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Rainer
05.10.2008, 19:49
Dieses Thema ist eine Abtrennung des komplexen Themas: http://www.erfindermarkt.de/forum/showthread.php?t=9695 und wurde der Übersichthalber neu strukturiert. Wer Interesse und vor allem Zeit hat, kann sich die Diskussion des o.g. Links ansehen, diesbezüglich aber bitte nur hier schreiben, danke!

Also so ist mir das echt zu mühselig mit dem ganzen Hin und Her und jetzt noch Unterteilt. Du hast Recht, wir reden hier offenbar aneinander vorbei ;)

Ich zeige Dir mal wie ich mir eine „Gemeinschaft“ in etwa vorstelle, wie diese arbeiten könnte, was mit Einnahmen passieren könnte und wie der weitere Aufbau sowie die Finanzierung aus meiner Sicht sinnvoll wäre – ( Seed-Phase --> Start-Up-Phase --> First-Stage --> Second-Stage im groben ). Dann kannst Du ja einfach Deine Ansichten hier reinschreiben, natürlich durchnummeriert nach den Nummern hier, damit wir dann Punkt für Punkt abarbeiten können ;) Bis jetzt ist das alles kaum noch zu überblicken!

Ein traumhafter Ablauf wäre:

1. Interessenten haben sich gefunden:

Am Anfang (!) sollten etwa 20 Mitglieder beginnen (!) diese Gemeinschaft aufzubauen. Darunter sollten, müssen aber nicht, Erfinder, Patentanwälte, Marketing und PR Leute, Grafiker und Betriebswirte sein. Haben sich diese 20 Menschen gefunden, trifft man sich zu der ersten konstituierenden Sitzung, wo man über die Finanzierung ( Mitgliederbeitrag, Kredit, Venture Capital ), die, AGB, Verschwiegenheit, den Gesellschaftsvertrag, die jeweiligen Stimmrechte jedes einzelnen Mitglieds und wer für was verantwortlich ist diskutieren kann. Dann wird abgeklärt wo im Netz man sich wie in regelmäßigen Abständen trifft, also 1x die Woche, 2x die Woche oder sogar 3x die Woche. Bis hierher geht noch keiner irgendeine Verpflichtung ein! Sind diese Punkte geklärt werden diese von jedem unterschrieben und eine Firma wird gegründet. Ob es gleich eine GmbH sein muss wird sich zeigen.

2. Firma wurde gegründet, erstes Treffen:

Nun geht diese Gemeinschaft daran, Ideen zu entwickeln. Einige haben ganz sicher schon die eine oder andere Idee wo er erst einmal denkt, dass das ein Produkt werden kann welches erfolgreich vermarktet werden kann – ob über Lizenzierung, Verkauf oder über die Gründung einer eigenen Herstellungsfirma ( was ich mir am Anfang jedoch nur sehr schwer vorstellen kann, weil hier echt viel Geld reingeschustert werden müsste ). Jemand schlägt nun eine Idee vor, inkl. einer Erklärung die den Inhalt der Idee so wiedergeben kann, dass darüber auch abgestimmt werden kann – vielleicht begrenzt auf eine oder 1 ½ DinA 4 Seiten Länge und es wird entweder sofort oder nach Bedenkzeit abgestimmt ob diese Idee weiterverfolgt werden soll oder nicht. Wird diese Idee von der Mehrheit der Mitglieder abgelehnt, kommt der nächste mit einer Idee und es wird erneut abgestimmt bis eine Idee angenommen wurde. Wie ebreits erwähnt, können abgelehnte Ideen in ein Archiv verschoben werden und bei Bedarf erneut vorgeschlagen werden.

3. Idee wurde angenommen:

Nun machen sich möglichst viele der Gruppe daran, den Stand der Technik zu recherchieren. Ergibt die Recherche keine negativen bzw. neuheitsschädigende Ergebnisse, beginnt nun das Brainstorming, wo auch wieder möglichst viele daran teilnehmen. Wurde die Idee komplett weitergedacht, vielleicht sogar noch erweitert und ist fertig zur Anmeldung, werden sich die Spezialisten zusammensetzen um eine gute und sichere Anmeldung auszuarbeiten. Wurde die Idee beim DPMA eingereicht und der Eingangsstempel ist eingegangen, beginnt nun die Zeit aus der eingereichten Idee ein Produkt zu kreieren und die Vermarktungsstrategie aufzubauen - Lizenzierung, Verkauf oder über die Gründung einer eigenen Herstellungsfirma wurde ja bereits abgestimmt und wird nun umgesetzt.

4. Bis dahin und in der Zwischenzeit:

Ich gehe davon aus, dass es bis hierhin etwa 4 - 6 Monate dauern wird. In dieser Zeit werden die Einnahmen durch die Mitglieder auf dem Firmenkonto gesammelt und z.B. für die Anmeldegebühren, Treffpunktkosten ( ein Forum? ) Corporate Design ( Werbemittel, Visitenkarten, Firmenseite, Geschäftspapiere, usw.) ausgegeben – später kommt dann eine allumfassende Corporate Identity, worüber man sich auch jetzt schon Gedanken machen kann. Büroräume gibt es bis hierhin auch noch nicht.

5. Die erste Idee wurde z.B. verkauft *:

Die Einnahmen die aus dem Verkauf der ersten Idee in die Firma einfließen könnten beispielsweise so aufgeteilt werden:

50% an die Mitglieder
40% an die Firma
10% Reserve

* Der Kaufpreis richtet sich natürlich darauf was es denn ist und wo überall gesichert werden soll bzw. wird! Zu bedenken ist, dass es sich um ein Schutzrecht handelt das 20 Jahre gültig ist und dem Käufer in den geschützten Märkten das Monopolrecht gibt! Deine von Dir genannten 100.000 Euro werden da wohl nicht ganz reichen. Die Qualität der Ideen sollen schon so sein, dass man bereits 100.000 Euro pro Jahr und Lizenz ( variabel ) erzielen kann. Also kein Nasenspray mit Notrufknopf falls dem Patienten das Ding in der Nase stecken bleibt oder ein Bikiniunterteil der bei Knopfdruck kichernd sagen kann „Ich bin sooo sexy“! Also wirklich gute Ideen ;)

6. Fertig die Erste, Beginn die Zweite:

Nun beginnt alles wieder von vorne. Da sich das Team nun einigermaßen eingearbeitet hat, kann davon ausgegangen werden das die nächste Idee schneller „abgearbeitet“ werden kann. Haben allerdings einige ab Punkt 4 nichts großes zu tun, kann man sich bei den folgenden Treffen auch darauf verständigen, über eine zweite Idee schon jetzt abzustimmen und bereits die Vorrecherche erledigen, wenn sie denn angenommen wurde.

7. Fertig die Zweite, Beginn die Dritte und ...:

Alles wie gehabt! Jetzt kann auch darüber abgestimmt werden ob z.B. die Mitgliedsbeiträge noch erforderlich sind oder ob sämtliche Kosten von nun an über die Einnahmen finanziert werden können.

8. Fertig die Dritte, Beginn die Vierte und ...:

Ist die Vierte Idee erfolgreich umgesetzt worden, kann nun darüber gesprochen werden ob sich diese eine Gemeinschaftsgruppe (!) von z.B. 20 Mitgliedern nun splitten sollte. Ob also aus den 20 Gründungsmitgliedern zwei autarke Gruppen gebildet werden sollte um die Effizienz zu steigern. Wird dies beschlossen hat die Firma nun zwei Arbeitsgruppen die für sich alleine und autonom Entscheidungen treffen und für sich auch alleine verantwortlich sind. Selbstverständlich mit finanzieller Übernahme der gesamten Kosten die für die erfolgreiche Arbeit auch von dieser Gruppe nötig sind, seitens der Firma. Die zweite Gruppe hat genau die selben Pflichten und Rechte wie die erste Gruppe! Allerdings bekommen die Gruppen untereinander kein Zugriff auf die Arbeiten der jeweils anderen Gruppe!

9. Sind diese beiden Gruppen weiterhin erfolgreich, kann darüber nachgedacht werden weitere Arbeitsgruppen zu bilden sowie eine „Erfinder Hilfsgemeinschaft“ zu bilden. Da sich von jetzt an einige Projekte herumgesprochen haben, dürfte sich die Firma vor Bewerbern nicht mehr retten können. Jetzt kann darüber abgestimmt werden weitere Arbeitsgruppen zu bilden um noch mehr Ideen auf die Menschheit loszulassen und die Effizienz der Firma und somit den Umsatz noch weiter zu steigern! Dies kann man z.B. bis hin zu hunderten von Arbeitsgruppen erweitern.

Sollten die Mitglieder dafür sein eine Hilfsgemeinschaft zu gründen, wird in dieser Hilfgemeinschaft anderen Erfindern geholfen. Von der Auswertung ihrer Ideen, über praktischen Hilfen für Patentanmeldung, hin zu einer Vermarktungsstrategie. Wie und welche Hilfe gegeben werden soll wird dann von allen Mitgliedern gleichberechtigt entschieden! Genauso wird gerecht von allen Mitgliedern darüber entschieden, was der Firma für die Hilfen für den Erfinder vom Patentinhaber ( Erfinder )finanziell erwarten kann / soll / muss, sobald dieses Projekt erfolgreich ist.

Ach ja, der jährliche Überschuss ( also von den z.B. 40% oder später dann z.B. 30% die an der Firma von jeder einzelnen Arbeitsgruppe abgetreten werden, um die Aufgaben bewältigen zu können und die Kosten die anfallen zu stemmen ) ab dem dritten Jahr, wird auf ALLEN (!) MITGLIEDERN (!) ALLER (!) ARBEITSGRUPPEN (!) GERECHT (!) aufgeteilt werden!

Wie gesagt, dass wäre der Traumstart für eine Gemeinschaft wie ich sie mir vorstellen würde ohne jetzt auf Kleinigkeiten näher einzugehen ;)

Jetzt können wir anfangen darüber zu diskutieren ;)

Frank Heidemanns
06.10.2008, 00:00
Einwandfrei! Kann mich nicht wirklich beklagen...

1.
Hier stellen sich zwei Fragen:
1.1 Wie finden wir die 20 Mitglieder? Gedanken an das Formular habe ich nicht vergessen. Ich habe nach diesen Formularitäten gesucht, allerdings konnte ich nichts finden, was dem irgendwie entspricht. Wie sieht so etwas aus, wo finde ich es?
1.2 Treffen im Internet? Es gibt hier mehrere Möglichkeiten. Forum, Internettelefonie, Videokonferenz. Dennoch halte ich es für die beste Variante (erst ab einem bestimmten Umsatz), wenn alle Mitglieder vor Ort zusammen sitzen und Brainstorming betreiben. Natürlich kann man es auch im Internet abhalten, aber dort wird nicht die gleiche Kommunikation erzielt, wie wenn alle in einem Raum eine Sitzung tagen.

2.
2.1 Klar, die Gründung der Prototypenfirma wird keinesfalls sofort durchgeführt werden können. Da sollten wir anfangs eine externe Firma für beauftragen.
2.2 Man kann auch eine sofortige Abstimmung machen und später erneut eine machen. Vielleicht kann man daraus Rückschlüsse für zukünftige Projekte ziehen.
2.3 Wichtig ist auch, dass die geübten Patentanwälte, Recherchierer, Grafiker, Marketing und PR-Leute sich nicht nur auf die Idee versteifen, sondern auch ihre Erfahrung bezüglich ihrer Jobs mit einbringen und bei der Abstimmung entscheidende Wirkung haben. Wenn nämlich beispielsweise der Patentanwalt nicht weiß, wie er die Klausel dafür formulieren soll, dann nützt uns die ganze Idee nichts.
2.4 Wäre es nicht sinnvoller, wenn am Anfang jeder eine Idee in den Topf wirft? Dann werden einen Tag lang die Ideen durchgegangen, und jeder gibt eine Stimme ab, welche Idee er am besten fand. Die Idee mit den meisten Stimmen wird dann bearbeitet. Sollten alle feststellen, dass sie doch nicht durchführbar ist, so werden erneut auf alle anderen Ideen abgestimmt, oder ähnlich.

3.
3.1 Was machen mit der Überbrückungszeit bis der Eingangsstempel vom Patentamt eingegangen ist? Wie lange wird das dauern? Ein großes Risiko besteht doch darin, dass Ideen vom Patentamt nicht angenommen werden. Ist dann die investierte Arbeitszeit einfach futsch? Oder erst weitermachen, wenn die Anmeldung durch ist? Das wird sicherlich zu lange dauern. Vielleicht sollten in der Zwischenzeit alle an einer neuen Idee weiterarbeiten, sodass im Falle eines Fehlschlags beim DPMA sofort eine nächste Patentanmeldung eingereicht werden kann, oder dies sogar schon tun, bevor die Bestätigung ankommt.
3.2 Wird das Geld für das Patent eigentlich bei der Anmeldung fällig, oder muss nur ein Bruchteil später bezahlt werden, wenn die Anmeldung nicht wasserdicht ist und versagt? Oder wird der Betrag anfangs gezahlt und ein Teil kommt zurück, wenn die Anmeldung versagt?
3.3 Wäre es nicht sinnvoll einen Prototypen der Idee anzufertigen, bevor beim Patentamt etwas eingereicht wird? Dies gilt nur für den Fall, dass der Prototyp günstiger ausfällt als die Anmeldung.

4.
4.1 Geschäftsräume: Mir persönlich ist es lieber, wenn alle zusammen ohne große Entfernung voneinander arbeiten können, also in einem Raum / Gebäude. Denn ich kann mir gut vorstellen, dass dem einen oder anderen schnell die Lust bei der Recherche vergeht. Häng mal ein paar Tage lang vorm Rechner, nur um in Patenten zu wühlen... Da fehlt dann sicherlich einigen der Elan dafür, denn schließlich ist man dann selbstständig und kann sich die Arbeitszeit selbst einteilen. Ich stelle mir eine gemeinsame Recherche besser vor, bei der pro Person ein Rechner alle nebeneinander in einem Raum stehen. Wie du schon sagtest: Teamwork! Aber mir ist schon klar, dass diese übers Netz miteinander verglichen werden können.
4.2 Kleiner Einspruch: Wenn eine Herstellerfirma gegründet wird (wie du unter 3. beschrieben hast), dann sollten schon vorher Geschäftsräume da sein, oder nicht? Schließlich muss man sich doch an einen Ort wenden können, wenn die Firma gegründet werden soll. Man kann doch nicht zu den Leuten durch ganz Deutschland fahren... Irgendwann kommt der Punkt, an dem alle an eine Örtlichkeit gebunden werden, oder meinst du nicht?

5.
5.1 Zwar erwähntest du schon, dass das nur ein Beispiel ist, aber ich denke keinesfalls, dass bei der/den ersten Idee(n) 50% an die Mitglieder sinnvoll sind. Vielleicht sollte man es so handhaben, dass die Mitglieder soviel bekommen, wie sie benötigen, um leben zu können. Denn im Vordergrund steht doch schließlich, dass die Firma möglichst schnell über ein hohes Budget verfügt. Klar ist das dann für die Mitglieder in den ersten ?3-4? Jahren eine Durststrecke, danach kann man aber darüber entscheiden, ob es machbar ist, dass alle Mitglieder mehr Geld bekommen.
5.2 Ich habe die genannten 100.000€ einem Bericht entnommen, der über die Erfindung einer Pizzaschere handelte. Einnahmen wurden aber nur 70.000€ bis dato erzielt und gesehen habe ich das Ding in noch keinem Laden. Sinn und Zweck ist dabei einzig und allein, dass der Belag auf der Pizza nicht verrutscht. Soviel zur Größe der Idee und dem Volumen des Kapitals. ;) (Allerdings wollte das Paar alles selbst in die Hand nehmen) Ich glaube schon, dass ich mir anhand der Daten gut vorstellen kann, dass für die meisten Ideen 100.000€ nicht reichen werden.
5.3 Tolle Scherzartikel! ;) Natürlich sollen die Ideen sinnvoll sein. Eine solche Idee nenne ich Scherzartikel oder einfach nur banal!

6.
6.1 Wichtig ist auf jeden Fall, dass man bedenkt, dass mit jeder Idee, die bearbeitet wird, egal, ob gut oder nicht, dass dann auch immer schneller die Ideen immer ausgereifter werden. Das sorgt dann dafür, dass wir in ?5-10? Jahren die Ideen nur so raushämmern. Da wird die Entwicklung bis zur Produktion einfach nicht hinterher kommen. Was machen wir mit der zu überbrückenden Zeit? Es bringt da nicht viel, wenn wir die nächste Idee vorfertigen, denn dann würde alles danach noch schneller gehen. Wir können nur viel intensiver nach möglichen Schwachstellen der Idee schauen, damit sie möglichst durchgesetzt wird. Anderes wird da kaum machbar sein. Klar, diese Wartezeiten werden sicherlich nicht bei den ersten paar Ideen auftauchen, aber in ein paar Jahren schon, wenn alles gut läuft. Sollen wir uns da zurücklehnen? Urlaub!!! :)

7.
7.1 Dem stimme ich zu. Ich denke, bis hierhin sind in etwa 2-3 Jahre vergangen.

8.
8.1 Ich frage mich, was sinnvoller ist: Wenn beim Splitten pro Gruppe 1-2 Mitglieder fehlen, um die Abfertigung runder ablaufen zu lassen... sollten dann in jeder Gruppe 2 Neulinge eintreten, oder lieber 3-4 Neulinge in einer Gruppe, so dass auf jeden Fall in der anderen Gruppe noch die Vertrauensbasis da ist? Denn sollte es wirklich vorkommen, dass in beiden Gruppen Spitzel sind, dann wäre das ein Desaster und das wahrscheinliche Aus!
8.2 Auch wird problematisch, welche der Gruppen die Geschäftsräume verlässt. Außerdem müssen dann neue errichtet werden. Beide Gruppen in einem Gebäude unterzubringen wäre äußerst unklug. Also würde es so eine Art Zweigstellen geben, wobei die Zweigstellen mit dem Mutterkonzern eigentlich nichts am Hut haben.
8.3 Dann kommt noch die Frage, wie viel Geld der zweiten Gruppe überlassen wird? Gleichviel? Oder wird dann ein System entwickelt, dass alle Gruppen auf ein Konto zugreifen können? Lieber gleichmäßige Verteilung, denn es wird ja nicht alles Geld futsch sein, wenn man bespitzelt wird.

9.
9.1 Bei der Menge der Bewerber stimme ich dir völlig zu.
9.2 Bei den neuen Arbeitsgruppen ist zu bedenken, dass die einzelnen Mitglieder einer Gruppe auch möglichst nah beieinander wohnen; vorausgesetzt wir verwenden eigene Gebäude.
9.3 Ich denke, bis zum Zeitpunkt der Hilfsgemeinschaft vergehen wohl ?7-8? Jahre. Schließlich müssen wir sicherstellen, dass in keiner der Gruppen Spitzel sitzen. Da aber die Erteilung eines Patentrechtes 1-2 Jahre dauern kann, gehe ich von dieser Zeitspanne aus.
9.4 Ist ein Mutterkonzern dann wirklich noch erforderlich? Sollte es nach ?10? Jahren dazu kommen, dass eigene Abteilungen gegründet werden, dann sollte das von jeder Gruppe autonom geregelt werden. Denn es würde nicht viel nützen, wenn es viele autonome Gruppen gibt, aber alle Gruppen ihre Ideen in eine Herstellungsabteilung fließen lassen. Wofür wird dann noch ein Mutterkonzern benötigt? Das wäre vielleicht eine kleine Verwaltung, welche das Gesamtbruttovolumen aller Konten aller Gruppen zusammen zählt. Vielleicht könnte das die Marketing- und PR-Abteilung sein. Denn wenn es an die Öffentlichkeit gehen soll, dann ist eh nichts mehr geheim und alles gesichert. Aber bei der Prototypenfirma, den Grafikern, Betriebswirten und Patentanwälten geht das sicherlich nicht. Diese Marketing- und PR-Abteilung kann ja noch verwalten, durch welches Portal die Gruppen entstehen, muss aber nicht. Aber sie kann abschätzen, welcher Betrag von jeder Gruppe eingefordert wird, um den Erfindern zu helfen, die sich damit nicht selbstständig machen wollen. Davon wird es nämlich auch genügend geben. Aber wie viel Geld im Endeffekt pro außenstehenden Erfinder ausgegeben werden kann... das ist eigentlich nur davon abhängig, wie viel Geld in dem Topf ist. Aber er sollte niemals mehr oder gleich viel Geld pro Kopf verschenken, als die einzelnen Erfinder der Gruppen erhalten. Denn wenn die erst einmal davon Wind bekommen, dass die Erfinder, die aus dem Topf Geld bekommen haben, reicher werden als die Erfinder der Gruppen, dann denken die sich doch, warum sie das eigentlich machen und ein Massensterben der Gruppen fängt an, denn jeder will aus dem Topf schöpfen, welcher dann aber nicht mehr getragen werden kann. Das wäre das Aus! Hier ist Vorsicht geboten!


So lässt es sich doch wesentlich besser schreiben. ;) Wenn du bei deiner Antwort dann so schreibst:
1.1
1.1.1
1.1.2
1.1.3

1.2
1.2.1
1.2.2
1.2.3

2.1
2.1.1
2.1.2
2.1.3

Ich glaube dann bekommen wir eine klare Gliederung hin, alles wäre überschaubar und auch wesentlich kürzer, wenn man zitieren möchte. Auch wenn wir uns mal treffen sollten, dann können wir jeden Punkt genau nachvollziehen. :)

Rainer
06.10.2008, 19:58
Ich möchte Dich bzw. allen Interessierten bitten, nur die Punkte einzeln abzuarbeiten und die relevanten Erläuterungen dazu punktuell ohne (!) Zusatzpunkte zu schreiben, wir müssen nicht jeden Satz mit einem Unterpunkt kennzeichnen! Ich mach es heute und nur einmalig. Deshalb habe ich es ja so geschrieben, damit bei diesem Thema etwas mehr Übersicht reinkommt. Sonnst kommt danach 1.2.1.a.IV usw. und macht es wieder zu kompliziert zu lesen und zu verstehen. Des weiteren möchte ich Dich und alle folgenden Interessierten bitten auf das Zitieren in diesem Thema der Übersicht halber zu verzichten. Danke!

Ich habe mir auch überlegt, ob es nicht besser wäre ab meinem letztes Post ( 05.10.2008, 19:49 ), dass Thema in ein neues Thema zu verschieben „Diskussion zur Gründung einer Erfindergemeinschaft“. Ich denke nicht das allzuviele bis hierher lesen werden weil es mit den ganzen Verschachtelungen der einzelnen Texte auch enorm schwer zu lesen sowie zu verstehen ist. Wenn Du dazu Dein Einverständnis gibst werde ich das dann so machen, inkl. Verlinkungen von dem alten auf das neue Thema und umgekehrt. So können dann auch „Hardcorer“ sich den ersten Teil dieser Diskussion ansehen.

Zu Deinen Ausführungen:

Zu Punkt 1

1.1 Wieso ein Formular? Für die Ausschreibung? Braucht man kein spezielles Formular! Ganz normales Gesucheschreiben aufgesetzt: a) kurze Erklärung, b) wer oder was wird gesucht, c) Voraussetzungen, d) was wird geboten – fertig! Mach Dir kein Stress!

1.2 Persönlich ist vielleicht eine bessere Lösung aber wo willst Du Dich treffen, vor allem mit 10 – 20 Rechner? Persönlich ja aber erst viel später.

Zu Punkt 2

2.1 Was für eine Gründung einer Prototypenfirma? Habe kein Wort darüber verloren! Die Gründung einer eigenen Herstellungsfirma (!) kann sehr viel später in Betracht gezogen werden, diese würde dann aber jeweils für ein Produkt gegründet werden. Will man die zweite Idee auch selber Verwerten und selber herstellen wird eine zweite GmbH gegründet, usw.

2.2 Keine Ahnung was Du meinst.

2.3 Wieso sollte man sich sonst ein Spezialistenteam zusammenstellen? Mach Dir mal über einen Patentanwalt keine Sorge der keine Ahnung hat wie man ein Patent oder ein Anspruch formuliert, die haben sowas drauf, glaub mir ;)

2.4 Ein klares nein! Zu viele Ideen auf einmal auf den Tisch würde zu einer Reizüberflutung führen und wäre unproduktiv! So witzig sich das anhört, so traurig können die Folgen sein, nämlich: Man hat z.B. fünf gute Ideen auf dem Tisch. Zuerst ist man von der ersten super begeistert, hat sogar mal schnell einige weitere Ideen dazu im Kopf durchgespielt, dann kommt aber die zweite, die hört sich ja noch besser an und spielt hier auch wieder die eine oder andere Erweiterung mit ran, nun kommt die dritte Idee, die schlägt ja alles, vielleicht kann man da ja das eine oder andere mit der ersten Idee kombinieren und denkt schon an die Schlagzeilen, die vierte und fünfte Idee wird von hause aus abgelehnt weil man sich nun auf die dritte geeinigt hat. Damit werden dann aber auch Teile oder sogar die ganze erste Idee vernichtet, weil der kleine Rest wohl nicht mehr für ein Schutzrecht ausreicht aber eigentlich doch das Potenzial eines Marktrenners gehabt hatte. Ich weiss, ist jetzt etwas kurios geschrieben aber wie gesagt, davon halte ich persönlich nichts!

Zu Punkt 3

3.1 In der Zwischenzeit gibt es immer irgendetwas zu tun ( siehe z.B. Punkt 4 und Punkt 9 ). In der Refel dauert es etwa 14 Tage bis das Eingangsschreiben vom Patentamt kommt. Das Patentamt nimmt jede Anmeldung an! Und natürlich, wird während der Prüfungszeit und im ersten Prüfbericht des Patentamtes neuheitsschädliches gefunden oder die Erfindungshöhe angezweifelt, ist die Idee futsch und die ganze Arbeit war umsonst! Aber genau so etwas, wenn es auch keine 100%ige Sicherheit beim Recherchieren gibt aber bei der Erfindungshöhe, gerade wenn es sich hierbei um Spezialisten handelt, sollte im Vorfeld schon bei der Abstimmung und folgenden Recherche und Brainstorming nahezu ausgeschlossen werden können, dass eine Idee wegen solchen Problemen abgelehnt werden könnte.

Ich kenne Deine Erfahrungen im Patenterteilungsverfahren nicht aber von der Einreichung der Idee beim DPMA bis zum ersten Prüfbericht können locker mal 12 – 18 Monate vergehen, es sei denn man zahlt eine Beschleunigungsgebühr wo dann die eingereichte Anmeldung etwas bevorzugt abgearbeitet würde aber dennoch i.d.R. etwa 6 Monate dauern würde ehe der erste Prüfbericht beim Anmelder eingeht. In diesen mindestens 6 Monaten ist kein Däumchendrehen angesagt! Es wird sich sicher etwas finden und sei es nur eine Art Produktbeschreibung, vielleicht sogar mit einer Animation der Idee, für Innovationspreis Wettbewerbe! Da kann man sich nämlich in der Wartezeit nebenbei etwas dazu verdienen was die Kassen schneller für weitere Anmeldungen auffüllen würde – im Falle des Gewinnes ;) Man kann aber auch in der Zwischenzeit eine weitere Idee bearbeiten, wenn es denn eine zweite Idee schon gibt – siehe Punkt 6

3.2 Sehe ich das richtig, dass Du bisher noch keine praktischen Erfahrungen in diesem Bereich hast? Für die Entrichtung der Anmeldegebühren gibt es Gesetze und Verordnungen, darauf werde ich aber jetzt nicht näher eingehen, würde das Thema sprengen! In der Regel zahlt man die Gebühren bei Abgabe oder innerhalb 14 Tagen per Überweisung. Es gibt allerdings mehrere Möglichkeiten die Bezahlung der Gebühren zu, vorsichtig ausgedrückt, zu verschieben.

3.3 Ein Prototyp ist für eine Patentanmeldung nicht nötig! Gut wäre es vielleicht, wenn denn überhaupt nötig, mit der Herstellung eines Prototypen zu warten, bis der erste Prüfbericht vom DPMA eingegangen ist. Ein Prototyp wird Geld kosten, am Anfang dürfte für so etwas nur im Ausnahmefall Geld zur Verfügung stehen, also sehe ich persönlich hier, zumindest in der Gründungsphase, keinen zwingenden Bedarf für einen Prototypen. Wenn die Anmeldung durch ist bzw. wenn der erste Prüfbericht keine Zweifel an der Patentierung zulässt kann man sich darüber unterhalten einen anzufertigen. Wäre dann evtl. auch nötig um möglichen Lizenznehmern oder Käufern etwas zum anfassen in die Hände zu geben. Ich denke das ist eine Frage, die von Fall zu Fall abgestimmt werden sollte.

Zu Punkt 4

4.1 Nochmal, eine von mir erdachte Erfindergemeinschaft hat Spezialisten in den Arbeitsgruppen! Wenn ich von Spezialisten rede, meine ich auch Spezialisten! Speziallisten haben selten genügend Zeit sich mal eben mehrmals die Woche zu treffen um gemeinsam zu recherchieren oder Ideen auseinanderzupflücken ( Brainstorming ). Die große Mehrheit ist selber bereits erfolgreich Selbstständig und hat wenig Zeit, vielleicht mal zwei oder drei Stunden alle zwei oder drei Tage, dass war es aber meistens dann schon! Selbst wenn man sich treffen würde, wie sollte das denn aussehen? Das sich 10, 15 oder 20 man im Intranet Café treffen und alle Rechner konfiszieren oder nur 5 und die anderen sich alle über die Schulter gucken und sagen „Gib mal das ein“ oder „gib mal jenes ein“? Ein Forum sollte für den Anfang schonmal reichen. Später kann man entscheiden vernetzte Büroräume anzumieten und ganz später dann vielleicht sogar ein Bürogebäude selber zu bauen aber bis dahin wird noch viel Wasser den Fluss runterlaufen!

4.2 Das sollte doch wohl klar sein!

Zu Punkt 5

5.1 Hast Du Dich z.B. schonmal mit dem Steuerrecht etwas auseinandergesetzt? Ich will auch dazu jetzt nicht näher eingehen aber wo viel ist kann auch viel genommen werden! Wie die möglichen Einnahmen verteilt werden, wird in einer Gesellschaftersitzung beschlossen. Meine Beispiele waren eben nur Beispiele. Es muss ja auch ersteinmal eine vernünftige finanzielle Planung gemacht werden, ein Businessplan ist ein Werkzeug das in diesem Fall weiterhelfen kann ;)

5.2 jo, erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt ;)

5.3 Es gibt auch Erfinder, die sich mit solchen Ideen auf die gleiche Stufe mit Isaac Newton stellen würden ;)

Zu Punkt 6

6.1 Ganz so leicht sollte man das alles nicht nehmen, es führt u.a. zur Betriebsblindheit und anderen nicht auf die leichter Schulter zu nehmenden Problemen. Über diesen von Dir formulierten „Sorgen“ solltest Du Dir wirklich keine Gedanken machen ;)

Zu Punkt 7

7.1 In 2 – 3 Jahren haben wir etwa 5 – 8 Ideen angemeldet und mindestens 2 davon sollten schon verkauft oder langfristig lizensiert worden sein!

Zu Punkt 8

8.1 Also es tut mir echt Leid aber Du hast mich offenbar nicht verstanden! Einmal in einer Gruppe, immer in der Gruppe! Keine Neulinge, keine Praktikanten, keine Probezeit! Wenn jemand keine Zeit hat, hat er keine Zeit. Er kann ja alles im Forum nachlesen und seinen Beitrag zur Idee nachreichen.Der einzige Weg aus der Arbeitsgruppe raus ist, dass sich ein Gruppenmitglied selber abmeldet oder die Mehrheit der Gruppenmitgliedern mir ihm nicht mehr arbeiten will – dann ist für dieses Mitglied Schicht im Schacht! Das aber wiederum wird erst alles in wohl mehreren Gesellschaftsitzungen unter den Gründungsmitgliedern per Beschluss, also Abstimmung aller Gründungsmitglieder, erarbeitet werden müssen und dauert sicherlich eine gute Weile.

8.2 Du hast Sorgen ;) Am Anfang entstehen hier nur „Bildschirmarbeitsplätze“, später, wenn man genügend Geld mit den Ideen gemacht hat, werden Büroräume Mehrzahl – angemietet, welche auch eigene Schlösser haben ;)

8.3 Siehe Punkt 8 noch einmal!

Zu Punkt 9

9.1 OK!

9.2 Wieso sollten alle Gruppenmitglieder nahe beieinander wohnen? Man trifft sich im Internet, da kann ein Gruppenmitglied auch in Somalia wohnen, dass macht keinen Unterschied außer die Uhrzeit vielleicht ;) Wenn man später eigene Büroräume hat, kann man sich überlegen wo man vernetzte „Teambüros“ anmietet aber wieso? Hast Du keinen guten Steuerberater? Genug Einnahmensollte man dann schon erzielen, spätestens dann ab zum Steuerberater ;)

9.3 Spitzel? LooL! Bis zur Gründung von einer Erfinderhilfsgesellschaft dürften vielleicht 3 – 4 Jahre vergehen. In 7 – 8 Jahren will ich ganz woanders sein aber mir über sowas jedenfalls keine Gedanken mehr machen müssen ;) Eine Erteilung kann auch in 11 Monaten abgelaufen sein oder erst in 5 Jahren! Es gibt keine seriös festzusetzende Zeit bis eine Anmeldung angenommen oder abgelehnt wird.

9.4 Ähmm, mach Dir darüber doch jetzt keine Gedanken, auch wenn ich diesen im Moment nicht so ganz folgen kann ;) Aber mich würde jetzt schon nochmal interessieren, wie Du bei finanziellen Dingen auf die Marketing- und PR kommst? Machen so etwas nicht eigentlich Kaufleute?

So, Schluss für heute!

Frank Heidemanns
06.10.2008, 23:28
Ich sehe...
es gibt noch viel zu besprechen... ;)

Ja, ein neues Thema für diese Gedankengänge ist sicherlich von Vorteil. Ich habe auch schon darüber nachgedacht, nur leider bis jetzt nicht angesprochen.

1.
-Ich meinte du hättest das Wort Formular verwendet, habe aber noch einmal nachgeschaut. Nach 5 Minuten suchen habe ich das Wort "Ausschreibung" gefunden. Hab das wohl falsch miteinander assoziiert.
-Ja, erst viel später meinte ich.

2.
-Da ich diesen Punkt für viel zu kostenintensiv halte, bin ich davon ausgegangen, dass du eine Prototypenfirma meinst. Anscheinend doch nicht, daher neige ich davon ab, so etwas zu tun. Es sei denn, wir schwimmen wirklich im Schotter...
-Na du meintest, dass es eventuell Bedenkzeit geben soll. Wenn nun zuerst eine Stimme abgegeben wird und später noch einmal, dann kann man diese miteinander vergleichen. Nach ein paar Ideen wird man eventuell daraus rückschließen können, ob man generell bei der ersten Abstimmung automatisch in eine positive oder negative Richtung tendiert. Das könnte dann bei weiteren Ideen mit einkalkuliert werden, aber ist nicht wirklich wichtig.
-An dieser Stelle bin ich zum mehrmals wiederholtem Male am zweifeln, ob nur du/wir der/die Ideengeber sein sollst/sollen, oder ob wirklich alle eine komplett neue Idee auf den Tisch legen können (!). Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass ich mich frage, ob du nur dich allein/uns zwei als Ideengeber siehst? Sind die anderen für dich doch eher die Exekutive und du sagst, wo es langgehen soll? In Moment hört es sich für mich so an, als ob du allein oder nur mit mir zusammen über alles entscheiden willst und die anderen kein/weniger Mitspracherecht haben.

3.
-Nein, ich habe keine Erfahrung, was das Patentamt angeht. Wie ich bereits schrieb, habe ich derzeit eine Idee am Laufen, diese steckt aber erst in der Recherche und ist meine erste Idee, die ich in die Tat umsetze. Ich habe mich aber schon oft genug mit dem Thema Ideen auseinandergesetzt. Im übrigen bin ich ein kleiner popeliger Schreiner in einem kleinen Familienbetrieb ohne Aussicht auf Aufstiegschancen, der unterbezahlt ist. Ich kann mich gerade so Überwasser halten. Das Geld, dass ich in die Recherche gesteckt habe, ist ganz mühselig durch Überstunden zusammen gekratzt worden. Ich will endlich raus aus dem Siff und endlich das tun, was mir Spaß macht, meinen Traum leben. Und genau so eine Gemeinschaft, wie ich sie ursprünglich vorgestellt habe (noch nicht ausgereift) wäre dieser Traum. Soviel zu meiner Person. Sorry, bin etwas abgeschweift.
-Was den Prototypen angeht, ich meinte nicht, dass dieser für ein Patent erforderlich ist, sondern vielmehr wissen wir dann, ob die Idee sich auch praktisch umsetzen lässt. Was nützt uns ein Patent, wenn wir den Prototypen nicht bauen können, da Komplikationen auftreten, an die wir noch gar nicht gedacht haben? An dieser Stelle wäre es vielleicht sinnvoll, abzuwägen, was kostspieliger ist und den Prototypen vorher bauen. (Für den Fall, dass wir wissen, dass es Komplikationen geben könnte)

4.
-Also meinst du, dass die Gruppe nur neben der ursprünglichen Arbeit der einzelnen Mitglieder diese Ideen erfindet? Du willst nicht, dass alle hauptberuflich diesem Part nachgehen? Klar, in der ersten Zeit wird das nicht möglich sein, aber wenn die Sache erstmal richtig läuft, dann sollten schon alle intensiv der Sache nachgehen. Im übrigen meinte ich, wenn wir Geschäftsräume besitzen, dass dann gemeinsam die Sache angegangen wird. Mir ist schon klar, dass das am Anfang nicht so prickelnd wäre.

5.
-Steuerrecht überlasse ich lieber dem Steuerberater. ;)

6.
-Passt scho. ;)

7.
-Sag ich doch. ;)

8.
-Ich meinte, wenn sich wie du beschrieben hast die Gruppe aufteilt, um effektiver zu arbeiten, dann könnte es doch sein (wir wissen es ja noch nicht), dass in beiden Gruppen eine Person fehlt, die eine bestimmte Aufgabe übernehmen soll. Wenn dies der Fall ist, dann gilt es zu überlegen, ob man nicht eine Gruppe komplett geschlossen lässt, ohne einen Neuling einzubringen und nur in der anderen Gruppe jemanden hinzu zieht. Aber auch dieser Punkt kann später besprochen werden.
-Dennoch ist es gefährlich. Es kann doch sein, dass die Leute der verschiedenen Gruppen sich in der Kaffeepause miteinander unterhalten.

9.
-Was hat das jetzt mit einem Steuerberater zu tun? Ich meine, wenn die Mitglieder der Gruppen dadurch selbstständig werden wollen, dann ist es doch blöd, wenn man keine Geschäftsräume hat, die die ganze Gruppe nutzen kann. Soll denn jedes Mitglied irgendwo auf der Welt ein kleines Büro nur für sich alleine haben und immer per Internet mit den anderen kommunizieren? Ich dachte immer daran, ein Bürogebäude pro Gruppe zu haben. Sollen dann alle umziehen?
-Was die Zeit angeht bin ich da ganz anderer Ansicht. Du musst auch immer damit rechnen, dass etwas in die Hose geht. Ich glaube nicht, dass wir in 5 Jahren diese Gemeinschaft komplett aufgebaut haben. Aber sehen wir mal, was die Zukunft bringt.
-Natürlich macht das nicht die PR-und Marketing-Abteilung, aber wenn es soweit ist, ein Produkt zu veröffentlichen, dann können ja alle die Idee einsehen. Da es ineffektiv wäre, wenn es überall verteilt lauter kleine Bürogebäude gibt, die die Produkte veröffentlichen, dann kann man doch diese ganzen Abteilungen, die nichts mehr mit einer Geheimhaltung zu tun haben, zusammen in einen Gebäudekomplex legen. Also ich meine damit, wenn man 5 kleine Abteilungen zusammenlegen kann, warum sollte es dann nicht von Anfang an eine große Abteilung sein, die für alle Gruppen da ist. Und wenn das nun mit verschiedenen Abteilungen machbar ist, dann können die alle zusammen in einem Gebäudekomplex sein.

Also denn guts Nächtle! ;)

Ach ja... was die Prototypenfirma angeht, dafür habe ich schon eine prima Idee in Form einer Maschine ;)

Rainer
08.10.2008, 12:01
Ok, ich habe ein neues Thema aufgemacht und die entsprechenden Beiträge hierher verschoben!

Zu Punkt 2

Ich schrieb nirgends das man zwei oder mehrere Stimme pro Idee abgeben soll / darf / kann! Lese Punkt 2 bitte noch einmal diesbezüglich.

Ideengeber sind alle Teammitglieder die Ideen haben! Ein Marketingsspezialist, Grafiker oder Betriebswirt beispielsweise, haben in ihrem Berufsleben sicherlich die eine oder andere Idee wie man die Arbeit dieser Berufssparte optimieren oder perfektionieren kann. Sie haben sicherlich schon an so vielen Projekten gearbeitet, dass sie sich wünschten das eine oder andere Hilfsmittel in Händen haben zu können, um ihre Arbeit an wesentlichen Punkten zu verbessern. Ich meine jetzt keine reine Software sondern Dinge zum anfassen, diese könnten aber mit Software gesteuert werden.

Die Sache wer was in der Hand hat oder haben wird ist sehr einfach und auch logisch. Will ich z.B. eine solche Gemeinschaft gründen, muss ich natürlich erstmal den aktiven Part übernehmen, ist doch klar. Ich würde dann eine Ausschreibung erarbeiten und diese dann veröffentlichen. Wie soll sich diese Gemeinschaft sonst finden? Natürlich wäre ich dann auch ersteinmal der Teamleader und und würde den Auswahlprozess der Teammitglieder bestimmen und beherrschen. Nachdem ich dann genügend gefunden hätte um eine solche Gemeinschaft auch operativ arbeiten lassen zu können, würde es eine erste „Sitzung“ geben. In dieser ersten Sitzung würden dann die zukünftigen Prozesse, Führungsrollen, Finazierungen, Aufgaben, Wünsche Ziele ect.pp mit allen gemeinsam besprochen, abgestimmt und schriftlich fixiert werden. Jeder hätte dann die gleichen Rechte wie z.B. ich und sind an der Gründung der Gemeinschaft gleichermaßen beteiligt und gehören somit dann auch zu den Gründungsmitgliedern der ersten Arbeitsgruppe.

Zu Punkt 3

Ich will Dir nicht zu nahe treten aber denkst Du, Du wärst den Aufgabe einer solchen, von mir gedachten, Gemeinschaft gewachsen? Sicher, Du hast Ideen aber die hat jeder auf dieser Welt aber „nur“ Ideen sind das geringste was diese Gemeinschaft ausmacht. Zur Verwirklichung gehören Unmengen an Erfahrungen, Können, Wissen, Teamwork aber auch selbstständiges Arbeiten – selbständig wie alleine komplexe Aufgabenbereiche abzuarbeiten ohne laufend andere Fragen zu müssen wie das geht. Das Du jetzt andere oder extra eine Firma damit beauftragst den Stand der Technik und / oder neuheitsschädigende Vorveröffentlichungen zu recherchieren, lässt mich ehrlich gesagt doch zweifeln. Nicht das dies ein Fehler wäre! Aber ein Spezialist in diesem Bereich recherchiert alleine und vorsichtig so, dass er selber es schon fast ausschließen kann, dass die Idee wegen o.g. Gründe abgelehnt werden kann.

Zur Not übergibt man die Geschichte dann einen Patentanwalt der von sich aus noch mal nachrecherchiert und gibt dies dann beim DPMA ab, die wiederum noch einmal recherchieren. Ein Erfinder-Spezialist kann eine Idee so ausarbeiten, dass er nach seinen Erfahrungen nach eine eigene Patentschrift anfertigen kann und sich den Weg über einen Patentanwalt zur Not sparen kann. Es erwartet natürlich niemand, dass die Patentschrift so professionell wie die eines Patentanwalts angefertigt würde aber das wichtigste an der Idee sollte schon so formuliert und verfasst werden können, dass ein Patentanwalt dann später daraus eine PCT Anmeldung ableiten könnte ohne den Umfang unnötig einengen zu müssen weil die Hälfte der Idee nicht entsprechend formuliert wurde.

Jetzt wirst Du möglicherweise denken: „Aber dafür ist doch die Gemeinschaft da“, richtig aber man sollte sich nicht nur auf das Wissen der Gemeinschaft verlassen, nach dem Motto, die werden mir da schon helfen. Brainstorming setzt auch Können bei dem Denken und erweitern von Ideen voraus. Wie könnte diese Idee umgangen werden? Wie formuliere ich so, dass genau dieses Umgehen mit einer z.B. anderen Technologie unmöglich wird. Da wird dann schon erwartet das ein Erfinder Erfahrungen im Formulieren von Ansprüchen hat. Auch ein Patentanwalt kann keine unendlich vielen Varianten im Kopf durchspielen, auch er wird dankbar sein wenn man selbständig erkennen kann, dass es eine neue Technologie gibt mit der man die Idee quasi aushebeln kann. Beispiel: Kabellose Datenübertragung per Funk, IR, Bluetooth, W-Lan. Heute natürlich jedem bekannt, vor 10 Jahren auch? Nicht jeder einzelnen kann ALLE Varianten des technologischen Fortschritts kennen und da kommt die Gruppe zum Zug. Der eine kennt IR, der andere Bluetooth und der Dritte eben W-Lan. Das fließt dann in das Brainstorming ein!

Es beginnt mit der Idee. Diese wird kurz vorgestellt. Diese Idee wird recherchiert. Es werden nach den Rechercheergebnissen Ansprüche formuliert. Die gesamte Patentschrift wird auf den Tisch gelegt. Es folgt wieder ein Brainstorming mit z.B. den Fragestellungen: Ist die Idee bestens abgesichert? Sind die Ansprüche breit genug formuliert? Gibt es irgendwelche neuen Erkenntnisse?

Sind diese Fragen geklärt, landet die Anmeldung beim DPMA und es beginnt nun die zweite Phase, aus der Anmeldung ein Produkt zu machen. PR und Marketing setzt natürlich zumindest für Nichtspezialisten in diesem Bereich voraus, dass man ungefähr weiss worauf man z.B. achten sollte. Wie tickt der Markt? Wie denkt oder wie könnte die Zielgruppe über diese Idee denken. Vorteile der neuen Idee gegenüber dem Stand der Technik und wie sollte man das kommunizieren? Psychologie!

Dann kommen die Zahlen; was kostet es? Absatz? Entwicklungskosten? Kosten Prototyp? Verkauf? Lizenzierung? Einnahmen – Ausgaben, Verträge usw.

In all diesen Punkten sollte zumindest jeder aus der Gruppe Grunderfahrungen haben damit man sich untereinander unterstützen kann denn 10 oder 20 Köpfe haben mehr Wissen, Erfahrungen und können wesentlich mehr leisten als nur einer oder zwei Köpfe! Jeder ist kontinuierlich mit den selben Aufgaben des anderen konfrontiert, macht sich darüber Gedanken und arbeitet unterstützend mit! Bringt seine Ideen mit ein und hilft dabei aus der anfänglichen Idee eine Supernova für den Markt zu kreieren ;) Wobei diese ganzen Punkte hier nicht als abschließend zu betrachten sind. Es gibt noch eine Vielzahl weitere Aspekte die bedacht werden müssen.

Hast Du für so etwas Erfahrungen? Traust Du Dir das zu? Kannst Du das? Wie würdest Du Dich bewerben? Was würdest Du auflisten um in der Gruppe aufgenommen werden?

Einen Prototypen braucht man nicht um zu beweisen das eine Idee funktioniert. Der Prototyp soll ja primär den Markt etwas handfestes zum anfassen und ansehen geben. Nur zumindest Teil-Spezialisten können aus einer Patentanmeldung ein Bild des Produktes erkennen wie es letztendlich aussehen kann. Zumal eine Patentanmeldung auch Punkte beinhaltet die mit dem Produkt erstmal so nichts zu tun haben. Darin sind ja auch Teilbereiche offenbart um die Umgehung zu verhindern also bis zu 1.000 oder 100.000 verschiedene Ausführungsmöglichkeiten. Um die volle „Pracht“ eines guten Patents wirklich voll erdenken zu können, würde man bei einigen Patenten einen PC benötigen, weil die verschiedenen Ausführungsformen bei „nur“ 20 oder 30 rückbezogenen Unteransprüchen die menschliche Vorstellungskraft um einiges übersteigt!

Also wenn ich einen Prototypen bräuchte um zu beweisen das die Idee funktioniert, ist entweder die Idee nicht gut oder ich kann diese nicht gut genug kommunizieren! Zu Werbezwecken ja, zu Innovationspreis Wettbewerben ja, um etwas in der Hand zu halten ja, um beweisen zu können das es funktioniert, naja, ich weiss nicht ;)

Zu Punkt 4

Wer bereits fest in einem Job arbeitet kann diese Gemeinschaft ja wohl kaum hauptberuflich unterstützen! Deshalb schrieb ich ja auch, dass man sich möglicherweise am Anfang (!) nur 1, 2 oder 3 mal die Woche für 1,2 oder 3 Stunden im Internet trifft. Aber auch das wäre nicht unbedingt nötig weil man alles am Anfang (!) über ein Forum abwickeln wird. Da kann also auch ein Teammitglied morgens um 3:00 Uhr seine geistigen Ergüsse reinschreiben, während der, der nur Abends Zeit hat, seine am Abend reinschreibt. Es müssen auch anfänglich nicht unbedingt feste Treffpunktzeiten ausgemacht werden, allerdings sollte man sich doch mindestens einmal im Monat eine Zeit setzen wo alle gleichzeitig im Forum online sind und die momentane Zeitachse zu besprechen; also beispielsweise wo das Projekt derzeit steckt oder wer und wo im Moment Probleme hat – mit dem Projekt natürlich ;)

Zu Punkt 8

Angenommen die erste (!) Arbeitsgruppe hat 20 Mitglieder. Diese arbeitet bereits seit 2 Jahren erfolgreich zusammen. Nehmen wir weiter an, diese Gruppe hat aus jedem Bereich etwa 3 oder vier Mitglieder. Splittet man diese Gruppe nun, wo soll denn da der eine oder andere Bereich Besetzungsprobleme bekommen?

Anderer Fall: Bei der Ausschreibung meldet sich nur jeweils einer, also ein Erfinder, ein Patentanwalt, ein PR und Marketing Fachmann, ein Grafiker, ein Betriebswirt und vielleicht noch einer den der für die Gruppe hilfreich wäre. Dann hätte diese erste (!) Arbeitsgruppe „nur“ 8 Teammitglieder. Hier sehe ich keine Probleme! Man muss sich dann eben einig werden wie man sich dann die Finanzierung vorstellt.

Es kann sich doch auch jeder unterhalten, wo ist das Problem? Wer über das momentane Projekt spricht, verstößt gegen die Geheimhaltungsvereinbarung. Das wird dann auch geahndet und könnte im Wiederholungsfall mit Sanktionen bis hin zur Beendigung der Zusammenarbeit oder gar Auflösung der ganzen Arbeitsgruppe führen. Dies wird aber letztendlich mit allen gemeinsam bei den ersten Treffen besprochen, denn da werden sämtliche Formalitäten der möglichen Zusammenarbeit verhandelt und schriftlich festgehalten und daran muss sich eben jeder halten oder eben nicht mitmachen!

Zu Punkt 9

Lassen wir mal den Steuerberater hier weg, war nur eine kleine Einlage nebenbei. Ehe die Gemeinschaft eigene Büros oder ein eigenen Bürokomplex hat, darüber muss man sich doch heute noch keine Gedanken machen. Das spielt alles erst ein Rolle wenn der Rubel rollen sollte. Vielleicht werden auch einzelne Arbeitsgruppenmitglieder ihre jetzige Tätigkeit kündigen, weil die Gemeinschaftsarbeit ein vielfaches mehr bringt als das momentane jährliche Gehalt, kann man sich anfänglich oder für immer z.B. ein eigenes Büro an seinem Wohnort aufbauen und wenn sich die Gemeinschaft dazu einigen kann ein eigenen Burokomplex zu mieten oder selber zu bauen, kann man dieses ja auch wieder auflösen oder für seine Tätigkeit innerhalb der Arbeitsgruppe behalten.

Das Bürogebäude könnte dann auch so aufgebaut sein, dass jede Arbeitsgruppe eine eigene Etage bekommt wo auch nur die jeweiligen Arbeitsgruppenmitglieder per Chipkarte Zugang haben und die anderen eben nicht. Weiter kann dann in dem Bürogebäude auch eine Etage sein, wo man sich als Gesellschafter regelmäßig trifft und die weiteren Gesellschaftsstrukturen und / oder Strategien zusammen bespricht und palnt. Eine andere Etage könnte dann das Management der Gesellschaft beinhalten, wo alles, außer die Projekte der Arbeitsgruppen, zusammengehalten werden. Oder eine Etage wo dann die Erfinderhilfsgemeinschaft einquartiert ist. Aber darüber jetzt schon zu sinnieren halte ich für verfrüht und falsch, sonst diskutiert man noch bis 2040 über den Aufbau und der Logistik einer solchen Gemeinschaft ;)

Innerhalb 5 Jahren kann man einiges schaffen, es kommt darauf an was jeder bereit ist zu investieren – zeitlich und finanziell ;)

Eine Maschine für Prototypen? Diese kann dann für alle verschiedenen Bereiche des Lebens unterschiedliche Prototypen herstellen? Cool!

Frank Heidemanns
08.10.2008, 22:45
2.
-Ich meinte damit, dass es eine Überlegung wert wäre, ob man nur einmal oder zweimal/mehrmals über die Idee abstimmt. Anfangs schaut eine Idee sicher oft grandios und simpel aus, aber wenn man mehrmals darüber nachdenkt, stellt man fest, dass die Idee beispielsweise zu komplex wird und eine Herstellung in extrem weite Ferne rücken lässt. Und wer legt fest, wer nun die nächste Idee vorstellen darf? Die erste Idee willst sicherlich du offenbaren, wer macht die zweite? Werde ich derjenige sein, du wieder oder der Patentanwalt? Hier muss vorher auch abgestimmt werden, wie das gehandhabt wird. 20 Namen in einen Hut und kräftig schütteln heißt dann die Devise. Wenn aber nach der ersten erfolgreichen Idee zum zweiten Mal wieder alle 20 Namen im Hut landen, dann kann es vorkommen, dass ein oder zwei Leute erst nach 6 oder mehr Jahren dazu kommen, ihre Idee präsentieren zu dürfen. Man kann das persönliches Pech nennen, ich finde so ein System hierfür aber ungeeignet. Dann dürfen nach der ersten Idee nur 19 Namen in den Hut. Das bedeutet aber, dass nur jede 20. Idee von dir sein kann, vorausgesetzt, dass alle Ideen gut sind. Ich finde es wirklich sinnvoller, wenn alle bei jedem Neustart ihre beste Idee auf den Tisch hauen und dann entschieden wird, welche man nimmt. So hat jeder die Möglichkeit, seine Idee zumindest präsentieren zu können. Außerdem kann man bei mehreren möglichen Ideen die beste aussuchen, was wiederum schneller zum Erfolg führen kann. Wenn jede einzeln nacheinander abgearbeitet wird, dann dauert es zu lange und es könnte sein, dass andere diese Idee bereits verwirklicht haben. Sicher, das kann immer der Fall sein, aber wenn wir schneller unsere besten Ideen verwirklichen, dann werden wir unter Garantie schneller erfolgreich sein! Es kann nämlich sein, dass alle Ideen sich verwirklichen lassen, aber wenn die beste der Ideen zum Schluss kommt, dann ist keinem geholfen.
-Sicherlich wird es solche Leute geben, die Ideen aus ihren Berufen mit einbringen möchten. Aber wenn nach ?8? Jahren all diese Ideen dieser paar Berufe fertig sind und kaum noch eine Sichtweise offen ist, wo man etwas erfinden könnte, was erfinden die Patentanwälte, Grafiker und so weiter aus den nächsten Gruppen dann? Sicherlich sind das nicht die einzigen Ideen, die sie haben werden, aber was ihren Beruf angeht, da wird sich bald nicht mehr so schnell was finden lassen. Meine Ideen gehen dahingegen über alle Berufe hinweg. Ich quetsche mich nicht in eine Sparte und schaue durch Scheuklappen nur geradeaus. An dieser Stelle ist mein Spektrum viel weiter. Unter so etwas verstehe ich das Wort "Erfinder". Er versucht nicht nur sein eigenes Leben zu vereinfachen, sondern das Leben in allen Sparten und Variationen zu sehen, die es gibt. Er sieht einen Bericht über den Motor eines Bootes und plötzlich hat er den Geistesblitz, wie er diesen Antrieb bei gleicher Leistung erhöhen kann; völlig unabhängig von seinem Beruf. Es gibt auch beispielsweise viel zu viele Programmiersprachen. Es gibt garantiert eine Möglichkeit, ein Programm zu entwickeln, welches alle anderen Sprachen beinhaltet. Hierbei wird nicht der Code der einzelnen Sprache geschrieben, sondern das Programm setzt die eigene Sprache in jede andere x-beliebige um. Man muss nur angeben, welche Sprache eingesetzt werden soll. Die Idee ist total simpel, aber dennoch komplex, da sie alle anderen Sprachen beinhaltet. Somit bräuchte man nicht mehr mehrere Sprachen zu lernen, wenn man Homepages aufbauen will und hardwarespezifische Software entwickeln muss.

3.
-Ich habe ja nie gesagt, dass ich ein Spezialist bin, aber ich habe schon im Vorfeld geschaut, ob es ähnliche Patente gibt. Da ich mir aber sicher bin, das meine Recherche nicht gründlich genug war, stecke ich zusätzlich Geld darein, damit ich mir relativ sicher sein kann. Außerdem muss man diese Sachen ja erst erlernen. Wenn man nicht weiß wie, dann muss man andere Leute vorerst diese Arbeiten erledigen lassen. Wenn der Bericht dann da ist, kann man selber schlussfolgern, was alles gemacht wurde und so in etwa ähnliches anfertigen. Sicher werde ich bei der Umsetzung meiner nächsten Idee selber mehr machen können, da ich dann auch etwas mehr Erfahrung in dem Bereich habe. Nicht allen fällt es einfach, wie das weitere Vorgehen sein muss. Ich erarbeite es mir auf diese Weise. Außerdem bin ich laut Profil um einiges jünger als du. Hast du mit 26 deine erste Idee verwirklicht? Mir wurden Steine in den Weg gelegt, die ich jetzt versuche zu umgehen. Ob es mir gelingt, die Idee zu verwirklichen, weiß ich zu jetzigem Zeitpunkt noch nicht. Aber es werden nur noch wenige Wochen vergehen, bis ich zumindest weiß, ob es sich lohnt weitere Zeit dort hinein zu investieren. Und dass ich aufgenommen werde, sollte doch wohl klar sein, denn schließlich habe ich die Sache wieder ins Rollen gebracht. Wäre ich nicht, dann würde dein Gedanke weiterhin hier im Forum auf Antwort warten, was er ohnehin schon 2 Jahre tat. Sicherlich sind dir durch meine Aspekte auch einige Punkte aufgefallen, die du noch nicht bedacht hast. Daher fällt eine Bewerbung meinerseits gewiss weg.

8.
-Was ist denn, wenn ein Mitglied nicht ausreicht, weil zeitliche Probleme entstehen, sodass alle auf einen warten? Das habe ich gemeint.
-Genau hier sehe ich das Problem. Wer die Möglichkeit hat, sich mit anderen Professionellen zu unterhalten, dem wird es nicht leicht fallen, nie ein Sterbenswörtchen zu erwähnen.

9.
-Da sicherlich bei allen Gruppen alle Mitglieder von irgendwo kommen, wird es sicher auch keine Einigung über einen Bürokomplex geben, da wohl alle es nutzen wollen. Es wird wohl ohne Büro gehen, aber eine Herstellungsfirma so zu gründen halte ich für nahezu unmöglich. Es kann ja nicht sein, dass der Ansprechpartner der Firma ein Forum ist! Daher kam mein Aspekt zu versuchen, dass möglichst Gruppen von Leuten gebildet werden sollten, die wenigstens in etwa in der Nähe wohnen. Was die Entfernung zwischen uns angeht... mir macht es nichts aus, umzuziehen. Aber wird jeder so denken?

Ich bin bereit, mein gesamtes Leben umzukrempeln, um der Idee einer Erfindergemeinschaft nachzugehen!

Natürlich ist es unmöglich, so wie du es beschrieben hast, eine solche Maschine herzustellen! :) Die Maschine wird sicherlich nicht alles können, aber garantiert sehr viel, da man sie immer erweitern kann. Viel Spaß beim Überlegen! ;)

Rainer
09.10.2008, 01:46
Dann haben wir wohl „nur noch“ Punkt 2, 3, 8 und 9, also ran da ;-)

Zu Punkt 2

Der Sinn des Brainstormings beinhaltet ja auch die gesamte Idee so weit weiter zu „spinnen“ bis es nicht mehr geht! Sie wird als kleines – als RC 1 quasi - zur Abstimmung vorgelegt und erst die Recherche sowie das Brainstorming entscheiden letztendlich was daraus wird. Eine eigene Herstellung der Ideen ist, wie gesagt, gerade in der Anfangsphase nicht ratsam! Die Gemeinschaft arbeitet Innovationen aus, um diese nach erfolgreicher Patentierung dem Markt zur Verfügung zu stellen. Sei es über Lizenzvergabe oder einem Verkauf des Patents. Möglicherweise bieten sich auch Möglichkeiten der Kooperation, wer weiß das heute schon? ;)

Naja, meine 14 jährige Erfahrung als Gruppenführer auf den Berliner Flughäfen haben mich einiges gelehrt, darunter auch Zurückhaltung zu üben wo Zurückhaltung angebracht ist. Sich nicht in den Vordergrund zu stellen wenn man sich nicht in den Vordergrund stellen muss und, ich finde das ist wohl mit das wichtigste, so zu agieren, dass die Gruppe langfristig und in Harmonie zusammenarbeiten kann ;-) Das ist kein Scherz! Meinetwegen können alle ihre Ideen noch vor mir einbringen, wenn sie gut sind? Von mir aus, warum auch nicht? Ich bin nicht der Typ Mensch der sich in den Vordergrund stellen muss oder angeben muss. Das hat vielleicht auch schon wieder was mit dem Alter zu tun, man wird ruhiger, auch, weil die Jahre der Erfahrungen einem prägen! ;)

Deine These / Rechnung kann aber nicht stimmen! Du gehst davon aus, dass jeder der mitmacht auch Ideen hat bzw. diese unbedingt mitteilen muss. Des weiteren gehst Du davon aus, das es auch wirklich jede eingebrachte Idee in die Endrunde – Vermarktung – schafft. Und Du gehst davon aus das es wirklich 20 werden die mitmachen wollen. Wer das erwartet geht von falschen Voraussetzungen aus. Wenn es in einer 20 köpfigen Gruppe 10 drauf haben neue Ideen zu entwickeln, dann hast Du schon einen echten Glückstreffer gelandet – wie gesagt, wenn es denn überhaupt 20 werden! Das erwarte ich persönlich aber auch nicht. Ich erwarte nur das jeder in der Gruppe in seinem Gebiet zumindest ein kleiner Fachmann ist. Das reicht vollkommen aus um erfolgreich mit diesem Geschäftskonzept am Markt zu bestehen! Man unterstützt sich untereinander. Diese Unterstützung darf aber niemals dazu führen, dass einzelne Mitglieder ihr Arbeitspensum nicht mehr schaffen, denn dann hat die Gruppe ein Problem. Jede Gruppe ist nur so stark und effizient wie ihr schwächstes Glied! Also, überdenke Deine These / Rechnung noch einmal mit den neuen Parametern, dann kommst Du auf ein nicht ganz so pessimistisches Resultat ;)

Das mit den einzelnen Berufszweigen war nur ein Beispiel! Natürlich kann niemand mit 20 Innovationen aus seinem Beruf aufwarten, ich glaube nicht mal ich ;-) Ich hätte auch schreiben können das jedes einzelne Mitglied ein Individuum ist, welches seine eigenen persönlichen Lebenserfahrungen gemacht hat und daraus auch die eine oder andere Idee hätte das Leben zu vereinfachen, andere Bereiche zu perfektionieren oder einfach mal in absolutes Neuland querzudenken ;)

Das Beispiel mit dem Boot ist gut und überzeugend! So etwas passiert mir fast täglich. Ich bin sogar schon soweit, dass ich mich auf einen Bereich konzentriere, kurz nachdenke und schwupps ist eine Idee vorhanden, komplexe Probleme zu lösen. Oder ich habe ein Problem erkannt, finde nicht sofort eine Lösung, bin unterwegs oder auf Arbeit, sehe etwas, kombiniere mein Wissen damit und schwupps ist wieder eine Idee da. Das ist manchmal echt witzig! Nur leider kann ich nicht jeden Monat eine neue Idee beim DPMA einreichen, schon des Geldes wegen nicht. Klar, einige kleinere Ideen bringe ich schon zum DPMA, sehe ich aber den ersten Prüfbericht ziehe ich entweder zurück oder ich veröffentliche das als „Gemeingut“, wenn er denn gar zu negativ ist ;)

Bei meiner Idee zum HDI Innovationspreis Wettbewerb 2008 z.B., welche es leider nicht unter den ersten fünf geschafft hat, die werde ich hier ins Forum stellen und verschenken. Mir ging es nicht primär unbedingt darum, daraus eine Anmeldung zu tätigen – wer weiß ob ich das überhaupt durch bekommen hätte. Ich habe ein Problem erkannt, eine Lösung gefunden und diese zu dem Wettbewerb eingereicht! Natürlich wäre es schön gewesen daraus zumindest ein wenig Kapital zu schlagen aber es hat nicht sollen sein, nächstes Jahr bin ich wieder bei – wenn es denn 2009 einen neuen geben sollte – denn ich sehe so etwas eher als sportliche Herausforderung – ich liebe solche Herausforderungen ;-) Wie gesagt, ich will diese Idee hier frei veröffentlichen, will allerdings noch etwas damit versuchen, steckt ja nun auch etwas Arbeit drinne ;)

Das mit dem Programm geht doch ganz einfach. Erweitere das komplexeste Programm mit den teilen der einfacheren. Verbiete dann alle andere Programme und Du hast das was Du suchst, ein Programm für alles ;-) Scherz beiseite. Die Wirtschaft ist eben auch so aufgebaut, dass die Gier die Triebfeder allen Handelns ist. Wenn ein Programmierer sieht dass das Programm X etwas machen kann was sein Programm nicht kann, wird er versuchen diese Eigenschaft in sein Programm zu integrieren. Andere Sprache, andere Weg. So werden viele arbeiten denn sie wollen den Anschluss nicht verlieren. Aber was hätte ein solches Programm für Vorteile? Wäre es ein Programm das ein Monopol hätte? Wenn ja, wer sagt das es dann günstiger wäre als die drei anderen Programme die sich auf jeweiligen Teile spezialisiert haben? Und hätte der Anwender etwas davon? Wäre das Handbuch dann nicht mindestens dreimal so dick wie eines das sich nur auf ein Teilgebiet spezialisiert hat? Aber Software ist nicht mein Spezialgebiet, nicht mal ansatzweise ;-) Ich könnte Dir sagen was schick wäre zu integrieren, programmieren könnte ich so etwas indes nicht. Punkt 2 wird mir langsam zu lang ;-)

Zu Punkt 3

Findest Du das nicht etwas ungerecht gegenüber den anderen Interessenten? Bewerben sich dann überhaupt noch jemand wenn die Regeln in diesem Stadium der Gründung aufgeweicht werden? Du hast vielleicht einen Fehler gemacht indem Du mit Deinem Namen dieses Thema wieder aufgewärmt hast. Es kennen nun alle Dein Geständnis ;-) Ich habe ja nicht gesagt das es ein Fehler ist Hilfe von anderen aufzusuchen! Es zeigt doch aber das Du noch viel lernen musst. Lernen tust Du aber rein garnichts wenn Du nur Hilfe von anderen einholst und dafür bezahlst, Du musst z.B. auch Wissen wie die Hilfe arbeitet oder wie willst Du lernen, wie und wo recherchiert wird? Professionelle Firmen in diesem Bereich geben Dir z.B. einen Recherchebericht. Anhand diesen kannst Du schon ein wenig nachvollziehen wie sie arbeiten. Jeder arbeitet anderes und anhand mehrerer solcher Rechercheberichte kannst Du Dein Wissen erweitern. Mir ist das auch nicht alles in den Schoss gelegt worden. Auch mir hat mein jetziges Wissen extrem viel Zeit, Mühe, Stress und Geld gekostet! Hilfe zu kaufen hat absolut nichts damit zu tun, Erfahrungen deshalb zu erhalten, ausser das man sich das Geld vielleicht hätte sparen können ;-) Ich behaupte von mir einfach mal, dass ich zumindest ein Kleiner Spezialist bin. Wer es nicht glaubt kann mich gerne auf die Probe stellen ;) Vielleicht ist so etwas wie ein kleiner Eignungstest auch nicht verkehrt ;) <-- War ein Scherz!

Ich habe natürlich mit 26 noch absolut nichts mit dem Erfindertum zu tun gehabt! Ich war froh über das Leben wie es war. Hatte ein einigermaßen Gutes Einkommen und fragte, „Was kostet die Welt?“. Das war die „Sturm und Drangzeit“ und hatte genug mit mir selber zu tun, als mich noch um die Probleme andere zu kümmern. Vor einigen Jahren habe ich aber erkannt, dass die Probleme der anderen auch meine sind und seit dem geht es eigentlich wieder aufwärts ;)

Ich glaube vielen Erfindern werden Steine in den Weg gelegt, gerade hier in DE bin ich der Meinung. Hier hat man wirklich zu Pferd gegen Windmühlen zu kämpfen aber auch diese „Schlachten“ prägen und bereichern den Erfahrungsschatz! Ein weiteres Beispiel dazu: Die Schroffheit die Du bei mir moniertest, zu Recht vielleicht, wirst Du bei fast jedem Gespräch in den oberen Etagen erleben! Mit wie vielen Geschäftsführern, Aufsichtsratsmitgliedern, Vorstandsmitgliedern hast Du bis jetzt über Deine „Visionen“ gesprochen? Ich schätze mal mit noch keinem von denen! Die sind da nicht zimperlich Deine Ideen vor Deiner Nase zu zerpflücken und Dir um die Ohren zu hauen, dass es Müll ist oder das diese Idee kein Mensch braucht oder die Realisierung zu teuer ist! Da ist das hier von mir noch Spongebob gegen, glaub das mal ;-) Wer hier schon am überlegen ist aufzugeben – meine jetzt nicht Dich -, der sollte das dann auch tun weil er dann da mit Sicherheit nicht überzeugen und weiterkommen kann! Wenn sie merken das Du Genickschmerzen, z.B. ein Zug bekommen hast, hast, reißen sie das Fenster extra weit auf um zu lüften! <-- Übertrieben aber Du verstehst was ich meine ;) Auch das sind alles Erfahrungswerte!

Liebe Geschäftsführer, Aufsichtsratsmitglieder, Vorstandsmitglieder, Ihr seit ja nicht alle so! Ihr seit schon Großteils nette und zuvorkommende Menschen! Aber bei einigen frage ich mich wieso sie nach Innovationen schreien aber nicht bereit sind ein gewisses Risiko einzugehen oder wieso ich bei bestellten schwarzen Kaffee doch Zucker rein bekommen habe, ich hasse Zucker im Kaffee ;) Jetzt redet bestimmt keiner mehr mit mir.

Zu Punkt 8

Deswegen sollten ja eben alle (!) Gruppenmitglieder zumindest ansatzweise wissen, wie, was und wofür der andere da ist und was er macht! Jeder sollte in der Lage sein die Arbeit des anderen, wenn auch nur teilweise, zu übernehmen bzw. unterstützend zu helfen! Bei einem solchen Team kann dann auch schon mal einer mal keine Zeit haben :-)

Dann hast Du aber ein schwaches Gemüt! Verschwiegenheit heißt so, weil man verschwiegen sein muss! Wenn Du das nicht kannst, wirst Du eh irgendwann daran scheitern und wenn es nur daran ist, dass Du Deine Idee dem Falschen erzählt hast oder zu viel davon erzählt hast, sodass sich ein andere ein Reim daraus machen kann was Du für eine Idee hast ;-) Mir fällt es sehr (!) leicht nicht über meine Ideen zu reden und glaube mal, ich komme täglich mit duzenden Menschen zusammen.

Zu Punkt 9

Das sehe ich ähnlich! Wenn die Gruppenmitglieder aus dem ganzen Land zusammenfinden, dürfte es schwer sein ein Bürogebäude zu finden, welches jedem Gerecht wird. Deshalb sprach ich ja auch von „vernetzten Büros“ also jeder hat seines, meinetwegen bei sich zu Hause, ist technisch soweit ausgestattet, dass man sich eben im Netz oder per Telefonkonferenz trifft, ist doch fast das Selbe ;)

Sollte mal eine Herstellungsfirma zu Projekten gegründet werden, werden ganz sicher nicht die Teammitglieder diese Firma leiten! Da wird ein Geschäftsführer eingesetzt und gut, kostet aber immer ein Haufen Geld, weil auch er wieder ein Büro mit Sekretärin will - deshalb auch meine Zeifel an der Eigenverwertung. Die Arbeitsgruppe hat schließlich wichtigeres zu tun :-)

Das kann ich mir nur sehr, sehr schwer vorstellen, wenn überhaupt! Eine Herstellungsserie kann man auch erweitern und es kommt immer wieder was neues bei raus ;-)

Frank Heidemanns
10.10.2008, 00:23
2.
-Ja, ich bin davon ausgegangen, dass alle Ideen es wert sind, dass sie weiterverfolgt werden können. So erwähnte ich es ja auch. Natürlich gilt auch dieses mal, dass es nur ein Beispiel ist, wenn auch ein etwas krasseres, aber es ist doch möglich, dass es so kommt. Und wenn es dann so sein sollte, dann schauen ein paar dumm aus der Wäsche. Sicher ist das Resultat pessimistisch gesehen, aber wenn man ein Geschäft aufbauen will, dann muss man alle Möglichkeiten in Erwägung ziehen! Daher mein Beispiel. Aber das wirst du selbst sicher besser wissen als ich. :)
-Wie viele Anmeldungen hast du denn schon eingereicht, wenn ich fragen darf?
-Schade, dass deine Idee es nicht geschafft hat auf Platz 1 zu kommen. Ich hätte es dir gegönnt! Ich glaube, ich würde auch gerne bei den Innovationswettbewerben mitmachen, wenn ich denn nur genug Geld hätte, um Patente zu erhalten... Ich habe es auch mal beim ProSieben Wissenpreis probiert. Mit der Idee konnte ich kein Patent anmelden, das war mir schon vorweg klar, aber leider hat auch meine Idee es nicht unter die ersten 10 geschafft. Alles was ich bekam, war eine Urkunde, dabei gewesen zu sein. *in Unterlagen such*
-Wenn dieses Programm auf OpenSource basiert, dann sollte es kein Problem sein, die neuen Techniken der anderen Programmiersprachen mit einzubinden. Da spielt wieder die Masse eine große Rolle. Per OpenSource wird auch hiermit kein Geld verdient. Es dient lediglich dazu, dem Anwender eine Hilfestellung zu geben. Hmm... Monopol... Wenn man von Irfanview sagen kann, dass das Programm ein Monopol hat, dann ja. Das Buch würde, denke ich mal, eineinhalb bis doppelt so dick sein, wie die der anderen Sprachen. Schließlich werden in den meisten Sprachen die gleichen Varianten verwendet, um ans Ziel zu kommen. Sie werden aber immer anders geschrieben. Mein Programm würde alle Kombinationen enthalten, wie die einzelne Variante aussehen kann. Der Anwender muss halt zusätzlich angeben, welche Sprache er verwenden will. Über eine optische Oberfläche kann er dann einfach die Daten eintragen, die das Programm übersetzen soll.

3.
-Du musst aber bedenken, wenn ich genauso in die Warteliste gestellt werden soll, was ist dann mit dir? Klar, du willst die Gruppe gründen, aber warum soll das den ausschlaggebend dafür sein, dass du auch wirklich in der Gruppe bist? Ich denke, du willst dich keinem Gremium unterziehen, oder? Logisch, es ist unsinnig, den Gründer von Anfang an aus dem Geschäft auszuschließen, aber gerecht wäre es erst dann, wenn wirklich alle Mitglieder der Gruppe noch offen sind - selbst der ursprüngliche Ideenhaber. Jetzt erwähne nochmal was ungerecht ist, indem du diesen Punkt mit einbeziehst.
-Ja und? Sollen doch alle mein Geständnis kennen, wenn ich dabei sein sollte, dann würde es früher oder später sowieso rauskommen. Warum nicht von Anfang an? Soll ich denn über Jahre hinweg mit einer Lüge leben? Ich bin wenigstens ehrlich! Das soll nicht heißen, dass du es nicht bist, Herr Dahlmann. ;) Huch! Woher kenne ich bloß diesen Namen??? Außerdem entspreche ich mit meinem Anmeldenamen den Forenregeln. Anders hätte ich das Thema schlecht aufwärmen können, ohne den Regeln zu widersprechen. Außerdem ist "Frank" schon vergeben. Und wer hat dir gesagt, dass der Name echt ist? Du weißt es doch gar nicht. Wer weiß, vielleicht heiße ich ja Ronny Schneider, oder Sigmund Freud... ;) Und zu guter letzt könnte ich immer noch ein Pseudonym beantragen. *Ist mein Bild eigentlich echt?*
-Hast du eigentlich irgendwo schon mal im Internet eine Anleitung gefunden, wie man eine Patentanmeldung recherchiert, wie bist du zu deinem Wissen gekommen? Du hast doch grad selber geschrieben, dass dich dein Wissen Geld gekostet hat. Warum schreibst du dann direkt danach, dass Geld damit nichts zu tun hat, Erfahrungen zu erhalten? Das widerspricht sich doch. Man muss zwar nicht unbedingt daraus Erfahrungen und Wissen bekommen, möglich ist es aber. Auf die Probe werde ich dich aber garantiert nicht stellen. Wie ich durch meine eigene Vorstellung der Community bereits erwähnte, ist es nicht unbedingt erforderlich, Experte zu sein, da die Masse zum Tragen kommt.
-Ich habe mit noch keinem dieser Leute gesprochen, da hast du recht. Und ich weiß, dass es so ist, wie du geschrieben hast. Ich weiß das aber nicht aus einem Buch oder einer Reportage, ich weiß es, weil ich es mir von Anfang an so vorgestellt habe. Aber da ich dich ja in diesem Thread um noch nichts gebeten habe, so wie ein Erfinder es bei einem Investor tut, finde ich, dass das gesamte Miteinander auf Gegenseitigkeit beruht. Also gilt die Regel: Wie du mir, so ich dir. Ich fühle mich ja nicht betrübt, weil ich dich für ein klein wenig als schroff mir gegenüber bezeichnet habe. :) Ich will auch nicht, dass du dich mehrmals dafür entschuldigst. Es hörte sich für mich nur an, als würdest du meine Idee von Grund auf ablehnen, weil sie in deinen Augen nicht tragbar scheint. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass man sich dem anderen gegenüber nur etwas öffnen sollte. Ich hoffe, du verstehst, wie ich das meine. Aber ich weiß es zu schätzen, mit jemandem (ich meine jetzt dich) ganz normal reden zu können, ohne dass man als "****" dasteht und ohne dass du mir aus dem Weg gehst, indem du nicht mehr schreibst. :)
-^^ Der letzte Punkt ist richtig amüsant! :D

8.
-Ich schrieb es zwar einige Beiträge früher schon einmal, aber ich mache es jetzt hier wieder: Sicher sollte von jedem Fachgebiet möglichst ein Spezialist dabei sein, das macht die Sache von Grund auf sicherer. Super fände ich es allerdings, was aber sehr wahrscheinlich nicht in die Tat umgesetzt wird, wenn wirklich alle in der Gruppe alles gemeinsam machen. Also alle recherchieren gleichzeitig, entwerfen gemeinsam die Patentanmeldung, formen gemeinsam die Optik des Prototypen und so weiter, und so weiter. Klar, das wird so nicht funktionieren, wenn man so weit voneinander weg wohnt, denn dafür müssen alle in einem Raum sein. Aber wäre die Moral der Gruppe da nicht traumhaft hoch? So etwas wäre der absolute Kampfgeist. Es ist doch höchst motivierend, wenn man so verfahren könnte. Schade, dass das hier nicht möglich ist.
-Ich versuche mittlerweile schon gar nicht mehr, jemanden darauf anzusprechen, weil meine Verwandtschaft mir überhaupt keine Chance bietet, dies zu tun. Sobald auch nur ein "könnte" oder "vielleicht" aus meinem Mund kommt, wird die Sache schon prinzipiell abgelehnt und in höchstem Maße kritisiert. Das prägt und daher halte ich meine Klappe. Es kommt immer wieder der gleiche Senf dabei raus. "Das ist doch gar nicht tragbar!", "Wer soll das bezahlen?", "Was ist, wenn die Sache nicht aufgeht? Wo landest du dann?" Tja, so sind sie halt. Klar, in einigen Punkten haben sie auch recht. Aber wenigsten Gehör könnten sie der Sache schenken, wenn sie sie schon nicht unterstützen wollen, obwohl sie die finanziellen Mittel dazu haben.

9.
-Werden diese Büros daheim von der Gesellschaft bezahlt, oder soll jeder selbst dafür sorgen? Wie siehst du das? Ich bin der Meinung, sie sollten von der Gesellschaft bezahlt werden, wobei jeder ein bestimmtes Kapital zur Verfügung bekommt, welches bei jedem gleich hoch ist. Allerdings muss das Kapital auch an die Bedingung geknüpft sein, ein Büro damit zu errichten. Sonst kommt ja jeder daher und holt sich das Geld, baut aber kein Büro daraus.
-So sehe ich das auch. Eine eigene Produktion würde Unsummen kosten. Darüber kann man vielleicht später nachdenken, wenn die Gesellschaft Millionen verdient haben sollte.

Du meinst mit Herstellungsserie eine Produktionsstraße? Darin habe ich Erfahrung. Ich arbeite an einer beruflich. Daher kommt ja mein Gedanke dieser Idee! Das ist doch ein prima Punkt, den ich in die Bewerbung einbringen kann. ;) ^^

Mich wundert, das sich an dem Thema keiner beteiligt. Es kann doch nicht sein, dass wir die einzigen sind, die so denken. Ist vielleicht Thomas Moos auch mit von der Partie? Ich meine, es ist eine ehrenswerte Sache, was er hier macht. Er versucht anderen mit diesem Forum zu helfen. Es wäre toll, wenn er sich auch an dem Thema beteiligen würde. Wer weiß, vielleicht liest er ja alles mit... :)

Rainer
10.10.2008, 13:21
Zu Punkt 2

Vielleicht bin ich auch nur ein anderer Typus als Du und vielleicht denken andere wie ich und andere wiedrum wie Du, also das man unbedingt (!) seine (!) Idee als erstes vorstellen will. Wie gesagt, ich kann warten. Mir macht es mindestens genausoviel Spass Idee auseinanderzupflücken, zu recherchieren, zu erweitern und darus dann zu versuchen ein Produkt zu machen. Alles alleine kann ich jedenfalls nicht und deshalb kam mir ja damals auch die Idee mit einer Gemeinschaft, wo alle Spektren vertreten sind. Wenn Du wirklich alle Möglichkeiten in Erwägung ziehen willst, dann ziehe auch in Erwägung, dass vielleicht nicht immer alle anwesend sind wenn es um die Abstimmung neuer Ideen geht ;)

Klar, ich könnte mich in allem einarbeiten, habe mir auch schon seit Monaten die ganze Studienreihe bzw. Bücher eines BWL-VWL Studiums besorgt – Mikroökonomie, Finanzierung, Buchhaltung, Marketing, Career Corner, International Economics, Managementkonzepte und Techniken usw., von einer Uni! Leider finde ich dazu aber echt nicht die Zeit, manchmal lese ich auch darin aber vertiefen? Dazu habe ich echt nicht die Zeit, leider! Das selbe könnte ich auch mit Marketing und PR machen aber dann kann ich noch 10 Jahre warten bis es soweit ist das ich komplett alleine durchziehen kann oder 5, wenn ich morgen kündigen würde ;-). Mir macht es auch Spass Ideen nach Vorgaben zu zu kreieren, jedenfalls so weit, solange es nichts mit Chemie und / oder höherer Physik zu tun hat, ist nämlich nicht so mein Bereich obwohl diese beiden Sparten doch sehr (!) interessant sind, gerade Naturwissenschaftlich bin ich sehr (!) interessiert!

Ich habe bisher sechs Ideen eingereicht, zwei über ein Patentanwalt und vier eigene. Davon habe ich vier zurückgezogen, weil ich nicht das Geld und nicht die Zeit habe diese weiterzuverfolgen. Eine Idee werde ich aber 100%ig weiterverfolgen, das RFID Patent zur Vermeidung von Fehlleitungen auf Flughäfen! Ich habe auch, um nicht die Zahlung der Gebühren mal zu vergessen, dem DPMA eine Einzugsermächtigung gegeben. Bis jetzt mache es so: Ich melde etwas an, gehe damit an die Öffentlichkeit und wenn ich niemanden dafür finde der sich dafür interessiert, ist sie eben gestorben ;) Kann ich mit Leben! Sollte da etwas für den Markt interessantes bei gewesen sein und später realisieren es dann mehrere andere, sollen sie sich doch preislich in die Keller dumpen, sie hatten ja die Möglichkeit ein Monopol zu erhalten. Du glaubst garnicht wie viele Anrufe ich schon aus Österreich oder der Schweiz bekommen habe nachdem ich hier in Deutschland mit den Ideen an die Öffentlichkeit gegangen bin. Da wird dann laufend abgeklopft wie weit man ist oder wo man noch schon angemeldet hat oder wo man noch plant anzumelden. Sollen sie doch machen, Deutschland kann es sich leisten ;-)

Ich habe z.B. auch eine Idee, wie man die Globale-Erwärmung aufhalten kann. Dies würde zumindest Zeit geben um mittel- und langfristig den Rückgang der dafür verantwortlichen „Täter“ weiter zu senken. Bis die Temperaturen wieder der Normalität entsprechen, vergehen ja auch einige Jahrzehnte. Das kann man aber nicht als Patent anmelden, also können schon, nur kann man in den Staaten ja schlecht damit die Temperaturen weiter ansteigen lassen, die nicht dafür eine Lizenz nehmen. Das ist ein weltweiter Effekt und das würde ich schon ganz gerne kostenlos anbieten und darüber diskutieren wollen. Diese Geschichte würde sicherlich auch einige Hundermillionen EURO oder sogar eine oder zwei Milliarden Euro kosten und mich würde deshalb z.B. auch interessieren wie man so etwas für diesen Zweck finanzieren könnte ;) Das es funktionieren könnte davon bin ich überzeugt, benötige aber für diese Einschätzung auch noch Rat und Informationen von Fachleuten!

Aber das sind alles Pinatz, außer das mit der Globalen-Erwärmung die unser Untergang sein kann, denn ich versuche mit kleineren Ideen zu etwas Geld zu kommen, z.B. über Innovationspreis Wettbewerben, um die wirklich großen Ideen, wie die RFID Geschichte, dann später realisieren zu können. Diese melde ich dann natürlich auch nur über ein Patentanwalt an, denn bei solchen Sachen bin ich sehr vorsichtig, ich weiss wo meine Grenzen sind und lerne immernoch fast täglich hinzu ;)

Wie gesagt, mit dem Schreiben von Software kenne ich mich wenig bis garnicht aus, ist nicht mein Interessengebiet ;-)

Zu Punkt 3

Mit mir? Ich bin ein User in diesem Forum, nicht mehr aber auch nicht weniger. Zum Thema gerecht: Gerecht ist, dass der „Gemeinschaftsgründer erster Minute“ definitiv dabei sein wird! Es steht Dir doch frei eine Ausschreibung zu machen, dann bist Du ohne Auswahlverfahren bei und wählst DEINE Gruppe selber aus und gründest diese Firma dann mit DEINER Gruppe – das ist gerecht ;-)

Mein Wissen habe ich mir selber beigebracht! Ich habe von 2003 – 2006 ungefähr mit 10 Patentanwälten gesprochen. Diese Gespräche waren zum Teil wegen Auftragsarbeiten aber u.v.a. auch zwecks Informationen über das Patentwesen im allgemeinen – das kostet alles viel Geld aber das war es mir wert, denn ich habe immer genau zugehört und daraus viel gelernt und habe andere nicht nur machen lassen ;) Das gleiche mit etlichen Firmen, auch Großkonzernen. Bei solchen Gesprächen kommt soviel Input rein und man knüpft so viele Kontakte, dass man sich auch manchmal an anderen Orten des Internets wieder trifft. Dann gehen wieder Gespräche los, diesmal über Mail und man lernt noch mehr. Ich habe hunderte (!) Seiten im Internet gelesen, viele davon auch von Patentanwälten, die genau die für mich in diesem Bereich interessanten Punkte beinhalten. Aus diesen Informationen lernt man auch zu recherchieren.

Ich habe was weiss ich wie viele Patentschriften gelesen, sehr viele auch dreimal oder mehr. Daraus lernte ich sehr viel über den Aufbau von Ansprüchen und die ganzen Zusammenhänge einer kompletten Patentschriftsstruktur. Ich kenne alle relevanten Gesetzestexte in diesem Bereich, habe sie teilweise mehrmals gelesen, nicht auswendig gelernt aber ich weiß wo ich nachschlagen muss wenn ich was suche. Das alles hat Jahre (!) gedauert und so etwas nenne ich dann auch Erfahrungen und Wissen! In einer Gemeinschaft sollten sich deshalb auch alle mit der eigenen mitzubringenden Thematik auskennen! Für Fragen von Erfindern oder welche die es werden wollen, haben wir das Forum HIER. Zum lernen eignet sich aber eine von mir erdachten Gemeinschaft definitiv nicht! Ich habe keine Lust mich tage- oder wochenlang mit jemanden in der Gemeinschaft beschäftigen zu müssen, weil er die Grundbausteine nicht mitbringt. Wie gesagt, die Gruppe ist nur so stark und effektiv wie sein schwächste Glied.

Ich hatte Gespräche wo man mich fragte, was ich denn machen würde wenn man einfach das Eine oder Andere aus meiner Idee einfach nimmt ohne mich zu fragen. Ich hatte ein Gespräch, wo man mich warnte, dass man mich in teure Prozesse verwickeln würde, die Jahre andauern würden, bis ich auf den Knien bin! Deshalb ist eine Gruppe auch eher in der Lage neue Ideen zu vermarkten, als einzelner kann es Dir passieren das Du zerpflückt wirst und irgendwann aufgibst – was sicherlich schon hunderte aus diesen Gründen so hinter sich haben! Wie Du auch schon sagtest, GEMEINSAM ist man stark! Alleine ist die Wahrscheinlichkeit des Versagens sehr, sehr hoch!

Deshalb erwarte ich z.B. von einem Erfinder der in einer solchen Gruppe mitarbeiten will, dass er eigenständig eine Anmeldung fertig bekommen kann, Grundkenntnisse im PR und Marketingbereich hat, der zumindestens ansatzweise weiß wie der Markt tickt, denn nicht alles was subjektiv gut ist wird auch vom Markt angenommen oder interessiert ihm. Wer dafür kein Fingerspitzengefühl hat wird die Gruppe nur aufhalten, denn er kann nicht nachvollziehen weshalb eine Idee abgelehnt wurde, von der Gruppe und / oder vom Markt. So etwas bringt Stress und darauf habe ich echt kein Bock.

Ich erwarte von einem PR und Marketing- sowie von einem Grafiker Fachmann oder Betriebswirte, dass er komplexe Gedankengänge nachvollziehen und verstehen kann. Er sollte Innovativ denken können – was ja eigentlich schon in diesen Berufssparten Voraussetzung ist – und auch sie sollten technisch begabt sein und ein Gutes Allgemeinwissen mitbringen. Auch sie sollten Grundkenntnisse im Patentrecht, Ausarbeiten von Patentschriften haben und Ansprüche richtig interpretieren können. Über den Patentanwalt brauchen wir uns glaube ich nicht zu unterhalten, der bringt in aller Regel eigentlich alles mit ;)

Auch wenn meine „Wünsche“ jetzt etwas hart klingen, ich will aber eine gute Truppe zusammenstellen die effektiv arbeiten kann und sich nicht mit „Pille Palle“ Auseinandersetzen muss. Jeder soll den anderen ergänzen und ihn zuarbeiten können! Je höher die Qualität der Gruppe ist, je höher die Qualität der Ideen und je höher die Wahrscheinlichkeit in einigen Jahren mehrere Volltreffer zu landen. Ich habe einfach keine Lust einen oder mehre mitzuschleifen, dass tue ich auf Arbeit schon lange genug!

Ich weiss nicht ob Du diese Voraussetzungen erfüllst, woher auch aber Du kennst nun die Voraussetzungen die vorliegen müssten damit ich in einer solchen Gruppe mitmachen würde – Qualität! Ich lehne Deine Idee nicht ab, sie ist ja auch meine, nur die Voraussetzungen müssen stimmen. Jeder muss sich auf den anderen verlassen können. Sieht man beispielsweise eine ausgearbeitet Patentanmeldung, sollte man Schwachstellen erkennen können, dafür benötigt man eben genau diese Erfahrung und das geforderte Wissen. Das selbe gilt für Kostenberechnung genauso wie bei einer ausgearbeitet Marktstrategie. Jeder sollte in der Lage sein Schwachstellen der Arbeiten des anderen zu ergänzen, nicht besser machen, ergänzen!

Ich kann mir gut vorstellen das meine Vorstellungen diesbezüglich utopisch sind, deshalb sehe ich persönlich eine solche Gemeinschaft auch noch in sehr, sehr weite Ferne. Ich hab mich schon fast damit abgefunden das es eine solche möglicherweise nie geben wird. Und nur weil Du das Thema wieder aufgewärmt hast, bedeutet es nicht, dass nun alle in Scharren kommen und mitmachen wollen ;) Dieser ganze Bereich ist so träge, wie Du es ja auch hier bei dieser Diskussion miterlebst, keiner beteiligt sich daran, jeder versucht alleine sein Süppchen zu kochen und die meisten gehen dabei wohl eher unter als alleine eine Idee am Markt zu platzieren. Aber auch damit kann ich Leben oder wie Morpheus es zu sagen pflegt:


Ich kann Dir die Tür nur zeigen, durchgehen musst Du alleine!

Wobei das „Dir“ mit Euch und das „musst Du“ mit müsst Ihr auszutauschen ist ;)

Zu Punkt 8

Wieso müssen dafür alle in einem Raum sein? Es werden täglich Milliarden im Finanzbereich hin und her geschoben, Firmen wechseln die Inhaber usw., glaubst Du die sitzen alle erstmal in einem Raum und besprechen das persönlich untereinander? Das funktioniert alles über die Kommunikationsmöglichkeiten die es bereits gibt! Und es ist flexibel, denn nicht jeder hat gerade dann Zeit wenn andere Zeit haben. Zudem ist diese Form der Kommunikation auch relativ günstig, während der Gründungsphase. Wer weiss, vielleicht kommen ja einige damit auch nicht klar und verabschieden sich oder die Gruppe löst sich nach vier oder acht Monaten wieder auf. Dann sind die Kosten die bis dahin aufgewendet werden mussten leichter zu verkraften als wenn gleich alle ins Zentrum Deutschlands ziehen, ihre Jobs kündigen und ein Bürokomplex gemietet haben – also diesbezüglich Verträge unterschrieben haben.

Wie Du es schon richtig erkannt hast, eigentlich interessieren die Ideen nicht wirklich jemanden auf dieser Welt! Zumindest nicht, wenn Du nicht den „Warp-Antrieb“ oder das „Beamen“ erfunden hast. Diese Ablehnung und Ignoranz wirst Du aber fast überall antreffen! Die Ideen jucken kaum jemand, mach ein Businessplan, zeig denen Zahlen und die Gewinnmöglichkeiten ( Rendite ), dann wollen sie auch Wissen WAS das denn erwirtschaften soll ;-) Kennst Du die neue Werbung aus dem TV von IBM? So in etwa musst Du Dir das vorstellen.

Zu Punkt 9

Wieso sollten die Büros von der Gemeinschaft bezahlt werden? Von was überhaupt? Geh mal zu einer Bewerbung und erzähl denen das Du ein Büro brauchst um für sie zu arbeiten und ob sie die Kosten dafür übernehmen würden. Ich denke das ist schon Voraussetzung und sollte jeder mitbringen ;-)

Ja, Produktionsserie, dass Wort ist mir nur nicht eingefallen ;) Wie gesagt, Ideen haben wir alle und ist nichts besonderes, was daraus wird entscheidet sich im laufenden Ausarbeitungsprozess! Macht man es alleine ist die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns nicht gering, sehr wahrscheinlich sogar!

Das sich an dieser Diskussion niemand beteiligt liegt u.a. auch auch an der von mir schon weiter oben eingebrachten Trägheit in diesem Bereich! Erfinder sind paranoid und die anderen wollen auch lieber alleine sein und ihr Geld alleine und für sich verdienen ;) Deshalb sehe ich ja diese Gemeinschaft auch noch in einer sehr, sehr weiten Ferne liegen ;)

Ich weiss nicht ob Thomas mitmachen würde aber soweit ich seine Einstellungen kenne, wird er sich hüten da mitzumachen ;) Stimmts Thomas?

Frank Heidemanns
10.10.2008, 23:28
2.
-Es sind nicht alle bei der Abstimmung anwesend? Gut, dann setzt man denjenigen, die nicht da sind eine Frist. Haben sie bis zum Ablauf der Frist keine Stimme abgegeben, so fallen ihre Stimmen weg. Ganz einfach hand zuhaben.
-Ich finde Physik und Naturwissenschaften ebenfalls extrem interessant, da sie auf eindeutig definierbaren Tatsachen beruhen. Leider liegen aber diese Gebiete auch mir nicht.
-Ich finde das RFID-System ist eine super Sache. Die Fluggesellschaft kann sparen und der Kunde hat seine Sachen immer bei sich. Jeder profitiert davon. Echt klasse, ich gratuliere dir! Gehst du durch Foren an die Öffentlichkeit, oder versuchst du es durch Werbung?
-Was deine Klimapaket angeht, schreib doch einfach einen Vorschlag an unsere Kanzlerin oder unseren Fachmann für Klimawandel.

3.
-Ist Gerechtigkeit nicht ein anderes Wort für Gleichstellung? Also, wenn du dich mit anderen gleich stellen willst, dann würdest auch du zu dem Auswahlverfahren zählen, durch welches es vorkommen könnte, dass du nicht gewählt wirst.
-Siehst du, auch du hast Geld ausgegeben, um an Informationen zu kommen. Ich habe dies auch getan. Jeder arbeitet auf andere Weise, deine Weise ist, wie du sie beschrieben hast, meine Weise ist halt eine andere. Warum sollte ich nun nicht aus dem Ergebnis lernen können?
-Nun, wenn du NUR die Elite bei dir in der Gruppe haben willst, dann bin ich leider nicht dafür geeignet. Mein Grundgedanke ist es, denjenigen zu helfen, die nicht oder nur teils wissen, wie es geht. Wenn man schon weiß wie es geht, nur für die Durchführung mehrere Elite-Personen haben möchte, um auch absolut sicher gehen zu können und alles zu beschleunigen, dann bin ich in deiner Gruppe fehl am Platz. Dann werde ich wohl, ob früher oder später, ich weiß es noch nicht, meine eigene Gruppe gründen müssen. Aber ich frage mich, ob du wirklich die Leute findest, die du haben möchtest? Ich glaube, ohne intensiv der Sache nachzugehen und Leute daraufhin anzusprechen wirst du keinen Erfolg haben. Denn wer sich auskennt, der hat auch einen Job diesbezüglich. Der wird nicht in irgendwelchen Foren schnuppern, ob da Erfinder stecken, die genau ihn suchen. Es suchen doch nur die Leute, die arm sind und Hilfe suchen, weil sie sich keine Hilfe kaufen können, und diejenigen Leute, die reich sind und sich noch reicher machen möchten, indem sie in erfolgversprechende Ideen investieren, in Foren und dem Internet nach Informationen. Deine Zielgruppe hat aber ein gutes Einkommen, wie du selber schon geschrieben hast. Es wird doch nur derjenige suchen, der unzufrieden ist, selbstständig werden möchte und Ideen hat.

8.
-Du hast den Sinn nicht verstanden. Wie hoch ist die Arbeitsmoral einer einzelnen Person? Sie macht genau so viel, wie sie für richtig hält. In den meisten Fällen neigt der Mensch aber dazu, eher weniger zu tun, wenn man nicht gesehen wird, und das Resultat ist Ansehenssache. Wenn aber wirklich alle an einem Strang ziehen, Informationen direkt untereinander austauschen können, alles sehr viel schneller geht als durch ein Forum, da alle direkt beieinander hocken, sehen sie sofort kleine Erfolge. Daraus resultiert wiederum "kleine" Begeisterung für die Idee, was wiederum die Moral anhebt und man schneller arbeitet, da man unter anderem eh beobachtet wird. Das alles bildet einen Kreislauf, der zur Höchstform aufläuft, wenn sich nun die Mitglieder gegenseitig auch noch "pushen" und der Kampfgeist der Gruppe erweckt wird. Das ist in einem Forum eher unscheinbar.
-Ja, die Werbung kenne ich.

9.
-Ich meine doch nicht, dass die Büros von Anfang an übernommen werden. Das Geld dafür liegt in dem Topf.

Thomas muss ja nicht mitmachen, aber vielleicht hat auch er einzelne Gedankenanstöße, die er nur kund tun möchte, damit wir nicht ins Verderben rasseln.

Frank Heidemanns
12.10.2008, 18:01
Magst du nun nicht mehr antworten?

Wollt bloß sagen, dass bei meinem PC sich das Netzteil verabschiedet hat. :eek: Abends runtergefahren, nächsten morgen ließ er sich nimmer anschalten. Komische Sache, aber ich habe ja glücklicherweise noch Vor-Ort-Garantie da drauf. :p

Rainer
13.10.2008, 17:46
Natürlich antworte ich Dir noch, mich einfach Sang und Klanglos aus einer Diskussion zu verabschieden ist nicht mein Stil ;) Ich habe aber auch noch sehr viele andere Dinge zu tun und die Zeit die ich bisher für dieses Thema hier aufgebracht habe, fehlt mir anderswo wieder. Ich bin gerade dabei zwei neue Projekte, eines von mir und eines von einem Bekannten, zu recherchieren und diese dann ggf. weiterzuverfolgen, was bisher so aussieht. Mit der Idee vom HDI Innovationspreis Wettbewerb 2008 habe ich noch etwas anderes vor ehe ich es dann kostenlos veröffentliche - daran arbeite ich auch im Moment. Ich verfolge auch noch die Idee mit der Klimaerwärmung und versuche da auch im BMWI Forum von irgendwem eine kontruktive Antwort zu erhalten. Ich treibe dreimal die Woche Sport, gehe arbeiten und bin nebenberuflich auch noch selbstständig, bin in diesem Forum hier ehrenamtlich, kümmere mich um zwei 3D-Animationen für zwei Erfinderkollegen, bereite mich auf einen viel versprechenden Termin wegen meines RFID Patentes vor und habe auch noch Familie – die Reihenfolge hat nichts zu sagen ;) Wie Du siehst ist meine Zeit wirklich sehr beschränkt und da kann es auch mal vorkommen dass das Forum hier mal ein oder zwei Tage warten muss. Soll kein Vorwurf sein, kannst Du ja alles nicht Wissen aber loswerden wollte ich es dennoch ;)

Also:

Zu Punkt 2

Wenn man aber immer wartet bis alle da sind, können sich Ideen bzw. das nächste Abarbeiten von Ideen u.U. drastisch verzögern. Wenn wirklich mal 20 in einer Gruppe arbeiten kannst Du davon ausgehen das etwa jeder vierte entweder krank, im Urlaub ist oder einfach wirklich keine Zeit hat an diesem Tag der Abstimmung teilzunehmen, was auch kein Beinbruch ist, aus meiner Sicht ;-)

In den letzten Jahren habe ich mich im Bereich Naturwissenschaften mit vielen Dingen beschäftigt. Es ist nicht so, dass ich nun garkeine Ahnung von einigen Dingen habe aber ob das reicht ein Physik-Projekt zu betreiben weiß ich nicht, kommt vielleicht auch darauf an WAS es denn ist. Die Klimageschichte ist z.B. eines, dass "Apophis" Projekt auch, also ganz so unwissend bin ich in diesem Bereich nicht, auch wenn ich für diese beiden mit absoluter Sicherheit noch Hilfe von Wisenschaftlern benötige ;)

Die RFID Geschichte ist auch eine Supersache! Das Problem ist nur, dass es zwar etliche Fachberichte von weiteren Profis gibt die das bestätigen und auch Flughäfen, Fluggesellschaften und auch Dienstleister der Meinung sind das es was bringt RFID in der Gepäcklogistik einzuführen, nur ist Deutschland da ein wenig langsamer als unsere Nachbarn. Auf der anderen Seite lese ich meistens über RFID in der Gepäcklogistik, sehe aber immer nur einen Teil der da untersucht wurde. Niemand macht sich aber mal die Mühe das ganze Potenzial von RFID, also auch die Folgesynergien, genauer zu durchleuchten. Wenn das mal ein Profi machen würde, würden sich die o.g. Unternehmen wahrscheinlich schneller dazu durchringen, flächendeckend in Deutschland RFID auf Flughäfen in der Gepäcklogistik einzusetzen. Werbung mache in sofern, dass ich möglichst viel darüber in möglichst vielen Foren verbreite. Ich habe auch schon in einigen News-Blogs meine Meinung zu anderen Berichten geschrieben.

Das Problem, wenn man die Politik anschreibt, ist, dass solche Dinge immer erst irgendwelche Referenten oder Sekretäre lesen. Wenn die z.B. die der Meinung sind das der „Anschreiber“ nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, landet das alles in den Papierkorb oder es wird vergessen weiterzuleiten. Ich hoffe, wenn man eine Diskussion zu diesem Thema anfängt, ich weiß dazu gibt es schon tausende, vielleicht wird dadurch aber ein Entscheidungsträger auf dieses Thema aufmerksam und trägt es dann weiter. Ich denke also, dass diese Vorgehensweise so vielleicht etwas höhere Chance hätte Gehör zu finden, gerade dann, wenn sich sehr viele daran beteiligen ;)

Zu Punkt 3

Gerechtigkeit ist das, was man als gerecht empfindet, also rein subjektiv. Ich finde die Art und Weise von mir gerechter als Deine und Du findest Deine wiederum gerechter als meine. So ist halt das Leben. Und mal ehrlich, wo gibt es denn das, das der Gründer, egal welcher Vereinigung, nicht das Recht hat dabei zu sein? Ich stell mir das gerade mal vor. Ein Firmengründer gründet eine Firma, hat die ganze Arbeit, wählt das Personal aus, kümmert sich um den ganzen Schriftkram und seine Angestellten – auch wenn die anderen in der Gemeinschaft keine Angestellten sind – sagen, dass er leider draußen ist weil der Meinung ist das es ohne ihm besser laufen würde. Also ich weiß jetzt nicht ob Du für Deine These Befürworter findest aber ich denke mal meine ist da auch objektiv die logischere ;)

Wie egsagt, ich habe es nicht verurteilt oder Dir vorgeworfen das Du Hilfe in Anspruch nimmst! Ich habe nur beiläufig erwähnt, dass wenn wer Hilfe im zu gründenden Bereich einkaufen muss, er wohl nicht die nötige Befähigung hätte in einem Team zu arbeiten wo genau DAS vermieden werden soll weil von eigener Hand selber bearbeitet. Das ist ja auch nichts verwerfliches! Aber wenn ein Dachdecker einen Dachdecker bestellen muss um sein Dach abzudichten, würde ihm die Dachdeckerfirma, der er den Auftrag erteilte, ihn einstellen? Ich glaube nicht. Aber wie gesagt, es ist ja nichts schlimmes und bedeutet auch nicht, dass der Dachdecker nicht dazu lernt und dann eben später soweit ist das er bei der Dachdeckerfirma eingestellt wird.

Ich will nicht die Elite um mich scharren, ich will nur nicht mit Leuten etwas aufbauen, die mich bremsen! Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied ;) Wie Du es schon richtig erkannt hast, es werden bezüglich der Suche nach solchen Leuten Probleme auftreten und deshalb, auch wie ich schon schrieb, sehe ich eine solche Gemeinschaft noch in weiter Ferne schweben. Natürlich haben fast alle einen geregelten festen Job, den sollen sie ja auch nicht aufgeben. Dieses wird dann derjenige für sich alleine entscheiden müssen ob es sich lohnen würde die Gemeinschaft hauptberuflich zu unterstützen bzw. sich dort einzubringen.

Also ich weiß nicht ob nur arme Leute nach Hilfe suchen. Es gibt auch sehr viele, die für fundierte Hilfe auch bereit sind zu bezahlen, nur muss sich das auch für die Leute auszahlen. Nicht das man viel Geld bezahlen soll für eine relativ kleine Leistung, dann fühlen sie sich mit Recht verschaukelt. Es gibt eine Vielzahl Leute, die haben einen wirklich tollen und gut bezahlten Job. Die meisten davon sind bereits selbstständig und vielleicht auch erfolgreich. Ich spreche genau die davon an, die eine NEUE Herausforderung suchen weil ihnen das vorhanden nicht mehr reicht, nicht ausfüllt und / oder, weil sie eigenen Ziele bereits erreicht haben! Das ist meine Zielgruppe und das wird schwer, ich weiß!

Zu Punkt 8

Ich habe schon den Sinn verstanden, Du hast nur eine andere Gemeinschaft im Sinn als ich – siehe meine Zielgruppe. Solche Teammitglieder braucht man nicht auf „Trapp“ zu bringen, Ihr Ehrgeiz ist die „Knute“ die sie vorantreiben und motivieren wird, kein Büro, das haben die meisten sicherlich schon seit Jahren ;)

Zu Punkt 8

Welchen Topf meinst Du denn? Welcher Topf wäre denn so groß, dass dieser diese Kosten tragen könnte? Wenn jedes Teammitglied 5.000 Euro Einlagen mitbringt, dann wäre der Topf dafür da aber so und mit monatlichen Mitgliedergebühren in Höhe von 50,00 Euro eher kaum ;) Ich würde sogar dahin tendieren, die erste Jahresgebühr im voraus zu entrichten aber über so etwas stimmt man dann gemeinsam ab ;)

Digit_AL
14.10.2008, 20:48
oh man, hier wird ja echt brainstorming betrieben.
hört sich ja alles nett an und von nix kommt nix aber die mitglieder, zumindest die gründer müssen finanziell bei null anfangen und viel, sehr viel, "ehrenamtliche" arbeit leisten damit am ende vielleicht mal was rauskommt. gibt es solche idealistischen profis überhaupt? ich will hier ja nicht alles schlechtreden, aber ich könnte z.b. finanziell nicht mehr beitragen als für einen 3-mann-skatclub der sich einmal die woche in der eckkneipe trifft.
einzig könnte ich ein paar "erfindungen" beitragen.
:o

Rainer
14.10.2008, 23:55
Hmmm, ob die vom Patentamt da ein Einsehen haben und auf die Gebühren verzichten werden? Aber ich glaube ich verstehe Dich schon ;) Auf jedwede persönlichen Einnahmen muss man sicherlich in der ersten Zeit verzichten, zumindest bis die erste Idee entweder selber verwertet oder eben per Verkauf bzw. Lizenzierung an den man gebracht würde. Dies kann im günstigsten Fall ( Best Case ) die erste Idee sein oder im ungünstigen Fall ( Average Case ), weil eben relativ schnell Geld benötigt würde, die vierte, fünfte Idee oder eben nie sein ( Worst Case ) - eben ein Risiko! Sorry die Fachwörter aber ich lerne gerade in diesem Bereich zu, zudem sollten Erfinder diese „Ausdrücke“ unbedingt in Ihren Sprachgebrauch führen, macht sich auch besser bei Verhandlungen und Präsentationen – mich also bitte nicht als Altklug in eine Schublade stecken, je öfters man solche Fachwörter benutzt desto eher bleiben sie auch hängen ;) Meine Erfahrung dazu jedenfalls.

Was für drei Erfindungen hast Du denn die Du einbringen könntest? Ich hoffe wir reden hier vom gleichen Sinn: Erfindung = patentierte Idee, Idee = Idee ;)

Frank Heidemanns
15.10.2008, 22:11
So...
PC läuft wieder! :computer_3:

2.
-Nun, die Frist kann man ja beliebig einsetzen. Da reichen wohl schon 3 Tage. Wenn jemand im Urlaub oder sonst wo sein sollte, kann er sicherlich auch dort ins Internet zum Abstimmen oder er lässt es ganz. So wie du bereits geschrieben hast... sicherlich kein Beinbruch.

3.
-Klar ist meine These nicht wirklich logisch veranlagt. Ich wollte damit nur zeigen, dass erst dann alle die gleichen Rechte haben, wenn wirklich alle mit einbezogen werden.
-Ich habe da eine Idee, die zu deiner Last wird, wenn du sie annimmst. Allerdings könnte es sein, dass du dann deine Vorstellungen der Mitglieder bekommst:
Wenn wir uns vorerst darauf konzentrieren, überhaupt erstmal 20 Leute zusammen zu trommeln, egal, wie gut sie sind, dann fängt das Projekt an zu laufen. Wir beide stellten ja schon fest, dass wir uns vor Bewerbern kaum noch retten können, wenn die Sache erstmal läuft und publik wird. Wenn das der Fall ist, dann wirst du sicherlich darunter auch Leute finden, die deinen Anforderungen entsprechen und kannst mit denen deine eigene Gruppe leiten. Ich werde dann weiterhin in der ersten Gruppe arbeiten. So bekommt jeder, was er will. Leider aber du um einiges später als ich, da du höhere Anforderungen hast. Was hältst du davon?
-Warum hast du nicht schon vor 2 Jahren eine Ausschreibung gemacht?

9.
-Ich vermute, deine zweite "8" soll "9" heißen. :)
-Es gibt keinen Topf von Anfang an. Ich meine nicht, dass Büros gleich am Anfang gebaut werden... Wenn der Topf groß genug ist, um darüber nachzudenken, dass davon Büros errichtet werden können, dann ist die Frage, ob sie überhaupt aus dem Topf bezahlt werden, oder ob jeder selbst dafür sorgen soll? (Falls es zu dem Zeitpunkt noch nötig sein sollte) Schließlich sind wir bereits bei Punkt 9, nicht bei 1. ;)



Hallo Digit-AL,
willkommen im Club. ;) Mehr oder weniger geht es mir genauso wie dir. Einzig und allein kann ich nur die Erfahrung mit einbringen, die ich bei meiner derzeit laufenden Idee bekomme. Sie steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber erste Zeichnungen sind bereits vorhanden und die Recherche läuft. Erfindungen habe ich ebenfalls "en masse".


Zu deinem letzten Post, Rainer...
-Ich denke keinesfalls, dass beim Patentamt etwas derartiges wie "Einsicht" zu sehen ist. Schließlich werden wir aus den Ideen vermutlich ne Menge Geld schöpfen. Da will sich der Staat dran beteiligen!
-Wo steht, dass Digit-AL 3 Erfindungen hat? Er schrieb vom "3-mann-skatclub", nicht von 3 Erfindungen. Davon hat er wohl mehrere...

Rainer
16.10.2008, 18:26
Da waren es dann ja nur noch 2 ;)

Zu Punkt 3

Es ehrt Dich ja das Du jetzt auf jedenfall so etwas ankurbeln willst aber auf der einen Seite finde ich es ungerecht weil ich die euphorischen „Mitmacher“ dann ja nur für meine Zwecke ausnutze um mein Ziel zu erreichen, dass geht schon von meinem Charakter her garnicht! Zweitens wäre mir das auch im Moment alles zu viel, ich habe auch ohne Gemeinschaft eigentlich schon zu viel um die Ohren. Ich habe dafür im Moment wirklich keine Zeit!

Ich habe deshalb das Thema damals nicht weiterverfolgt, weil sich bereits damals nicht groß jemand zu diesem Thema gemeldet hatte – diskussiontechnisch und außerdem hatte ich damals auch einige wirklich intensive Anfragen bezüglich Kooperation, auch aus den USA. Leider war das aber auch wieder so etwas, was man unter „abhaken“ verstehen kann, viel Arbeit für nichts, was auch Dir noch sehr, sehr oft passieren wird ;)

Zu Punkt 9

Ja, sollte 9 heißen aber da sieht man mal das ich schon langsam Konzentrationsschwierigkeiten bekomme ;)

Natürlich gibt es einen „Topf“ von Anfang an, den, wo alle Mitglieder ab dem ersten Monat ihre Mitgliedsgebühren einzahlen. Das Thema Büro hatten wir dann aber schon lange abgehakt denn vor einigen Tagen bzw. schon fast am Anfang dieses Themas hier war das doch aus meiner Sicht schon klar, dass wenn genug Geld erwirtschaftet wird, dass dann Büros oder meinetwegen auch ein ganzer Komplex angemietet oder sogar gekauft werden könnte. Aber diese Entscheidung wird dann ggf. von allen Mitgliedern bestimmt --> http://www.erfindermarkt.de/forum/showthread.php?t=11360#post13234 Punkt 4.1 und Punkt 8.2. Wenn Du meinst, dass Büros erst dann angeschafft werden sollten wenn dafür Geld da ist, dann solltest Du Dich diesbezüglich auch genauer ausdrücken mit dem was Du meinst, erspart auch Missverständnisse und ewiges Nachfragen, zudem auch wirklich EXTREM wichtig wenn Du es mit anderen, gerade wichtigen, Leuten zu tun bekommst ;)

Zu meinem Post vor Deinem letzten

Das ist mir schon klar! War eher auch ironisch gemeint denn ohne Geld wohl auch keine Anmeldung zum Patent, außer über einen Verfahrenskostenhilfeantrag, der allerdings kann sich bis zu 9 oder 12 Monaten hinziehen, im ungünstigsten Fall und auch dann fängt erst der Patentanwalt an zu arbeiten, also die Anmeldung auszuarbeiten, was wiederum 4 – 12 Wochen dauern kann ;) Ich bin gerade dabei einen solchen Antrag inkl. Patentschrift für einen Erfinderkollegen auszuarbeiten, natürlich erst nach (!) der erfolgreichen Recherche seiner Idee, was sich noch 2 Woche hinziehen kann. Diese Erfahrung muss ich mir einfach mal reinziehen ;)

Nun, wie komme ich auf 3 Erfindungen? Hmmm, er schrieb „ein paar“! Ausgehend davon, dass eine (1) Erfindung mit „ein paar“ wohl zuverlässig ausgeschlossen werden kann und zwei (2) Erfindungen „ein Paar“ ( Großschreibung beachten = gleich andere Bedeutung im Summenspiel ) bedeuten würde, bin ich davon ausgegangen, dass er mindestens 3 meint ;) Nein, war jetzt nur eine Ausrede ;) Auch dieser Fauxpas zeugt davon, dass ich schon zu viel um die Ohren habe ;)

Digit_AL
16.10.2008, 22:59
ich hab mal kurz zusammengezählt.
nicht 2, nicht 3, ganze 12 mehr oder weniger utopische ideen sind schon zusammengekommen.
manche existieren nur im kopf, zu anderen gibts schon zeichnungen.
prototypen gibt es nicht. obwohl einige so einfach sind das der bau eines ersten prototyps nur einen samstagnachmittag dauern würde. die sind auch so einfach, da kann ich jetzt schon eine funktionsgarantie geben.
andere sind schon komplizierter und am liebsten würde ich mal eine horde inschinöre befragen ob so etwas überhaupt funktionieren könnte und ob es die vorteile bringt.

back to topic. zu diesem threat kann ich grad leider nichts beitragen.

Frank Heidemanns
17.10.2008, 01:01
Ja, es werden immer weniger Punkte...
... dann habe ich hier noch ein paar: ............. lol

3.
-Es ehrt mich eigentlich nicht so sehr. Viel mehr denke ich, dass ein "D" mit einem "m" verwechselt wurde. :)
-Schade, dass deine Zeit dafür zu knapp bemessen ist. Ich bin aber nicht der Meinung, dass du die anderen ausnutzt, um dein Ziel zu erreichen. Schließlich haben die anderen auch was davon. Oder was meinst du dazu, Digit_AL? Ausnutzung beruht doch auf Einseitigkeit. Da aber beiden Seiten damit geholfen ist, ist keine Einseitigkeit vorhanden. Sicher kann es sein, dass deine Gruppe später um einiges besser ist, als die erste, was auch logisch wäre, muss aber nicht. Oder denkst du, dass wir Anlaufschwierigkeiten bekommen werden, weil dann alle unerfahren in dem Bereich sind? Hast du etwa davor Angst? Selbst wenn, es geht zwar dabei ein Haufen Zeit verloren und die Mitgliederbeiträge wären für die Katz, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Eine Garantie gibt es bei neuen Erfindungen niemals, dass sie durchgesetzt werden. Also ist hier das Sprichwort mehr als angebracht, denn es steckt extrem viel Potenzial dahinter!

9.
-Ich nenne einen Topf erst Topf, wenn mehrere Hunderttausend oder sogar Millionen darin stecken. Daher meine Antwort "Es gibt keinen Topf von Anfang an." Davor ist es meiner Ansicht nach nur ein "Konto". Aber das ist Ansichtssache und relativ.



Hmm... ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass wir schon alles besprochen haben... Die Idee ist zwar geboren, aber irgendwie fehlt mir grad etwas Gesprächsstoff...



@ Digit_AL:
-Ich möchte mich nicht mit dir messen, dennoch wollte ich kurz erwähnen, dass ich mir bereits 80 Ideen notiert habe. Auch bei mir gibt es bereits ein paar Zeichnungen, aber ebenfalls keine Prototypen.
-"Inschinör": Diesen Begriff musste ich doch gleich mal googlen! ^^

Rainer
17.10.2008, 12:47
Zu Punkt 3

Meine Zeit ist auch deshalb so knapp, weil ich gerne anderen helfe! Wie ich ja schon schrieb, helfe ich u.v.a. im Moment einem Erfinderkollegen eine seiner Ideen zu recherchieren, danach per Verfahrenskostenhilfe beim DPMA einzureichen. Das kostet schon alleine sehr viel Zeit aber ich kümmere mich auch für zwei andere Erfinderkollegen um 3D-Animationen ihrer Ideen. Also solche, die du drehen und wenden und sogar die dort beschrieben Funktionen ausführen kannst – so etwas --> http://www.rd-innovation.com/innovation/sicherheit/pick_safe/video.avi – aber jetzt ohne das diese ausführbare 3-D Animation mit einem Video versehen wird wie ich es dafür extra machte. Diese sind so gut wie fertig und ich glaube, hoffe auch, dass hier in Kürze weitere Anfragen kommen werden weil ich diese für wirklich schmales Geld anbiete – für Erfinderkollegen – um meine weiteren Ideen auch finanzieren zu können! Bleiben also im Moment dann nur noch die beiden Ideen von dem einen Erfinderkollegen, s.o., und meiner kleineren, die ich noch in diesem Jahr gerne anmelden möchte.

Das dazu.

Nun habe ich aber noch eine andere Idee, die ich auch noch möglichst bis zum Frühjahr 2009, vielleicht sogar noch im Winter 2008/2009 anmelden möchte, natürlich über einen Patentanwalt. Es handelt sich bei dieser Idee darum, die Werbewirtschaft ein revolutionäres Tool in die Hand zu geben, da auch diese Wirtschaft im Moment Absatzprobleme hat und Innovationen diesbezüglich gefragt sind. Ferner habe ich am 10.10.2008 in der Süddeutschen gelesen, dass die Musikindustrie für neue Ideen bereit wäre unterstützend zu helfen. Also versuche ich beide Seiten in meiner neuen Idee zu integrieren bzw. auch der Musikindustrie neue Absatzmärkte anzubieten. Das mir das gelingen wird steht außer Frage, dafür brauche ich aber Zeit und Ruhe sowie Geld für einen guten Patentanwalt – es sei denn Du kennst einen zuverlässigen Sponsor ;) -, weil alleine werde ich das ganze sicher nicht einreichen da ich meine Grenzen, wie gesagt, kenne und ich in dieser neuen Idee beinahe mehr Potenzial sehe als mit meinem RFID Patent zur Vermeidung von Fehlleitungen von Gepäckstücken auf Flughäfen ;) Sollte mein Fahrplan so funktionieren, wird es im Frühjahr 2009 eigentlich für mich auch wieder Zeit an den HDI-Gerling Innovationspreis Wettbewerb 2009 zu denken, wenn es denn 2009 einen weiteren geben sollte. Und deshalb kannst Du es mir ruhig glauben, dass es im Moment nur die Zeit ist die mich daran hindert eine solche Gemeinschaft näher unter die Lupe zu nehmen, was in etwa 12 Monaten wieder anders aussehen kann ;)

Zu Punkt 9

Sollte Dir weitere Gesprächsstoff einfallen, können wir gerne weiter darüber diskutieren. Der Gesprächsstoff sollte aber aktuell und noch nicht weiter hier erläutert worden sein, sonst wird das hier nämlich zu groß und zu unübersichtlich ;)

Zu Deinen / Euren 80 / 12 Ideen nur soviel, die Quantität sagt absolut nichts über die Qualität aus :drink:

Frank Heidemanns
17.10.2008, 19:47
3.
-Interessantes Video! Aber was passiert, wenn der Handsender in der Wohnung liegt? Ach, lieber nicht fragen. Gehört ja nicht zum Thema. Dafür hast du für deinen Kollegen jetzt einen Gedankenanstoß, falls dieser noch nicht durchdacht sein sollte. ;)
-Ich glaube dir, dass du keine Zeit dafür hast. Wenn du sie jemals findest... schicke mir eine Email. Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Glück bei deinen ganzen ehrenwerten Vorhaben!

9.
-Geht klar Chef! ;)





-Natürlich sagt die Menge der Ideen nichts über die Qualität aus. Das ist klar. Wie bereits geschrieben wollte ich mich nicht mit ihm messen. Betrachte es einfach als in den Raum gestellt. Nun ja, so denn ist von meiner Seite vorerst das Gespräch zu Ende. Ich werde es natürlich weiterhin im Auge behalten.

Rainer
17.10.2008, 20:18
Zu Punkt 8

Dann liegt der Handsender in der Wohnung, ist ja keine „Du kannst niemals Dein Wohnungsschlüssel vergessen Idee“ ;) Diese Idee garantiert massiven Sicherheitsgewinn für Türschlösser! Man könnte diese Idee aber noch soweit weiter ausbauen, dass der Verriegelungsmechanismus nicht funktioniert – also die „Platte“ den Schließzylinder nicht verdeckt - wenn der Handsender in der Wohnung bleibt, dass würde schon gehen aber ist nicht der Sinn dieser Idee – Einbruchsschutz, kein vergesse mich nicht Schutz ;)

Wenn ich Zeit habe schreibe ich einfach in diesem Thema hier eine Info rein ;)

Zu guter Letzt - vorerst

Richtig! Und ich stelle mal so in den Raum, wenn Du mir morgen ein Problem oder Wunsch schilderst, hast Du innerhalb 96 Stunden eine Lösung / Idee dazu die reinhaut, ich sammle nicht, ich bin spontan kreativ und innovativ! Auch wenn es ums umgehen von Schutzrechten geht ;)

DirkP
26.01.2009, 20:10
Moin,

na das nenn ich mal eine längere Diskusion hier. Ich befürchte wenn ich das alles lese komme ich nicht mehr zu anderen wichtigen dingen (der erste Eintrag war von 2005 wnn ich das richtig gesehen habe). Daher meine Frage, wie weit ist die Idee gediehen eine Gruppe gemeinschaft für Erfinder zu Gründen und gibt es dazu eine Zusammenfassung?

An Digit_AL brauchst Du noch den Ingenieur den Du mal fragen willst, ich könnte da sicher mal weiterhelfen.

Habt Ihr an die Möglichkeit gedacht, dass Ihr erstmal als Denkfabrik den Grundstock an Kapital verdient?


Gruß aus Hamburg (wo ich noch einen Erfinderstammtisch oder vergleichbares suche)


Dirk Pieper

Frank Heidemanns
27.01.2009, 18:11
Hallo DirkP,

es freut mich, dass du dich zu diesem Thema meldest. Vom Großen und Ganzen her hat sich nicht wirklich etwas daran getan, denn Rainer hat zur Zeit dafür leider keine Zeit und weiß noch nicht genau, ob wir auf exakt einer Wellenlänge liegen. Ich kam ja erst vor ca. einem halben Jahr dazu.

Zwischenzeitlich haben sich bei mir aber per ICQ 2 Personen gemeldet, die Interesse daran zeigten, und einer davon auf die Idee kam, daraus einen Club zu gründen. Ich für meinen Part finde den Einfall sehr gut. So kann man beliebig lange den Club stehen lassen und wer Interesse hat, der meldet sich einfach dort an und gibt seinen Be(i)trag dazu ab. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die erste Idee angegangen werden kann.

Wolfhart Willimczik
03.03.2009, 16:46
Wie gesagt, dass wäre der Traumstart für eine Gemeinschaft wie ich sie mir vorstellen würde ohne jetzt auf Kleinigkeiten näher einzugehen ;)

Jetzt können wir anfangen darüber zu diskutieren ;)

Leichter wäre ein Start mit staatlichen Fördermitteln. Ich fragte einmal ein Regierungsmitglied warum Erfinder nicht gefördert werden. Dazu darf es nur eine Erfindergemeinschaft geben, weil man niemanden bevorzugen bzw. benachteiligen will, war die Antwort.
Genauso wie nur einen Schriftstellerverband darf es also nur einen Erfinderverband geben. Dann würden Gelder fließen.
Ergo:
1. Erfinder Deutschlands vereinigt euch!

Wolfhart Willimczik
ein aus Deutschland vertriebener Erfinder
home: http://www.Wolfhart.us
YouTube - Kanal von InventorWillimczik (http://www.youtube.com/user/InventorWillimczik)
inventor on blip.tv (http://www.inventor.blip.tv/)


p.s. Jetzt wollte das Fernsehen eine Erfindung von mir zeigen, nur leider fand ich niemanden, der das für mich machen konnte oder wollte. Solch ein Verband könnte auch gerne meine Erfindungen vermerkten, die das BLKA damals blockiert hatte.

http://galileo.spaceports.com/~wolfhart/models.jpg

Frank Heidemanns
03.03.2009, 18:19
Schöne Erfindungen, tragische Geschichte auf YouTube...

Hallo Wolfhart,

auf deinen Gedanken hin habe ich nach einem Erfinderverband gegoogelt und Home (http://www.deutscher-erfinder-verband.de/index.html) gefunden. Dorthin habe ich mal die Anfrage gestartet, ob der Verband staatlich gefördert wird oder nicht und gleichzeitig diese Idee mit angehängt. Derzeit warte ich auf Antwort. Sollte sich daraus irgendetwas ergeben, werde ich es hier posten.



Frank Heidemanns

P.S.: Deiner Präsentation kann ich leider auch nicht helfen.

Frank Heidemanns
04.03.2009, 21:29
Nach der gestrigen Email kam heute diese Antwort.

Ich zitiere:
"...der DEV ist die größte Vereinigung unabhängiger Erfinder in Deutschland. Der DEV ist als gemeinnützig anerkannt, aber nicht mit der Verteilung von Fördermitteln beauftragt. Dies machen i. d. R. staatliche Stellen. Insbesondere ist diesbezüglich Signo zu nennen. Ihre Vorstellung, dass Erfindern mit guten Ideen ein gewisses Startkapital zur Umsetzung ihrer Idee gegeben wird, wird uns häufig vorgetragen. In der Regel gilt jedoch, dass nennenswerte Förderungen nur dann gegeben sind, wenn sich der Erfinder entschließt, selbständig zu werden und eigenes Kapital mit einbringt und das unternehmerische Risiko trägt. Verschiedene Versuche und Anläufe, einen Fonds zu gründen, der sich aus anfänglich unterstützten erfolgreichen Erfindungen finanziert, sind in der Regel daran gescheitert, dass die Erfolgsquote sehr gering war. ..."

Soviel zu der schnellen Antwort vom Deutschen-Erfinder-Verband (DEV). Ich habe bereits eine weitere Email dorthin versendet.

Wer war denn dieses Regierungsmitglied, der das sagte. Meiner Meinung nach war das mehr oder weniger nur Gerede, um sich aus der Situation rauszureden. Auch denke ich, dass das Gespräch schon Jahre oder gar Jahrzehnte her ist - so wie sich das anhört. Den DEV gibt es aber bereits seit über 80 Jahren und hat über 500 Mitglieder. Allerdings scheint es keinen wirklichen Dachverband zu geben, nur große Vereinigungen.

Thomas Moos
04.03.2009, 23:48
Hallo Frank,


sorry, wenn ich das schreiben muss, aber die meisten Vereine und Verbände sind letztendlich "häufig" nur dafür gut, entweder bestimmten Personengruppen wirtschaftlich etwas zu helfen(oftmals nicht den Erfindern), und wenn staatlich gefördert, dann mit dem PR-Zweck: Seht her wir tun etwas für Erfinder und Kreative, oder es ist eine Interessengemeinschaft die ähnlich einer Kleingärtnerkolonie ihre Kultur pflegt, jedoch in der Regel nicht über den Gartenzaun hinaus kommt.

Erfindervereine können letztendlich nur die Unfähigkeit verwalten und den Glauben vermitteln eine Brücke schaffen zu können, um von der Idee zur erfolgreichen und gewinnbringenden Vermarktung zu kommen. Aber diese Rechnung geht fast nie auf. Als Anlaufstelle für die ersten Informationen sind sie vielleicht dienlich, doch mehr ist es in der Regel nicht. Erfolgreiche Erfinder müssen letztendlich Unternehmer sein oder werden, alles andere bringt keinen Erfolg oder man hat verdammt viel Glück gehabt.

Letztendlich hat man ohne Wissen, Zeit und Geld ganz einfach fast keine Chance auf Erfolg. Und die Gründung einer Gemeinschaft bei der die Arbeit und Ziele groß sind, jedoch der Nutzen für die Beteiligten fast nicht darstellbar ist, die wird nicht existieren können. Daher gibt es soetwas auch nicht, zumindest nicht unter dem Aspekt des tatsächlichen Erfolgs.

Ich sehe mir das Erfinderdasein nun schon seit 20 Jahren an, und es hat sich nahezu nichts zum Positiven verändert. Ein Erfinder zu sein sollte immer nur ein kurzes Stadium hin zum Unternehmer sein, oder man betreibt es aus Spaß und Idealismus zu Hause im Keller.

Beste Grüße,


Thomas Moos

Wolfhart Willimczik
05.03.2009, 01:03
Nach der gestrigen Email kam heute diese Antwort.

Ich zitiere:
"...der DEV ist die größte Vereinigung unabhängiger Erfinder in Deutschland. Der DEV ist als gemeinnützig anerkannt, aber nicht mit der Verteilung von Fördermitteln beauftragt. Dies machen i. d. R. staatliche Stellen. Insbesondere ist diesbezüglich Signo zu nennen. Ihre Vorstellung, dass Erfindern mit guten Ideen ein gewisses Startkapital zur Umsetzung ihrer Idee gegeben wird, wird uns häufig vorgetragen. In der Regel gilt jedoch, dass nennenswerte Förderungen nur dann gegeben sind, wenn sich der Erfinder entschließt, selbständig zu werden und eigenes Kapital mit einbringt und das unternehmerische Risiko trägt. Verschiedene Versuche und Anläufe, einen Fonds zu gründen, der sich aus anfänglich unterstützten erfolgreichen Erfindungen finanziert, sind in der Regel daran gescheitert, dass die Erfolgsquote sehr gering war. ..."

Soviel zu der schnellen Antwort vom Deutschen-Erfinder-Verband (DEV). Ich habe bereits eine weitere Email dorthin versendet.

Wer war denn dieses Regierungsmitglied, der das sagte. Meiner Meinung nach war das mehr oder weniger nur Gerede, um sich aus der Situation rauszureden. Auch denke ich, dass das Gespräch schon Jahre oder gar Jahrzehnte her ist - so wie sich das anhört. Den DEV gibt es aber bereits seit über 80 Jahren und hat über 500 Mitglieder. Allerdings scheint es keinen wirklichen Dachverband zu geben, nur große Vereinigungen.

Den Namen des Regierungsmitgliedes habe ich vergessen. Es war vor mehr als 30 Jahren, die Situation hat sich aber offenbar nicht gebessert. Für mich klang das logisch; ich wüsste auch nicht, wem ich denn nun Fördermittel geben sollte, wenn es derart viele (heute wohl mehr als 2) Erfindervereine gibt. Damals waren es nur 2. Sie hätten sich nur zu einem zusammenschließen müssen. 2 separate Schriftstellerverbände würden auch nicht gefördert werden.
Meineserachtens ist es eigentlich nur eine Formsache, denn die vielen örtlichen Vereine könnten ja innerhalb eines Dachverbandes genauso weiter machen.
Wenn eine Vereinigung aller Erfindervereine in Deutschland nicht möglich ist schafft es vielleicht eine internationale Initiative...
Ein EV muss auch kein Startkapital verteilen, sondern nur unterstützend wirken.
Ich hatte mit 50000.-DM eine GmbH gegründet, weil das bayerische Wirtschaftsministerium mir den gleichen Betrag dann zuschießen wollte, mich dann aber doch sitzen ließ. In einer solchen Situation sollte ein EV dafür sorgen, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Wenn mich ein starker EV vor der Regierungskriminalität geschützt hätte, gäbe es heute einen großen Betrieb mehr, der Wohlstand schafft.
(Aber ich wollte auch nur einen gut gemeinten Rat geben. Für mich hat das alles keine Bedeutung mehr. Niemand muss auf mich hören.)

Frank Heidemanns
05.03.2009, 22:32
Also nach der zweiten Email habe ich das Gefühl abgespeist zu werden. Auf meine Frage / Anregung hin wurde gar nicht eingegangen. Mir scheint, der DEV interessiert sich gar nicht dafür, Fördergelder vom Staat beantragen zu wollen.

Also hat sich die Geschichte für mich an diesem Punkt erledigt.


Thomas,
ich teile deine Ansicht von Vereinen und Co. ebenfalls. Aber es grenzt schon an der Unmöglichkeit, Unternehmer zu sein und Zeit zu haben.


Wenn eine solche Form wie z. B. ein Club, ein Verein, eine Genossenschaft oder sonstiges für mich in Frage käme, dann nur mit der Bedingung, dass es einen Stammtisch gibt, der sich öfters zusammensetzt und Brainstorming betreibt. Und das REGELMÄßIG! (Hierfür ist es natürlich immer besser, wenn die Teilnehmer am gleichen Tisch sitzen. Im Internet geht das zwar auch, aber die Anonymität macht die Mitmenschen sicher lustlos!) Darüber hinaus müssen die Teilnehmer hoch moralisiert sein und dürfen sich auch von Misserfolg nicht unterkriegen lassen. Genau diese Dinge sehe ich als Voraussetzung für meine Gemeinschaft. Es muss quasi so eine Art Schlachtruf geben, der bei jedem Treffen von allen gemeinsam gerufen wird. Das stärkt die Gemeinschaft. :banana_1:

Ist diese Sache nicht gegeben, dann sehe ich in keinem Club oder dergleichen einen Erfolg, der wirklich Erfindern helfen kann. Die werden dann alle nur so vor sich hin dümpeln, wie es alle Vereine tun.

Frank Heidemanns
31.03.2009, 01:31
Nun, mir kam da noch so ein Gedanke...

Man könnte es auch so gestalten, dass - sobald sich die Gründungsmitglieder gefunden haben - alle gemeinsam mit Konzept zu einer Bank gehen und dort gemeinsam für einen Kredit unterschreiben. Wenn man mit mehreren Leuten zur Bank geht, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die wesentlich leichter einen Kredit vergeben würden.

Mal angenommen, der Kredit beträgt 20.000€. Wenn 5 Leute dafür unterschreiben, dann sind bei jedem gerade mal 4.000€ auf den Schultern. Eine solche Kredithöhe ist noch im Rahmen des Machbaren und tragbar. Somit wären diese Kreditträger die Gründungsmitglieder. Ein Startkapital wäre vorhanden und man bräuchte nicht ewig auf die Monatsbeiträge warten, welche allerdings auch noch gezahlt werden müssen.

Ich denke, so würde man wesentlich schneller ans Ziel kommen.

Jetzt ist aber immer noch die Frage wer diese Gründungsmitglieder sein sollen?!?!

Daher mache ich mir Gedanken darüber, wie sich für das Thema mehr Leute finden. Das Problem besteht wohl hauptsächlich darin, dass eigentlich nur 2 Beteiligte sich ausgiebig geäußert haben. Somit sieht das Publikum nur diese 2 Menschen. Tatsächlich haben sich dazu aber bereits 10 Menschen geäußert, da es sich über mehrere Threads hinweg zieht und dadurch sehr unübersichtlich geworden ist. Daher habe hier hier nochmal alle der Reihenfolge nach aufgelistet:
Gründung einer Erfinder Community (http://www.erfindermarkt.de/forum/showthread.php?p=1201#poststop)
Kreative Erfinder mit spannenden Erfindungen gesucht (http://www.erfindermarkt.de/forum/showthread.php?t=9695)
und anschließend der gerade geöffnete Thread: Gründung Erfindergemeinschaft - Diskussion (http://www.erfindermarkt.de/forum/subscription.php?do=viewsubscription)

Deshalb möchte ich hier ohne jegliche Verpflichtungen oder Ähnliches die Frage stellen, wer sich überhaupt hierfür interessiert und sich in irgendeiner noch so abgewandelten Form vorstellen könnte, daran teilzuhaben?

Bitte meldet Euch zahlreich. Hierzu einfach nur einen kurzen Satz oder sogar mehr direkt hierauf posten. Vergesst danach nicht dieses Thema zu abonnieren. Danke!

Rainer
31.03.2009, 08:26
Hallo Frank,

über einen Kredit würde ich diese Geschichte nicht unbedingt finanzieren wollen. Einen Monatsbeitrag wäre ok, den Kredit müsste ja auch jeder pro Monat mit „Beiträge“ bezahlen, jedoch ohne Verpflichtungen für die Zukunft - über Jahre vielleicht sogar. Zudem glaube ich auch nicht, gerade heute in der wirtschaftlichen Zeit, das eine Bank Geld ausspuckt für eine Erfindergemeinschaft,möglicherweise sogar noch ohne Gründungskapital. Prinzipiell bin ich für diese Erfinder Gemeinschaft und wenn sich einige Hundert dazu zusammenfinden würden, wären auch staatliche Zuschüsse da die man beantragen kann und bekommen würde. Aber von hunderte Mitglieder rede ich noch garnicht.

Es sollten sich vielleicht 10, 9 wären auch ein Anfang, zusammenschließen und diese erste Gruppe dieser Gemeinschaft gründen. Du schreibst das sich bereits neun Interessierte gemeldet haben, aus welchem Bereich kommen diese neun? Es sollten Interessierte aus den unterschiedlichen Bereichen Patentrecht, Marketing, Betriebswirtschaft und vielleicht Grafikbereich kommen. Dann wären gute Voraussetzungen geschaffen um die erste Idee gleich von Anfang an auf Kurs zu bringen.

Frank Heidemanns
31.03.2009, 19:00
Nun, die neun Interessierten kannst du bis auf einen alle in den Threads finden, welche mit diesem assoziiert sind. Also die Links, die ich letzte Nacht gepostet habe. Welcher Tätigkeit jeder einzelne nachgeht kann ich dir nicht sagen.

Hast du den Beitrag bereits noch in der Nacht gelesen? Ich hatte später noch editiert, dass es 10 Leute (mit uns) sind. Mehrere davon haben sich auch schon vor unserer Aussprache darüber unterhalten; damals, als Du die Idee im Jahr 2006 zum ersten Mal gepostet hast. Es könnte ja sein, dass sie immer noch daran interessiert sind. Denn meine Devise ist: Einmal Querdenker, immer Querdenker!

Der Gedanke mit dem Kredit ist auch nur eine Option, man muss sie nicht nutzen.

Ich erwähne hier mal alle Interessenten, die ich meinte, welche im Forum angemeldet sind:
Digit_AL (http://www.erfindermarkt.de/forum/member.php?u=1112)
Dirk Busch / Haberbeck (http://www.erfindermarkt.de/forum/member.php?u=1207)
Dirk Pieper (http://www.erfindermarkt.de/forum/member.php?u=1364)
Frank (http://www.erfindermarkt.de/forum/member.php?u=668)
Frank Heidemanns (http://www.erfindermarkt.de/forum/member.php?u=1281)
Gerhard Muthenthaler (http://www.erfindermarkt.de/forum/member.php?u=251)
Rainer Dahlmann (http://www.erfindermarkt.de/forum/member.php?u=175)
Thomas Moos (http://www.erfindermarkt.de/forum/member.php?u=1)
Wolfhart Willimczik (http://www.erfindermarkt.de/forum/member.php?u=223)
Und dann noch jemand, der sich bei mir per Email gemeldet hat.

Rainer
31.03.2009, 19:49
Nein, ich habe mein Post natürlich nicht in der Nacht geschrieben, da schlafe ich in der Regel – meistens jedenfalls ;) Als Moderator bekomme ich aber alle Posts per Mail zugesendet die in den Foren geschrieben werden wo ich eingetragen bin. Nur die Änderungen werden mir dann nicht zugesendet und ich musste dann auch wieder los, daher dieses Versehen ;)

Allerdings glaube ich das Du Dich bei einem geirrt haben musst, zumindest als ich das letzte mal mit ihm telefoniert hatte, hatte dieser nicht viel übrig für solche Gemeinschaften. Die Bereiche sind ja auch nur Vorschläge, Arbeiten die die Gemeinschaft nicht selber erledigen kann müssen dann zugekauft werden, was dann aber wieder „unnötige“ Ausgaben darstellen, was wiederum, gerade in der Gründungsphase wo wenig Geld vorhanden ist, eigentlich ein rotes Tuch sein sollte.

Frank Heidemanns
01.04.2009, 21:11
Nun, ich glaube zu wissen, wen Du meinst. Denn schließlich hat dieser Jemand noch mit einer Firma und mindestens 2 Homepages zu tun und ich war bereits Kunde bei ihm und seinen Kollegen. ^^ Mit wem Du allerdings telefonierst weiß ich nicht. :confused:

Sicher halten sich hier auch einige Leute im Hintergrund, weil sie sich nicht sicher sind. Daher wäre ich dafür, wenn man sich mal treffen würde - irgendwo mitten in Deutschland. Denn wenn man sieht, mit wem man es zu tun hat, dann kann man sich auch viel besser vorstellen, ob man nun mitmacht oder nicht. Als Treffpunkt würde ich Frankfurt am Main oder Erfurt in Betracht ziehen. Es liegt so ziemlich am meisten in der Mitte und jeder kennt es. Klar, auch dann fragt man sich noch, ob sich ein Weg von 300km und mehr lohnt um nachher festzustellen, dass man doch nicht mitmachen will. Ich sag nur: "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!" Ohne Taten wird die Gemeinschaft nie ins Rollen kommen. Daher versuche ich auf verschiedenen Wegen die Sache ins Rollen zu bringen.

Also bitte meldet Euch!

Digit_AL
02.04.2009, 20:29
schön das mal jemand was anstösst. ich werde da zwar nicht aktiv mitmachen, es aber von hieraus beobachten. auf jeden fall.

Frank Heidemanns
04.04.2009, 12:58
Na wenigstens schreibt jemand. Kommt schon Leute, auch wenn Euch die Idee nur gefällt ist es einen Eintrag hier wert! Sicher kann das nicht von heute auf morgen passieren. Alles kommt erst ganz langsam und träge ins Rollen. Nur wenn sich keiner meldet, dann gibt es keine Beiträge und das Thema verschwindet im Dschungel der Threads. Wir brauchen einfach viele neue Beiträge, damit das Thema oben stehen bleibt und von immer mehr Menschen gelesen wird.

Jeder von Euch, der hier nach Tipps für seine Idee sucht hat hier die Möglichkeit mitzumachen. Aber wenn alle schweigen und sich keiner äußert, dann kann nichts daraus werden. Damit kann man jedem hier helfen. Aber das geht natürlich nicht, wenn alle nur zuschauen. Dafür muss jeder seinen Beitrag leisten. Und wer von Euch will bitteschön nicht seine Idee(n) verwirklichen? Wer hier im Forum durchstöbert, der ist eine von 3 Möglichkeiten! Entweder Administrator und moderiert das Forum, oder Investor, der sein Geld als Risikokapital hier in eine Idee anlegen will, oder Erfinder/Ideenfinder. Ich wette mit Euch, dass mehr als 95% aller Mitglieder und Besucher hier letzteres sind! Ihr wollt doch allen zeigen, dass Ihr was auf dem Kasten habt. HIER habt ihr die Möglichkeit dazu!

Darüber hinaus fällt mir ein, dass wenn sich erstmal irgendwann ein paar Gruppen gebildet haben, dann ist natürlich die Frage, wer in welche Gruppe am besten passt, damit möglichst wenig Ärger entsteht. Hierzu könnte man vorweg in ein Formular eintragen, wer man selbst ist, indem man aus einer Vielzahl von Wörtern auswählen kann und natürlich noch weitere Dinge entscheidend sind. Der Computer ermittelt dann anhand dieser Daten, wo er am besten eingeordnet wird. Natürlich ist das Profil für niemanden sichtbar. Außerdem könnte man hinzufügen, wenn man sich in einer Gruppe nicht wohl fühlt, dass dann so eine Art Kummerkasten dafür sorgt, dieses System besser ausreifen zu lassen. Auch wird dann mit einbezogen, welche Art von Idee(n) der User hat, was natürlich wiederum nur das System zu Gesicht bekommt. Hierbei könnte man es wohl zum Beispiel gestaffelt mit den ersten zwei Wörtern so eintragen: "Dienstleistung oder Produkt?" Eins wird angeklickt und dann kommt die nächste Frage: "Hardware oder Software?" oder "Welche Form wird das Produkt haben? Gasförmig, flüssig, oder Feststoff?" und dann "Metall, Holz, Plastik, ...?" und so weiter. Das lässt sich ähnlich wie in ebay gestalten, wenn man dort ein Produkt einpflegt, oder wie in MyHammer für eine Dienstleistung. Aber das ist jetzt vorweg noch nicht wichtig.

ABER MELDET EUCH!

Digit_AL
06.04.2009, 21:12
es gibt wohl 2 gründe warum hier so verhalten diskutiert wird.
1. erfinder sind ein etwas eigener menschentyp, behaupte ich mal, so nach "doc brown".:D
2. hier wird nicht über die erfindungen der einzelnen diskutiert weil keiner sie preisgibt aus angst das die ideen geklaut werden.

also ich hab diverse "ideen", u. a. aus dem bereich fahrzeugtechnik, so und nun ratet mal was ich erfunden haben.;)

Frank Heidemanns
07.04.2009, 19:14
hehe, du bist gut... :grinz:

Über die Ideen eines jeden einzelnen soll hier auch nicht diskutiert werden. Das möchte ich auch nicht, ganz im Gegenteil.

Nochmal ganz kurz und grob gefasst:

Eine kleine Gruppe soll das schaffen, was der einzelne Erfinder nicht schafft - Ideen realisieren. Dazu unterschreibt jeder einen Geheimhaltungsvertrag. Dann wirft jeder EINE Idee in eine Lostrommel, damit keiner sieht, welche Idee von wem stammt, um Diskussionen aus dem Weg zu gehen, sollten sich Ideen als Quatsch herausstellen. Ganz wichtig ist dabei die Sachlichkeit aller Mitglieder ohne Emotionen daran auszulassen. Am Anfang der Gründung der Gemeinschaft ist am wichtigsten, dass die ersten 3-5 Ideen gut sind, damit man geldtechnisch über die Runden kommt, denn jedes Mitglied zahlt einen gewissen monatlichen Beitrag in die Kasse der Gruppe ein. Nur so lassen sich die Ideen finanzieren, ohne fremde Geldgeber hinzuzuziehen. Nun werten alle zusammen die Ideen aus. Die am besten geeignetste Idee wird dann angegangen. Zuerst kommt die Recherche, ob es derartiges schon auf dem Markt gibt. Als nächstes kommt die Recherche, ob bereits ein Patent dafür vergeben wurde. Und so weiter und so weiter. Diese Recherchen werden von allen Mitgliedern durchgeführt. Super wäre, wenn sich jemand in der Gruppe darin bereits auskennt, damit eventuell von ihm gelernt werden kann. Sollte die erste Erfindung tatsächlich gut sein und damit Gewinn erzielt werden, dann wird aufgeteilt: Ein Teil in die Gemeinschaftskasse, ein Teil für den Erfinder, ein Teil für jeden Beteiligten, der zum Erfolg der Erfindung beigetragen hat. Alle Teile sollten gleich groß sein, um Benachteiligungen auszuschließen. Mit dem Geld in der Kasse kann nun die nächste Idee angegangen werden.

Alles weitere, jedes wenn und aber ist bereits ausdiskutiert. Es wurden kaum Lücken gelassen, die noch unbeantwortete Fragen bieten. Falls ihr nun Fragen habt, dann lest bitte vorerst das gesamte Thema, auch wenn es viel ist, aber es lohnt sich. Sollte dennoch etwas unklar sein, dann bin ich für alle Fragen offen.

Also: PACKEN WIR ES AN!

Gerne könnt ihr auch Eure eigenen Denkanstöße zum Thema beitragen.

P.S.: Ich denke, Du hast die "Steckschraube" erfunden. :confused: :smile_rof

Digit_AL
07.04.2009, 20:33
achja, die gute alte steckschraube.:p
zum finanziellen. die genannte kredithöhe wär für mich untragbar. sag ich ganz offen. und ob meine ideen so gut sind um es mal zu riskieren weiss ich ehrlichgesagt nicht.
ich hab jetzt nicht alles im kopf was im verlauf dieses threats geschrieben wurde aber sicherlich wurde schon diskutiert wie es mit sponsoren, subventionen, staatlicher unterstützung, gemeinnützigen verein, stiftungen etc. als unterstützung aussieht. oder?

Frank Heidemanns
08.04.2009, 18:23
Nun ja,

wie bereits geschrieben ist die genannte Kredithöhe auch nur eine Option. Wenn so eine Gruppe zustande käme, dann wäre ich schon dafür, einen solchen Kredit aufzunehmen. Allerdings nur mit der Bedingung, dass jeder dafür unterschreibt. Logischerweise wäre das nur machbar, wenn alle Beteiligten die Idee so genial finden, dass sie den finanziellen Aspekt beschleunigen wollen. Also nahezu nicht machbar. Wenn allerdings eine Finanzspritze von außerhalb dazukommt, oder von einem der Mitglieder, dann kann man gerne darüber nochmal sprechen, wie die Aufteilung des Gewinns nachher vergeben wird.

Klar wurde schon über Unterstützungen und Co. gesprochen, allerdings nur geringfügig, denn Finanzspritzen und Unterstützungen kommen auch nur dann, wenn etwas vorgelegt werden kann, was den Helfern als glaubwürdig und tragbar erscheint. Daher müssen zuerst zumindest Recherchen durchgeführt und ein gutes Konzept niedergeschrieben werden. Und dann kommt noch der äußerst pikante Punkt, dass die Idee dem Helfer preisgegeben wird. Also müsste auch dieser einen Geheimhaltungsvertrag unterschreiben, was sich unter Umständen als schwierig erweisen könnte. Daher steht der Punkt eher etwas im Schatten.

stefan72
02.03.2012, 15:07
Einwandfrei! Kann mich nicht wirklich beklagen...

1.
Hier stellen sich zwei Fragen:
1.1 Wie finden wir die 20 Mitglieder? Gedanken an das Formular habe ich nicht vergessen. Ich habe nach diesen Formularitäten gesucht, allerdings konnte ich nichts finden, was dem irgendwie entspricht. Wie sieht so etwas aus, wo finde ich es?
1.2 Treffen im Internet? Es gibt hier mehrere Möglichkeiten. Forum, Internettelefonie, Videokonferenz (http://www.mvc.de/videokonferenz/). Dennoch halte ich es für die beste Variante (erst ab einem bestimmten Umsatz), wenn alle Mitglieder vor Ort zusammen sitzen und Brainstorming betreiben. Natürlich kann man es auch im Internet abhalten, aber dort wird nicht die gleiche Kommunikation erzielt, wie wenn alle in einem Raum eine Sitzung tagen.

2.
2.1 Klar, die Gründung der Prototypenfirma wird keinesfalls sofort durchgeführt werden können. Da sollten wir anfangs eine externe Firma für beauftragen.
2.2 Man kann auch eine sofortige Abstimmung machen und später erneut eine machen. Vielleicht kann man daraus Rückschlüsse für zukünftige Projekte ziehen.
2.3 Wichtig ist auch, dass die geübten Patentanwälte, Recherchierer, Grafiker, Marketing und PR-Leute sich nicht nur auf die Idee versteifen, sondern auch ihre Erfahrung bezüglich ihrer Jobs mit einbringen und bei der Abstimmung entscheidende Wirkung haben. Wenn nämlich beispielsweise der Patentanwalt nicht weiß, wie er die Klausel dafür formulieren soll, dann nützt uns die ganze Idee nichts.
2.4 Wäre es nicht sinnvoller, wenn am Anfang jeder eine Idee in den Topf wirft? Dann werden einen Tag lang die Ideen durchgegangen, und jeder gibt eine Stimme ab, welche Idee er am besten fand. Die Idee mit den meisten Stimmen wird dann bearbeitet. Sollten alle feststellen, dass sie doch nicht durchführbar ist, so werden erneut auf alle anderen Ideen abgestimmt, oder ähnlich.

3.
3.1 Was machen mit der Überbrückungszeit bis der Eingangsstempel vom Patentamt eingegangen ist? Wie lange wird das dauern? Ein großes Risiko besteht doch darin, dass Ideen vom Patentamt nicht angenommen werden. Ist dann die investierte Arbeitszeit einfach futsch? Oder erst weitermachen, wenn die Anmeldung durch ist? Das wird sicherlich zu lange dauern. Vielleicht sollten in der Zwischenzeit alle an einer neuen Idee weiterarbeiten, sodass im Falle eines Fehlschlags beim DPMA sofort eine nächste Patentanmeldung eingereicht werden kann, oder dies sogar schon tun, bevor die Bestätigung ankommt.
3.2 Wird das Geld für das Patent eigentlich bei der Anmeldung fällig, oder muss nur ein Bruchteil später bezahlt werden, wenn die Anmeldung nicht wasserdicht ist und versagt? Oder wird der Betrag anfangs gezahlt und ein Teil kommt zurück, wenn die Anmeldung versagt?
3.3 Wäre es nicht sinnvoll einen Prototypen der Idee anzufertigen, bevor beim Patentamt etwas eingereicht wird? Dies gilt nur für den Fall, dass der Prototyp günstiger ausfällt als die Anmeldung.

4.
4.1 Geschäftsräume: Mir persönlich ist es lieber, wenn alle zusammen ohne große Entfernung voneinander arbeiten können, also in einem Raum / Gebäude. Denn ich kann mir gut vorstellen, dass dem einen oder anderen schnell die Lust bei der Recherche vergeht. Häng mal ein paar Tage lang vorm Rechner, nur um in Patenten zu wühlen... Da fehlt dann sicherlich einigen der Elan dafür, denn schließlich ist man dann selbstständig und kann sich die Arbeitszeit selbst einteilen. Ich stelle mir eine gemeinsame Recherche besser vor, bei der pro Person ein Rechner alle nebeneinander in einem Raum stehen. Wie du schon sagtest: Teamwork! Aber mir ist schon klar, dass diese übers Netz miteinander verglichen werden können.
4.2 Kleiner Einspruch: Wenn eine Herstellerfirma gegründet wird (wie du unter 3. beschrieben hast), dann sollten schon vorher Geschäftsräume da sein, oder nicht? Schließlich muss man sich doch an einen Ort wenden können, wenn die Firma gegründet werden soll. Man kann doch nicht zu den Leuten durch ganz Deutschland fahren... Irgendwann kommt der Punkt, an dem alle an eine Örtlichkeit gebunden werden, oder meinst du nicht?

5.
5.1 Zwar erwähntest du schon, dass das nur ein Beispiel ist, aber ich denke keinesfalls, dass bei der/den ersten Idee(n) 50% an die Mitglieder sinnvoll sind. Vielleicht sollte man es so handhaben, dass die Mitglieder soviel bekommen, wie sie benötigen, um leben zu können. Denn im Vordergrund steht doch schließlich, dass die Firma möglichst schnell über ein hohes Budget verfügt. Klar ist das dann für die Mitglieder in den ersten ?3-4? Jahren eine Durststrecke, danach kann man aber darüber entscheiden, ob es machbar ist, dass alle Mitglieder mehr Geld bekommen.
5.2 Ich habe die genannten 100.000€ einem Bericht entnommen, der über die Erfindung einer Pizzaschere handelte. Einnahmen wurden aber nur 70.000€ bis dato erzielt und gesehen habe ich das Ding in noch keinem Laden. Sinn und Zweck ist dabei einzig und allein, dass der Belag auf der Pizza nicht verrutscht. Soviel zur Größe der Idee und dem Volumen des Kapitals. ;) (Allerdings wollte das Paar alles selbst in die Hand nehmen) Ich glaube schon, dass ich mir anhand der Daten gut vorstellen kann, dass für die meisten Ideen 100.000€ nicht reichen werden.
5.3 Tolle Scherzartikel! ;) Natürlich sollen die Ideen sinnvoll sein. Eine solche Idee nenne ich Scherzartikel oder einfach nur banal!

6.
6.1 Wichtig ist auf jeden Fall, dass man bedenkt, dass mit jeder Idee, die bearbeitet wird, egal, ob gut oder nicht, dass dann auch immer schneller die Ideen immer ausgereifter werden. Das sorgt dann dafür, dass wir in ?5-10? Jahren die Ideen nur so raushämmern. Da wird die Entwicklung bis zur Produktion einfach nicht hinterher kommen. Was machen wir mit der zu überbrückenden Zeit? Es bringt da nicht viel, wenn wir die nächste Idee vorfertigen, denn dann würde alles danach noch schneller gehen. Wir können nur viel intensiver nach möglichen Schwachstellen der Idee schauen, damit sie möglichst durchgesetzt wird. Anderes wird da kaum machbar sein. Klar, diese Wartezeiten werden sicherlich nicht bei den ersten paar Ideen auftauchen, aber in ein paar Jahren schon, wenn alles gut läuft. Sollen wir uns da zurücklehnen? Urlaub!!! :)

7.
7.1 Dem stimme ich zu. Ich denke, bis hierhin sind in etwa 2-3 Jahre vergangen.

8.
8.1 Ich frage mich, was sinnvoller ist: Wenn beim Splitten pro Gruppe 1-2 Mitglieder fehlen, um die Abfertigung runder ablaufen zu lassen... sollten dann in jeder Gruppe 2 Neulinge eintreten, oder lieber 3-4 Neulinge in einer Gruppe, so dass auf jeden Fall in der anderen Gruppe noch die Vertrauensbasis da ist? Denn sollte es wirklich vorkommen, dass in beiden Gruppen Spitzel sind, dann wäre das ein Desaster und das wahrscheinliche Aus!
8.2 Auch wird problematisch, welche der Gruppen die Geschäftsräume verlässt. Außerdem müssen dann neue errichtet werden. Beide Gruppen in einem Gebäude unterzubringen wäre äußerst unklug. Also würde es so eine Art Zweigstellen geben, wobei die Zweigstellen mit dem Mutterkonzern eigentlich nichts am Hut haben.
8.3 Dann kommt noch die Frage, wie viel Geld der zweiten Gruppe überlassen wird? Gleichviel? Oder wird dann ein System entwickelt, dass alle Gruppen auf ein Konto zugreifen können? Lieber gleichmäßige Verteilung, denn es wird ja nicht alles Geld futsch sein, wenn man bespitzelt wird.

9.
9.1 Bei der Menge der Bewerber stimme ich dir völlig zu.
9.2 Bei den neuen Arbeitsgruppen ist zu bedenken, dass die einzelnen Mitglieder einer Gruppe auch möglichst nah beieinander wohnen; vorausgesetzt wir verwenden eigene Gebäude.
9.3 Ich denke, bis zum Zeitpunkt der Hilfsgemeinschaft vergehen wohl ?7-8? Jahre. Schließlich müssen wir sicherstellen, dass in keiner der Gruppen Spitzel sitzen. Da aber die Erteilung eines Patentrechtes 1-2 Jahre dauern kann, gehe ich von dieser Zeitspanne aus.
9.4 Ist ein Mutterkonzern dann wirklich noch erforderlich? Sollte es nach ?10? Jahren dazu kommen, dass eigene Abteilungen gegründet werden, dann sollte das von jeder Gruppe autonom geregelt werden. Denn es würde nicht viel nützen, wenn es viele autonome Gruppen gibt, aber alle Gruppen ihre Ideen in eine Herstellungsabteilung fließen lassen. Wofür wird dann noch ein Mutterkonzern benötigt? Das wäre vielleicht eine kleine Verwaltung, welche das Gesamtbruttovolumen aller Konten aller Gruppen zusammen zählt. Vielleicht könnte das die Marketing- und PR-Abteilung sein. Denn wenn es an die Öffentlichkeit gehen soll, dann ist eh nichts mehr geheim und alles gesichert. Aber bei der Prototypenfirma, den Grafikern, Betriebswirten und Patentanwälten geht das sicherlich nicht. Diese Marketing- und PR-Abteilung kann ja noch verwalten, durch welches Portal die Gruppen entstehen, muss aber nicht. Aber sie kann abschätzen, welcher Betrag von jeder Gruppe eingefordert wird, um den Erfindern zu helfen, die sich damit nicht selbstständig machen wollen. Davon wird es nämlich auch genügend geben. Aber wie viel Geld im Endeffekt pro außenstehenden Erfinder ausgegeben werden kann... das ist eigentlich nur davon abhängig, wie viel Geld in dem Topf ist. Aber er sollte niemals mehr oder gleich viel Geld pro Kopf verschenken, als die einzelnen Erfinder der Gruppen erhalten. Denn wenn die erst einmal davon Wind bekommen, dass die Erfinder, die aus dem Topf Geld bekommen haben, reicher werden als die Erfinder der Gruppen, dann denken die sich doch, warum sie das eigentlich machen und ein Massensterben der Gruppen fängt an, denn jeder will aus dem Topf schöpfen, welcher dann aber nicht mehr getragen werden kann. Das wäre das Aus! Hier ist Vorsicht geboten!


So lässt es sich doch wesentlich besser schreiben. ;) Wenn du bei deiner Antwort dann so schreibst:
1.1
1.1.1
1.1.2
1.1.3

1.2
1.2.1
1.2.2
1.2.3

2.1
2.1.1
2.1.2
2.1.3

Ich glaube dann bekommen wir eine klare Gliederung hin, alles wäre überschaubar und auch wesentlich kürzer, wenn man zitieren möchte. Auch wenn wir uns mal treffen sollten, dann können wir jeden Punkt genau nachvollziehen. :)



das denke ich auch

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