gar nicht ohne ERfahrung.
Ich sag immer nur: jeder der vorher Geld von dir will:Finger weg! Das gilt für jede Art von Vermarktungsagentur.... wenn sie meinen das sie dich weiter vermitteln können, dann investieren sie nicht du...
leider funzte der link auch nicht
mütze

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