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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Funktionsmdodell durch Rapid-Prototyping


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freecell
29.06.2005, 15:36
Ich habe eine Idee und möchte diese nun in ein Funktionsmodell umsetzen, was tun?

Genau diese Frage habe ich mir bei meiner letzten Idee gestellt. Auch wenn man mit Holz, Metall und Kunststoff viel umsetzen kann, wäre es doch schön ein Funktionsmodell zu haben welches auch im Design her nach etwas aussieht.

Dabei bin ich auch das Thema Rapid-Prototyping gestoßen.
Bei dieser Methode wird mit einem Drucker das Modell Schicht für Schicht aus einer Kunststofflösung, oder einem Metallpulver herausgearbeitet.
Der Erfinder muß hierbei die CAD-Datei liefern oder anfertigen lassen.
Wem das Geld für einen Designer fehlt müßte sich hier wohl oder übel ein CAD/CAM-Programm kaufen, wobei es Softwarehersteller gibt, die eine kostenlose 30-Tage-Version anbieten.

Nun gibt es viele verschiedene Verfahren wie die Stereolithografie oder Lasersintern.
Es war immer wieder die Rede davon das diese Funktionsmodelle gut genug wären für
eine Messe oder als Ausstellungsstück, jedoch eher ungeeignet für eine Kleinserienproduktion.

Vorab möchte ich hier eine Sammlung meiner Links zu Herstellern und Informationsseiten hierzu einfügen, wenn keiner etwas dagegen hat ?!

Anbieter:

http://www.tecnologix.net/technology/show?technology_id=250
http://www.fkm-sintertechnik.de/deut/lasr/frame1.html
http://www.alphaform-rps.de/StartDeutsch.html
http://www.leotech.de/html/rapid_prototyping.html
http://www.nobitec.de/start.html
http://www.hoerdler.de/
http://www.robotmech.com/

Maschinenhersteller:

http://www.eos.info/
http://www.3dsystems.com/german/default.asp

Online-Magazine mit dem Thema:

http://www.maschinenmarkt.de/indices/contentausgabe_130246.html
http://www.konstruktionspraxis.de/

Ich habe nun im Maschinenmarkt gelesen, das 3dsystems mit ihrem neuem Drucker stabile Funktionsmodelle herstellen können, die auch von der Oberfläche her besser sind, als dies bei anderen Lasersintermodellen bisher der Fall war.

Das Gerät gibt es erst seit kurzem, aber hat einer von Euch schon Erfahrungen mit einer Kleinserienfertigung und diesem Produktionssverfahren und vielleicht dieser Maschine gemacht?

Grüße, Arnd.

Thomas Moos
06.07.2005, 17:52
Hallo Arnd,


vielen Dank für deinen Beitrag, so etwas bereichert das Forum.
Ich habe mich damals auch einmal mit dieser Thematik beschäftigt, zu diesem Zeitpunkt ging es jedoch primär um Prototypen hinsichtlich des Designs. In diesem Segment hat sich die letzten Jahre tatsächlich Einiges getan. Mir ist zwar jetzt nicht bewusst, für welches Produkt Du das Verfahren nutzen möchtest, dennoch kann ich mir denken dass das ein teurer Spaß sein wird. Und wenn dein Produkt aus vielen mechanischen Bauteilen bestehen sollte, wird das mit Sicherheit nicht billiger sein wie Drehen, Fräsen oder Erodieren, zumindest kann ich mir das nicht vorstellen. Aber ich lass mich hier gern eines Besseren belehren. Hast Du bereits ein paar Angebote vorliegen ? Würde mich wirklich mal interessieren, was so etwas unterm Strich kostet.

Auf den Ami-Seiten gibt es noch mehr Hinweise zu diesem Thema, speziell in Deutschland konnte ich so viel Dienstleister eigentlich nicht finden.

Das Produkt: 3dsystems sieht ganz gut aus, auch die Arbeitsergebnisse können sich sehen lassen. Ich hätte mir beinahe mal vor einigen Monaten einen kleinen 3D Fräser von Roland gekauft, aber ich benötige diese Anforderungen leider zu selten, so dass bisher meine Fräsmaschine und Drehbank für die meisten Anwendungen absolut ausreichend war.

Wenn Du mal neue Infos hast, bitte informiere mich einmal über
den Stand der Dinge, bzw. die Kosten und Möglichkeiten.

Beste Grüße,


Thomas Moos

freecell
07.07.2005, 12:03
Hallo Thomas,

nach einigen Überlegungen und den Gesprächen mit einem Kollegen und Herrn Muthenthaler bin ich auf eine Idee gekommen meine Erfindung zu vereinfachen. Ich erzähle das nur deswegen, weil du bei vielen Bauteilen auch mehr bezahlen mußt für einen Prototypen, aber das hattest du ja bereits geschrieben.

Die Amerikaner sind, was das Thema Rapid-Prototyping angeht, wirklich weiter. Ich habe einmal einen Anbieter in Amerika gefunden, bei dem du das CAD/CAM-Programm kostenlos runterladen konntes/kannst. Wenn du deine Bauteile mit dieser Software fertig entwickelt hast, kannst du mit der Software und via Internet deine Bestellung aufgeben. Die Preise waren recht günstig, aber frag mich nicht wieviel es war. Wegen der Entfernung, Zölle usw habe ich das nicht weiterverfolgt, sondern mich mit Anbietern (Linkliste) in Deutschland beschäftigt.

Diese Idee müßte man auch hier in Deutschland umsetzen. Die Software kostenlos anbieten und somit auf Kundenfang gehen. Das wäre genau das, was wir brauchen. Die Bedienung war auch relativ einfach, sodaß jeder mit ein bisschen Übung die Teile seines Prototypen am Rechner erstellen konnte. Ich könnte mir gut vorstellen das für so etwas ein Markt da ist, gerade wenn du die CAD/CAM-SW kostenlos runterladen kannst.

=> Wer nun sowas als Geschäftsidee umsetzen will, möge mich bitte informieren, wenn ich bei ihm die Software runterladen kann :D

Die Technik ist in der letzten Zeit echt besser beworden, wie das 3D-System zeigt. Früher sahen die Prototypen schön aus, aber hatten durch die Drucktechnik nicht genügend mechanische Festigkeit. Das ist aber in den letzten Monaten besser geworden, sodaß auch die Autoindustrie viele Teile mit diesem Verfahren herstellen läßt. (Siehe dazu die Berichte der Onlinemagazine)


Ich hätte mir beinahe mal vor einigen Monaten einen kleinen 3D Fräser von Roland gekauft, aber ich benötige diese Anforderungen leider zu selten, so dass bisher meine Fräsmaschine und Drehbank für die meisten Anwendungen absolut ausreichend war.

Man da kann ich dich nur Beneiden !!
Ich hätte auch gerne eine kleine feine Drehbank und Frässmaschien daheim, dann wäre mein Werkzeugpark komplett und ich könnte mehr herstellen. Aber das kostet soviel und meine Frau würde mir den Kopf abreisen, wenn ich noch mehr maschinen in unsere Mietwohnung stelle :)
Daher mache ich es erst einmal wie bisher, und baue alles mit viel Holz, Schrauben und was der Baumarkt so her gibt auf.

Wenn ich mit meiner Erfindung soweit bin, werde ich mir Rapid-Prototyping-Angebote einholen und euch davon berichten.

Dir auch beste Grüße, Arnd.

macasina
06.10.2005, 08:10
grüß euch,
stereolithographie teile setzten wir oft ein um konstruktionen, funktionsmodelle usw. zu machen.
die koste: ein teil mit der größe 100mm x 60mm x 80mm kostet schon mal €300.-
die genauen kosten hab ich jetzt aber auch nicht im kopf, muss man anfragen.
dienstleister die solche teile herstellen gibt es wie sand am meer, kein problem.
der file muss ein 3D file seit (stl)
alle nahmhaften CAD systeme (UG NX2, catia, solid works, solid edge, cocreator, PRO E usw.) können diese dateiform ausgeben.....
eine weitere neue möglichkeit: es ist ein 3D ABS printer auf den markt gekommen. dieses modell hat den vorteil dass es gute mechanische eigenschaften hat, gut für funktionsmodelle.
die oberfläche ist allerdings nicht recht glatt.
cu arthur

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