Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe bei Patentvermarktung
Hallo, ich heiße Marion und bin neu in dieser Branche.
Ich suche Hilfestellung bei der Vermarktung eines patentierten Produktes.
Wer kann mit Auskunft geben über evtl. Fallen??
Wer hat schon einmal ein patentiertes Produkt erfolgreich auf den Markt gebracht??
Würde mich freuen, etwas von Euch zu hören.
Hallo Marion,
Patentverwerter gibt es sehr viele, patentierte Produkte die die Welt braucht eher weniger. Stellen Sie doch Ihre Idee mal hier rein oder ist die Entwicklung noch nicht beendet? Erstellen Sie ein Konzept der Ihre Idee umschreibt und veröffentlichen Sie dieses Schriftstück, DOC oder PDF Datei Formate sind dafür weit verbreitet. Ein Bussinessplan hat auch was ist aber nicht gerade billig. Dazu vielleicht Betriebswirtschafts Studenten ansprechen die freuen sich wenn sie sich was dazu verdienen können ;)
Einige meiner Meinung nach gute Links sind diese an die Sie sich ruhig einmal wenden sollten:
http://www.patentwert.de
http://www.business-angels-forum.de
Es gibt noch weitere habe aber die Links derzeit nicht griffbereit. Ich bin mir aber sicher das andere Forenmitglieder noch den einen oder anderen Link kennen und Ihnen diesen zur Verfügung stellen wird.
Vorsicht ist immer geboten wenn ein Verwerter vorab Geld haben will ohne die Idee zu kennen oder ohne Garantien abgeben zu wollen. Lassen Sie sich Referencen von Verwertern zeigen und zahlen Sie nichts im voraus. In Foren nach Verwertern fragen ob dort schon Erfahrungen mit dieser Firma gemacht wurden. Wichtig ist auch das die Chemie zwischen Verwerter und Erfinder stimmt, kann man sich eigentlich nicht „riechen“ bringt eine enge Zusammenarbeit wenig.
Sollten Sie jemanden finden der eine Alleinlizenz anstrebt sollten, nein müssen, Sie darauf achten das Sie eine Mindestsummer erhalten ansonsten laufen Sie Gefahr das ein Konkurrent die Alleinverwertung hat und Ihre Idee in der Schublade verschwinden lässt und Sie fast leer ausgehen.
Des weiteren würde ein Internetauftritt der Ihre Idee genau umschreibt, vielleicht sogar mit Grafiken, keine schlechte Idee sein.
Das erst einmal von mir, hoffe es hilft zumindest ein wenig ;)
Hallo Rainer,
vielen Dank für Ihren Hinweis. Habe leider im Moment nicht so viel Zeit, konnte mich um die Links noch nicht kümmern.
Eigentlich suche ich jemanden. der ein Produkt schon mal allein vermarktet hat. Unsere Entwicklung ist bereits abgeschlossen. Muss mich jetzt um Hersteller und Kosten kümmern und wie ich am besten ein Vertriebsnetz aufbauen kann, bzw. wie sich das Priodukt am schnellsten und kostengünstigsten vermarkten lässt.
Mit Patentverwertern habe ich eigentlich nicht allzu viel am Hut. Habe aus dieser Branche noch nicht viel Gutes gehört.
Bei uns sind jetzt so Fragen aufgekommen, wie:
Gebe ich die Patentunterlagen aus der Hand?
Gebe ich den Prototypen aus der Hand?
Suche ich in Deutschland nach Herstellern oder ist der "wilde Osten" preisgünstiger?
Wer hat das richtige Know how? etc.
Nochmals vielen Dank für Ihre Antwort. Vielleicht hören wir ja mal wieder etwas voneinander.
Tschüß Marion
Hallo Marion,
Gebe ich die Patentunterlagen aus der Hand?
Sobald Ihre Idee patentiert wurde ist in den Datenbanken eine Offenlegungsschrift ausgehangen, dort können andere Ihre Patentunterlagen einsehen.
Gebe ich den Prototypen aus der Hand?
Kommt darauf an, zu Demonstrationszwecken können Sie, denk ich, Ihr Modell anderen zur besseren Veranschaulichung ruhig einmal in die Hand geben, was man fühlt sagt einem manchmal mehr als was man nur liest ;)
Suche ich in Deutschland nach Herstellern oder ist der "wilde Osten" preisgünstiger?
Auch das kommt darauf an, haben Sie Fremdsprachen Kenntnisse aus dem östlichen Ausland? Kontakte und Beziehungen ins östliche Ausland? Kennen Sie die Geschäftsgebaren und Geschäftspraktiken dort? Kennen Sie die Voraussetzungen für eine Produktion dort? Gesetzliche Vorschriften? Steuergesetze? Gibt es dort Förderungen? Wären Sie für einen Ortswechsel zu haben, notfalls Umzug? Usw. usw. ect.pp
Sich im Ausland ein Geschäft aufzubauen kann mit unter finanziell sehr anstrengend sein. Ich würde erst einmal hier den Markt abklappern, ausserdem braucht Deutschland Innovationen und Firmen die im Land produzieren sowie investieren auch wenn es nicht immer leicht hier ist. (Letzteres ist natürlich nur subjektive Meinung ;) )
Wer hat das richtige Know how? etc.
Diese Frage können wir hier nicht beantworten wenn wir nicht wissen um was für ein Produkt es sich handelt. Nichts hier veröffentlichen was noch in der Entwicklung ist oder noch nicht geschützt wurde!
Nachdem, wenn überhaupt, Sie Ihr Produkt hier einmal vorstellen würden finden sich evtl. schon hier Leute die Ihr Produkt in ihren Shops anbieten würden wenn das Produkt und die Konditionen stimmen, mich eingeschlossen ;)
Hallo Rainer,
Ihre Sicht der Dinge ist sehr interessant und hilft mir gut weiter.
Leider kann ich noch keine detailierten Angaben über unser Produkt machen, da uns noch die Registriernummer fehlt. Es handelt sich um ein Produkt, das für die Baubranche sehr interessant ist, klein und handlich, und auch sehr leicht zu kopieren.
Wir haben kleine Kontakte nach Tschechien und könnten daraus sicher mehr machen. Die Sprache ist in diesem Fall Englisch und dürfte keine größeren Schwierigkeiten bereiten.
Näheres kommt bald.
Viele Grüße Marion
Hallo Marion,
ich dachte Ihre Fragen wären dahingehend ein bereits patentiertes Produkt zu vermarkten, dann hätten Sie aber eigentlich schon alle Daten in den Händen, auch die Patentnummer oder irre ich da?
Wenn Ihr Produkt sehr leicht zu kopieren ist, ist eine ausgefeilte Patentbeschreibung, auch im Schutzumfang (Patentansprüche), sowie Ausführungen über den Stand der Technik unabdingbar! Bevor Sie also los ziehen um nach Vermarktern und/oder Interessenten zu suchen und alles zu offenbaren sollten Sie unbedingt ein kostenloses Beratungsgespräch bei einem Patentanwalt in Anspruch nehmen und ihm alles hinlegen was Sie haben – auch alles was Sie bereits veröffentlicht haben.
Dieser kann „Schwächen“ in Ihrer Anmeldung erkennen und absehbare Umgehungsversuche schon im Ansatz zu nichte machen und Ihnen Tipps geben eine „Erweiterungsanmeldung“ (Neue Erkenntnisse über eine Neuanmeldung sichern zu lassen) durchzuführen. Ich denke mal das Ihre Prioritätszeit von 12 Monaten ab Anmeldetag bereits abgelaufen ist und eine Offenlegung bereits vorhanden ist wenn Sie das Patent schon in Händen halten.
Dann können Sie immer noch entscheiden was Ihre nächsten Schritte sind um Ihr Produkt auch nahezu kopiersicher und vor allem erfolgreich für den Markt zu validieren.
Ich glaube auch das eine Vertriebsstruktur, gerade wenn man noch am Anfang der Vermarktung ist, auch von unten an beginnen kann. Viele haben bei Ebay Shops andere haben einen Shop auf ihren Seiten, dadurch das Sie dann anderen mit ihren Shops die Möglichkeit geben Ihr Produkt anzubieten erlangt Ihr Produkt auch Bekanntheit durch die Darbietung in kleinen Shops sodass es, wenn es ein gutes Produkt ist, früher oder später auch auf dem Tisch eines Großhändlers oder Industriellen landen wird. Von klein an eben ;)
Hallo Rainer,
vielen Dank für Ihr Interesse. Okay, ich werde mal von vorn anfangen, damit Sie sich ein besseres Bild machen können.
Wir haben dieses Produkt seit ca. 2000 in der "Entwicklung". Wenn ich von "wir" spreche, meine ich meinen Lebengefährten und mich, wir sind selbstständig im Bereich Aluminium-Metallbau und haben somit einige Möglichkeiten, die Privatleute vielleicht nicht haben.
Wir haben also 2000 und 2002 Recherchen durchführen lassen von unserem Patentanwalt, und zwar in Deutschland und auch im europäischen Ausland. Diese waren negativ, bzw. Gebrauchsmuster und Patente auf ähnliche Produkte waren abgelaufen.
Seit 2002 haben wir also unseren Prototypen weiterentwickelt, gebaut und auch selbst in der Praxis auf Funktion überprüft.
Die Patentanmeldung in Verbindung mit einem Gebrauchsmuster ist von unserem Patentanwalt jetzt abgeschickt worden. Er meinte, sobald wir die Registriernummer haben, könnte man mit der Vermarktung beginnen.
Also mein Lebensgefährte ist der Techniker (die Technik und ich verstehen uns nicht so gut) und ich muß das Vermarkten machen. Da steckt mein Wissen noch etwas in den Kinderschuhen.
Die ersten Meinungen aus Familie und Bekanntenkreis waren nicht gerade produktiv. Also dachte ich, es muß doch irgendwo jemanden geben, der sich damit besser auskennt. Sind Sie das vielleich? Ihre Antworten sagen mir, dass sie sehr viel darüber wissen!!
Das vorsichtige Herantasten an Patentverwerter war nicht so positiv. Dadurch wurde die Idee geboren, selbst nach Herstellern zu suchen und z.B. A-Ware für die Baubranche herstellen zu lassen und B-Ware für die "Aldimarkt-Kunden". (Nichts gegen Aldi, ich kaufe dort selbst gern und gut ein). Aber vielleicht kann man so meine Gedanken besser verstehen.
Ich dachte mir, so weiter vor zu gehen, dass ich erst mal die Kosten für die Herstellung abchecke, dann das Interesse der Vertreiber. Oder umgekehrt?? Daher auch meine Frage, ob ich Muster und Zeichnungen aus der Hand geben sollte. Lieber wäre mir, direkt dort hin zu fahren und mit den entsprechenden Firmen Kontakt aufzunehmen.
Dann muß man ein Konzept finden, wie man auf einen Nenner kommt. Vielleicht muß ich noch Investoren begeistern. Wie finde ich diese Leute? Über Banken, Versicherungen etc?
Die entsprechenden Verträge würde ich von unserem Anwalt aufsetzen lassen, da ich davon noch nicht viel Ahnung habe.
Also, da kommt bestimmt noch ein ganzer Berg von Fragen, ich bin ja gerade erst angefangen, ins Detail zu gehen.
Viele Grüße Marion
PS: Mein Lebensgefährte ich ein begnadeter Erfinder und hat noch einige gute Ideen in der Schublade, alles aus der Praxis (40 Jahre) entstanden. Dieses ist nur ein Produkt, das ich auf den Weg bringen möchte, sozusagen als Versuchskaninchen.
Kann sein, das ich diese Woche keine Zeit mehr habe zum Schreiben. Habe 4 Ferienkinder und am Wochenende 18 Personen zu Gast.
Heinrich Dreier
20.10.2005, 14:22
Also mein Lebensgefährte ist der Techniker (die Technik und ich verstehen uns nicht so gut) und ich muß das Vermarkten machen. Da steckt mein Wissen noch etwas in den Kinderschuhen.
Die ersten Meinungen aus Familie und Bekanntenkreis waren nicht gerade produktiv. Also dachte ich, es muß doch irgendwo jemanden geben, der sich damit besser auskennt. Sind Sie das vielleich? Ihre Antworten sagen mir, dass sie sehr viel darüber wissen!!
Hallo Marion
Wenn Sie alles in trockenen Tüchern haben, und sich über "Vermarktungsmöglichkeiten " unterhalten wollen, dann bitte einfach melden. Gut währe es auch, wenn Sie vorher sich meine Web Seite anschauen würden.Denn mich interessiert der Preis und der nutzen des Produktes. Dann kann man weiter sehen.
Grüße
Heinrich
Hallo Marion,
ich mach es heute etwas kürzer da ich mich noch um unsere neue Kollektion kümmern muss und wir auch ein Angebot bei Ebay zum zweiten mal rein gesetzt haben wegen unserer Patentverwertung bzw. Investorensuche für weitere weltweite Patentanmeldungen (Link auf Anfrage, will mich nicht der Meinung aussetzen dieses Forum als Spamplattform zu nutzen), übrigens keine schlechte Idee das auch mal bei Ebay zu versuchen...später dann bei Ihnen.
Wir haben also 2000 und 2002 Recherchen durchführen lassen von unserem Patentanwalt, und zwar in Deutschland und auch im europäischen Ausland. Diese waren negativ, bzw. Gebrauchsmuster und Patente auf ähnliche Produkte waren abgelaufen.
Zu aller erst müssen Sie wissen das wenn Recherchen durchgeführt werden diese auf der gesamten Welt durchgeführt werden. Denn selbst wenn Sie in Deutschland ein Patent anmelden möchten und dieses in Brasilien bereits existiert können Sie eine Anmeldung gleich wieder vergessen. Natürlich besteht die Möglichkeit in Deutschland dennoch ein Patent auf die Idee zu erhalten wenn diese in Brasilien schon existiert denn auch Patentamts Mitarbeiter, Anwälte und auch Erfinder sind nur Menschen die nicht alles finden können was bereits existiert. Sollte dies aber ein Konkurrent in Erfahrung bringen können wird ein solches Patent per Löschantrag gelöscht.
Die Patentanmeldung in Verbindung mit einem Gebrauchsmuster ist von unserem Patentanwalt jetzt abgeschickt worden. Er meinte, sobald wir die Registriernummer haben, könnte man mit der Vermarktung beginnen.
Dann ist Ihre Idee gerade erst am Anfang! Somit sollten Sie sich hüten Einzelheiten preis zu geben! Er sagte sicherlich das Sie mit der Vermarktung anfangen können/sollten wenn das Aktenzeichen, welches in der Regel nach zwei Wochen vom Patentamt zu ihrem Anwalt gesendet wird und er dieses an Sie weiterschickt, vom Patentamt abgeschickt wurde.
Folgener Hintergrund:
Sollten Sie am Tage der Anmeldung bereits Einzelheiten offenbaren und an Ihrer Anmeldung stimmte etwas nicht oder es wurde etwas vergessen was nachgereicht werden muss könnten diese Offenbarungen dann neuheitsschädlich sein und zur Versagung des Patents führen!
Die ersten Meinungen aus Familie und Bekanntenkreis waren nicht gerade produktiv. Also dachte ich, es muß doch irgendwo jemanden geben, der sich damit besser auskennt. Sind Sie das vielleich? Ihre Antworten sagen mir, dass sie sehr viel darüber wissen!!
Ich beschäftige mich seit etwa drei Jahren mit dieser Materie und den dazugehörigen Gesetzen, habe schon viele Hochs und Tiefs mitgemacht aber alles wissen tu ich nicht. Man muss auch nicht alles wissen, es reicht wenn man weiss wo es geschrieben steht ;)
Es gibt sehr viele die Ihr Wissen der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, kostenlos, einige nehmen dafür Geld andere freuen sich wenn sie anderen weiterhelfen können, so wie ich. Ich versuche Ihnen soweit wie möglich mit gut gemeinten Ratschlägen weiterzuhelfen aber einen Fachanwalt kann auch ich nicht ersetzen. Natürlich ist meine Zeit für soetwas auch eher begrenzt da ich selber auch eine Firma führe (Foto- Grafik- Webdesign, Netzwerktechnik, IT-Security)
Das vorsichtige Herantasten an Patentverwerter war nicht so positiv. Dadurch wurde die Idee geboren, selbst nach Herstellern zu suchen und z.B. A-Ware für die Baubranche herstellen zu lassen und B-Ware für die "Aldimarkt-Kunden". (Nichts gegen Aldi, ich kaufe dort selbst gern und gut ein). Aber vielleicht kann man so meine Gedanken besser verstehen.
Das Hauptproblem ist das viele Patentverwerter erst einmal enorme Gelder haben möchten um an den Ideen weiterzuarbeiten bzw. diese voranzubringen. Ich würde mir auch mehr Institutionen wünschen die wie das bekannte Bayernpatent arbeiten, dies ist aber wohl eher ein Wunschtraum.
Ich dachte mir, so weiter vor zu gehen, dass ich erst mal die Kosten für die Herstellung abchecke, dann das Interesse der Vertreiber. Oder umgekehrt?? Daher auch meine Frage, ob ich Muster und Zeichnungen aus der Hand geben sollte. Lieber wäre mir, direkt dort hin zu fahren und mit den entsprechenden Firmen Kontakt aufzunehmen.
Ich denke Sie können erst die Kosten abschätzen wenn Sie die Interessen der Vertreiber und Konsumenten genau kennen. Großhändlern können Sie meiner Meinung nach sicher auch einmal den Prototypen in die Hände geben damit sie auch fühlen können was Sie in der nächsten Zeit vertreiben bzw. anbieten sollen. Kopien der Anmeldung würde ich indes definitiv nicht weitergeben dies wäre auch unüblich in der momentanen Phase Ihres Projektes.
Dann muß man ein Konzept finden, wie man auf einen Nenner kommt. Vielleicht muß ich noch Investoren begeistern. Wie finde ich diese Leute? Über Banken, Versicherungen etc?
Investoren können Sie nur begeistern wenn Sie wirklich eine absolute Neuheit geschaffen haben auf die der Markt schon lange wartet. Gerade die Baubranche ist derzeit in einem Tief von dem es sich, sollte es politisch gewollte Reformen geben, erst einmal in den nächsten 8-15 Jahren erholen muss, von der Seite her sehe ich kaum Möglichkeiten an Investoren zu kommen. Über Banken z.B. über Investitionsbank Berlin (IBB), KfW Mittelstandsbank, öffentliche Bürgschaftsbanken (haben Sie die Unterstützung einer Bürgschaftsbank sehen die Aussichten schon viel besser aus, damit können Sie auch zu Ihrer Hausbank gehen – aber dort zahlen Sie dann auch höhere Zinsen) oder öffentliche Förderprogramme wären sicher ein Versuch wert. Am besten noch mit einem Businessplan, ohne diesem wird's sehr schwer bei Banken an Geld zu kommen.
PS: Mein Lebensgefährte ich ein begnadeter Erfinder und hat noch einige gute Ideen in der Schublade, alles aus der Praxis (40 Jahre) entstanden. Dieses ist nur ein Produkt, das ich auf den Weg bringen möchte, sozusagen als Versuchskaninchen.
Ich denke das Sie mit „Versuchskaninchens“ nicht weit kommen werden da Sie sich bei solchen Versuchen nicht so ins Zeug legen werden als wenn es um Ihr Leben geht, denn genau so hart muss man sich für eine Idee einsetzen um diese erfolgreich am Markt zu platzieren. Einige sind sogar der Meinung das man erst Hilfe verdient hat wenn man sich finanziell fast ruiniert hat. Nicht so ich, ich bin der Meinung erfinden sollte Spass machen.
In Deutschland ist es aber nun einmal so das Innovationen eher ein Tritt bekommen als das ihnen auf dem Weg nach oben unter den Armen gegriffen wird. Dies ist auch der Grund wieso so viele Erfinder und kluge Köpfe das Land verlassen und woanders erfolgreich erfinden und produzieren. Deutschland ist ähnlich wie die Firma für die ich auch noch arbeite, sie tritt das bürgerliche/personelle Potenzial welches sie nach ganz oben bringen könnte mit Füßen...sei es drum, nun ist es doch wieder etwas länger geworden ;)
Guten Abend Rainer,
vielen Dank für Ihre Antwort. Ihre Ideen sind sehr hilfreich und bringen mich wirklich weiter.
Nur das mit dem Versuchskaninchen haben Sie falsch ausgelegt.
Ich bin der Überzeugung, dass man eine neue Sache immer mit sehr viel Einsatz und Ehrgeiz vorantreiben muß. Ansonsten stimme ich Ihren Ausführungen aber voll zu.
Viele Grüße Marion
PS: Werde mich wieder mit Ihnen in Verbindung setzen, sobald ich Neues erfahren habe.
Ich bin durch diese hier geführte Diskussion animiert worden, mich bei diesem Forum anzumelden.
Viel Vernünftiges ist bereits gesagt worden. Ich will mit 3 Hinweise ergänzen:
1. Die geschilderten Probleme können vielleicht über den Innovationmarket gelöst werden [www.innovationmarket.de].
2. Generell möchte ich vorschlagen, dass Sie einmal mit INSTI Kontakt aufnehmen [www.insti.de]; dort gibt es viel Hilfe und manch guten Rat.
3. Auch das Buch Lei(d)tfaden der Patentvermarktung ist äußerst lesenswert, weil es locker von einem erfolgreichen Erfinder geschrieben ist (zu beziehen über den Patentserver des BMBF [www.patente.bmbf.de]
Gruß von Günter
Powered by vBulletin® Version 4.1.8 Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.